Bezirksliga: Ergebnisse und Spielberichte vom Wochenende
Hier geht es zu den Ergebnissen und Spielberichten aus den Bezirksligen der Frauen und Männer.
Bezirksliga Männer:
TSB Horkheim II - SG SchoBott 2 41:31
Trotz Verstärkung von ihrer ersten Garnitur war die SG SchoBott 2 am vergangenen Donnerstag im Prinzip chancenlos gegen die Zweite des TSB. Die Gäste stecken voll im Abstiegsstrudel und so erwartete man eine heftige Gegenwehr. Doch die Männer um Steffen Laux ließen vom Anpfiff weg keine Zweifel aufkommen, wer die Punkte am Ende auf das Habenkonto buchen wird. In dem fair geführten Spiel machten die Blau-Weißen mit einer soliden Abwehrarbeit den Gästen ganz schon das Leben und damit die Torerfolge schwer. Im TSB Tor zeigte Younster Henrik Rösch zusätzlich noch einige gute Paraden. So konnte einzig Lukas Volz mit 12 Toren aus dem Spiel heraus, als Torelieferant der SG glänzen. Schnell legte die TSB Mannschaft auf 0:2 vor, das aber die Gäste in der vierten Spielminute egalisieren konnten. Doch ab jetzt zogen die Mannen um Matthias Ohr ihr Spiel auf und gaben es nicht mehr aus der Hand. In der 13. Minute waren unsere Jungs bereits auf 8:2 enteilt.
Im Angriff wechselten sich Spielzüge und Einzelaktionen stetig ab, so dass sich die gegnerische Abwehr stellenweise sehr schwer tat. Mit dem beruhigenden Halbzeitstand von 19:10 ging es in die Ruheräume. Auch nach der Pause keine nenneswerte Änderung des Spielgeschehens. Der TSB verwaltete seinen Vorsprung in ruhiger Manier und Trainer Steffen Laux gab allen seinen Spielern „Plattenzeit“. Auch „Aushelfer“ Andreas Roll trug sich mit 2 schönen Toren in die Schützenliste ein. Am Ende konnte eine entspannte TSB Bank über den Endstand von 41:31 jubeln. Am Sonntag trifft der TSB in der Stauwehrhalle auf Schwäbisch Hall. Der direkte Tabellennachbar wird dem Gastgeber viel abverlangen und der Sieg wird nur über den gemeinsamen Kampf vor allem in der Defensive entschieden werden.
TSB Horkheim: Michel Waizel TW, Henrik Rösch TW, Simon Wüstholz 4, Stefan Wagner 7, Markus Denscheilmann 1, Fabian Winter 2, Philipp Geiger 5, Patrick Kachelmuß 7, Sebastian Schmitz, Matthias Ohr 9/1, Andreas Roll 2, Kevin Hipp 2, Markus Möst 2/1
SV Heilbronn 2 - TV Mosbach 19:40
nicht gemeldet
HA Naeckarelz - TuG Neipperg 23:23
Die Voraussetzungen für die Partie gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt waren alles andere als gut. Auf vier bewährte Kräfte musste man aus verschiedenen Gründen verzichten und M. Halder konnte nur angeschlagen in die Partie gehen. Für den Notfall erklärte sich daher J. Demmler bereit, dass Team zu unterstützen – an dieser Stelle hierfür ein großes Dankeschön! Zu Beginn der Partie entwickelte sich ein Schlagabtausch auf Augenhöhe. Die Hausherren konnten jeweils vorlegen, in der Abwehr machten sich aber die vielen Umstellungen bemerkbar, die es dem TuG ermöglichten einfach zum Ausgleich zu kommen. Bis zum 4:4 nach 10 Spielminuten konnte sich daher keine Mannschaft absetzen. Nach mehreren torlosen Minuten schafften die Gäste dann aber einen Doppelschlag und Trainer Schupp bat seine Mannen zur Auszeit. Der nächste Treffer war jedoch dem TuG vorbehalten. Erst eine Überzahl brachte die HA wieder etwas besser in die Spur. Leider hatte man Pech im Abschluss und scheiterte ein ums andere Mal am Aluminium. Die Gäste legten weiter vor und waren bei 6:10 erstmals 4 Treffer in Front. M. Halder mit seinem bereits 5 Treffer sowie ein Tor von M. Brauch und ein gehaltener Strafwurf in der letzten Sekunde von Schlussmann T. Rüdele hielten die HA beim Halbzeitstand von 8:11 weiter im Spiel.
