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"Ich hatte die SGSB in guter Erinnerung"

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Handball-Drittligist SG Schozach-Bottwartal ist auf der Suche nach einem neuen Trainer für die kommende Saison fündig geworden. Der 45-jährige Schorndorfer Rouven Korreik wird das Amt von Hans Christensen übernehmen.

Rouven Korreik
Foto: Christoph Balz
Rouven Korreik Foto: Christoph Balz  Foto: Christoph Balz

Handball-Drittligist SG Schozach-Bottwartal ist wie angekündigt schon vor Weihnachten bei der Suche nach einem neuen Trainer fündig geworden. Am Saisonende wird Rouven Korreik das Amt von Hans Christensen übernehmen. Der 45-jährige Familienvater trainiert aktuell noch die Verbandsliga-Frauen seines Heimatvereins SG Schorndorf, führte zuvor aber bereits den TSV Wolfschlugen von der Württembergliga bis in die 3. Liga. Unser Redakteur Stephan Sonntag hat am Telefon mit dem Vertriebs-Außendienstler gesprochen.

 

Herr Korreik, wie kam der Kontakt mit der SGSB zu Stande?

Rouven Korreik: Ich wurde schlichtweg angefragt. Mein Interesse war sofort geweckt, da ich die Mannschaft und den Verein aus meiner Zeit in Wolfschlugen kannte und in guter Erinnerung habe. Beide Vereine haben ja eine ähnliche Entwicklung genommen und wir spielten ja zwei Jahre in der Oberliga gegeneinander. Insofern musste ich nicht lange überlegen.

 

Ihr Vertrag gilt für die dritte wie für die zweite Liga. Sehen Sie eine Zweitliga-Perspektive für den Verein?

Korreik: Absolut. Der Verein will den Schritt wagen, wenn der Aufstieg sportlich gelingt. Bis dahin muss parallel geplant werden. Manch ein Transfer wird nur zu Stande kommen, wenn der Aufstieg gelingt. Das ist alles nicht ganz einfach, aber machbar und da stecken wir bereits mittendrin. Grundsätzlich wären beide Ligen für mich komplett in Ordnung. Viel schlimmer wäre ja, wenn der Aufstieg sportlich geschafft würde und der Verein ihn nicht wahrnimmt. Dann gäbe es ein Motivationsproblem.

 

Welchen Handball wollen Sie spielen?

Korreik: Ich stehe für einen taktisch anspruchsvollen Handball. Das soll ein großes Pfund sein, besonders wenn es gegen individuell stärkere Gegner in der 2. Bundesliga gehen sollte. Zudem ist mir die Mentalität im Team sehr wichtig. Die Geschlossenheit entscheidet oft über Sieg oder Niederlage.

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