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TSV Weinsberg reist mit vollen Akkus zur TSG Söflingen

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Nach einem spielfreien Wochenende setzt Oberligist TSV Weinsberg seine Auswärts-Tour fort: In Ulm wartet mit der TSG Söflingen ein heimstarker Drittliga-Absteiger.

Wird er rechtzeitig fit? Ein Einsatz von Weinsbergs Spielmacher Jan König ist weiterhin offen.
Wird er rechtzeitig fit? Ein Einsatz von Weinsbergs Spielmacher Jan König ist weiterhin offen.  Foto: Seidel, Ralf

Mal unbeschwert durchatmen und den Kopf frei bekommen, das tat Spielern wie Trainern des Handball-Oberligisten TSV Weinsberg am vergangenen, spielfreien Wochenende ganz gut. Nicht, weil es unbedingt nötig gewesen wäre, wie Trainer Oliver Heß sagt, sondern um nach dem guten Saisonstart mit zwei Siegen und einem Unentschieden aus vier Spielen die Akkus wieder richtig aufzuladen.

„Wir haben ganz normal trainiert und zu Wochenbeginn – wie immer – auch athletische Reize gesetzt“, verrät der Trainer. „Aber es war ganz cool, am Wochenende auch mal frei zu haben.“ Doch mit den freien Wochenenden ist es nun wieder vorbei. Am Sonntagnachmittag (17.30 Uhr) bestreiten die Weinsberger aufgrund des Umbaus der Weibertreuhalle bereits ihre dritte Partie in Serie in der Fremde: bei der TSG Söflingen in Ulm wartet auf das Heß-Team ein heimstarker Tabellen-Achter.

Drittliga-Absteiger zeigt bislang zwei Gesichter

Der Drittliga-Absteiger, so hat es Heß festgestellt, zeigt in der Oberliga bislang zwei Gesichter. Zwei Heimsiegen – einer davon beim 35:33 gegen die stark eingeschätzte SG H2Ku Herrenberg – stehen auswärts zwei Niederlagen gegenüber. Die Halle im Kuhberg-Sportzentrum sei eine der Spielorte, an denen nicht viele Gäste in dieser Spielzeit Punkte mitnehmen werden, prophezeit Heß. „Es wird schwer, bei denen zu spielen. Das ist speziell zu Hause eine super Truppe.“ Der 34-Jährige rechnet mit gefährlichen zweiten Wellen und schnellen Mitten gegen seine Weinsberger.

Weinsberg muss an Konstanz-Leistung anknüpfen

Sein Team werde, wie vor dem spielfreien Wochenende gegen die HSG Konstanz II (34:32), eine Top-Leistung benötigen, um Zählbares aus Ulm mitnehmen zu können. Doch der TSV hat auch während der spielfreien Zeit gut gearbeitet, wie der Trainer bestätigt, und im taktischen Bereich gegnerunabhängig noch einmal an einigen Stellschrauben gedreht. „Verstecken müssen wir uns auf keinen Fall“, sagt Heß deutlich. Denn während seine Weinsberger zuletzt in Konstanz mit zwei Toren Differenz gewannen, unterlag die TSG dort am zweiten Spieltag deutlich mit 27:36. Aber: die Auswärts-TSG ist eine andere als die Heim-TSG. Dem TSV Weinsberg dürfte daher ein enger Schlagabtausch bevorstehen.

Ob Jan König fit wird, ist äußerst fraglich. Der TSV-Spielmacher ist weiterhin angeschlagen. Auch Jasmin Hrnjic wird in Ulm nicht zur Verfügung stehen; er fehlt aus familiären Gründen, dürfte aber am 29. Oktober gegen den HC Neuenbürg wieder mit von der Partie sein.

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