Der Start in die 2. Hälfte hätte schlechter nicht sein können: bereits nach 2 Minuten sah man sich einer Unterzahlsituation gegenüber, die die TuGler für einen Treffer nutzen konnten. Dann ging jedoch ein Ruck durch die Hausherren und mit einer starken Mannschaftsleistung konnte man noch in Unterzahl 2 Treffer dagegensetzen. Und auch in der Folgezeit kam man durch eine nun deutlich aggressivere Abwehrarbeit weiter heran, so dass man auf Seiten der Gäste beim Stand von 12:13 eine Auszeit nötig hatte (38. Minute). Die Hausherren blieben aber weiter bei Ihrem Konzept: Solide Abwehrarbeit und im Angriff wuchs der unter der Woche noch erkrankte M. Halder weiter über sich hinaus und steuerte die Treffer Nr. 13, 14 und 15 im Alleingang bei. So konnte man beim Stand von 15:14 erstmals im 2. Durchgang die Führung übernehmen. In den nächsten 15 Minuten war die Partie, auch auf Grund einzelner Entscheidungen der ansonsten routinierten Unparteiischen, äußerst zerfahren. So dass sich vor den letzten 5 Minuten der Partie kein Team einen Vorteil erarbeiten konnte. In einer turbulenten Schlussphase legte die HA dann durch die Halder-Brüder sowie C.
echtold nochmals 2 Tore vor. Der TuG hielt mit einer Manndeckung dagegen. Die HA löste sich geschickt aus dieser Drucksituation, einzig der Abschluss wollte nicht gelingen und der Pfosten stand doppelt im Weg. Mit der Schlusssirene kamen die Gäste so noch zum Ausgleich. Auf Neckarelzer Seite konnte man sich trotzdem freuen: zum einen konnte man einen weiteren Punkt im Kampf um den Klassenerhalt verzeichnen, zum anderen konnte man trotz der widrigen Ausgangslage einen direkten Konkurrenten auf Abstand halten. Jetzt geht es dann nach den Ostertagen mit den letzten Aufgaben der Saison weiter.
HA Neckarelz: Tobias Rüdele, Nico Seyboth (beide Tor); Dominik Herbst (1), Michael Brauch (3), Robin Liegler, Marius Galm (1), Christoph Bechtold (3), Markus Hail, Jürgen Demmler, Matthias Halder (14/5), Marco Liegler, Lukas Halder (1)
TuG Neipperg: Andreas Moser (Tor); Jens Manthey (4), Volker Ockert, Janes Hönnige (3/1), Sven Ortmann (2), David Schmid (2), Christian Mayer (4), Tobias Ortmann, Steffen Schmid, Tiago de Oliveira Martins (5/1), Christopher Burkhardt (3)
HSG Hohenlohe 2 - SG SchoBott 2 30:26
nicht gemeldet
TSV Weinsberg II - TV Flein II 29:26 (13:7)
Mit einem überraschenden, aber völlig verdienten Heimerfolg zeigt die zweite Mannschaft, dass doch noch Leben in ihr ist und wird damit zum wiederholten Male zum Stolperstein des TV Flein, der mit dieser Niederlage einen heftigen Dämpfer im Aufstiegsrennen hinnehmen muss und aus eigener Kraft einen Aufstiegsplatz nun nicht mehr erreichen kann. Beim TSV war von Beginn die nötige Spannung spürbar. Zu tief saß der Stachel der Niederlage in Mosbach, als dass man sich erneut im Kräftemessen mit einem Aufstiegsaspiranten einer deutlichen Niederlage hingeben wollte. So startete das Team von Alexander Hess äußerst Konzentriert gegen die Fleiner Gäste, die ab der ersten Spielminute mit den Leistungsträgern Wörner, Vieler und Reber aufliefen. Doch der TSV schien in diesem Spiel das richtige Mittel auf die Angriffe des TV zu haben.
Über eine sehr stabile Abwehrreihe setzten die Hausherren ihre Gegner immer wieder gekonnt unter Druck und zwangen diese zu technischen Fehlern oder Abschlüssen, die meist die Beute des hervorragend aufgelegten Michael Frisch im Kasten des TSVs wurden. Sicherlich kam in der einen oder anderen Situation auch noch etwas Glück dazu, aber dieses gehört bekanntlich dem Tüchtigen und dies waren in dieser Partie eindeutig die Weinsberger. Vorne wie Hinten investierten sie einfach mehr, zogen diese konsequente Spielweise über die gesamte erste Halbzeit durch und lagen beim Halbzeitpfiff der Schiedsrichter verdient mit 13:7 in Front. Und auch nach dem Wiederanpfiff waren die Gastgeber immer Herr der Lage. Zwar kam der TV nun deutlich aggressiver und dynamischer in das Spiel, musste jedoch merken, dass der TSV zu jeder Zeit die passende Antwort parat hatte. So konnten es die Weinsberger auch schaffen den Vorsprung von 6 Toren bis zur 50. Minute stabil zu halten.
Erst die Auszeit der Fleiner in der 52. Minute (26:20) und drei schnelle Tore durch Jens Reber und Jörg Brenner brachten wieder Spannung in das Spiel. Zwar erhöhte Tobias Bürgel im Gegenzug durch 7m und einer Zeitstrafe für den TV wieder zum 27:23, jedoch wurde nun der TSV durch eine doppelte Zeitstrafe drei Minuten (28:25) vor Spielende ordentlich geschwächt und das große Zittern begann. Doch anstelle nun komplett den Kopf zu verlieren zeigten die Weinsberger in dieser Schlussphase endlich einmal keine Nerven. Den folgenden Angriff spielten sie geduldig und unterstützt von einer Auszeit nahmen sie Sekunde für Sekunde von der Uhr. Dieser wurde zwar ohne Torerfolg beendet, aber mit einer schnellen Rückwärtsbewegung, einem technischen der Gäste und dem darauf resultierenden 29:25 Tores des Geburtstagskindes Leo Seiz war der Sieg sicher.
Das letzte Gegentor zum 29:26 interessierte da niemanden mehr. Zu freudig lagen sich die Spieler in den Armen und feierten den Sieg! Dieses Spiel hat endlich mal wieder gezeigt, zu welchen Leistungen die zweite Mannschaft fähig ist. Nun hat die Mannschaft bis zum 03.04. spielfrei, bevor sie dann um 16:45 Uhr bei der zweiten Mannschaft der SG Schozach-Bottwartal ist. Dieser steht zwar 6:34 Punkten als derzeit 12. in der Tabelle, wird sich aber sicher das eine oder andere ausrechnen um im Kampf gegen den Abstieg wichtige Punkte einzufahren.
TSV Weinsberg II: Michael Frisch, Lukas Specht - Rico Scheub (2), Malte Willms (1), Stefan Sander (5), Luke Westerbusch, Axel Schwerdtle, Leonard Seiz (4), Tobias Bürgel (8/2), Tobias Bort (2), Timo Feghelm (6), Jochen Seifer (1)
TSB Horkheim 2 - TSG Schw.Hall 34:25
nicht gemeldet
TSV Buchen – HC Staufer Bad Wimpfen 24:27(16:11)
Nach zuletzt vier Heimspielen durften die Stauferbären auswärts in Buchen antreten. Die Vorzeichen waren alles andere als gut, mussten einige Ausfälle kompensiert werden. Marius Kerber und Alexander Dixon verstärkten den Kader aus der zweiten Mannschaft. Dennoch starteten die Wimpfener gut in die Partie. Gestützt auf eine starke Abwehr konnte ein 0:3 vorgelegt werden. Bis zur 12. Minute konnte die Führung auf 4 Tore ausgebaut werden. Die Gastgeber kamen dann besser ins Spiel und die Abwehr ließ zu viele einfache Gegentore zu. Die größte Schwächephase war 5 Minuten vor dem Seitenwechsel, als die Gastgeber vorentscheidend auf 16:11 davoneilten. Die ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte geschah Ergebnistechnisch nicht viel. Erst nach einer umstrittenen roten Karte gegen Thomas Weyhing ging ein Ruck durch die Mannschaft. Innerhalb von 5 Minuten konnte auf 21:18 aufgeschlossen werden. Leider fand die Aufholjagd zu früh ein Ende und die Heimmannschaft konnte sich wieder absetzen. Am Ende stand ein 27:24 auf der Anzeigetafel. Die gezeigte Leistung sollte trotz der Niederlage Aufwind geben, da entschlossen gekämpft wurde und eine Steigerung zu den letzten beiden Spielen erkennbar war.
HCS Bad Wimpfen: Stephan Pfirmann(Tor),Christian Schellhas(Tor), Thomas Weyhing(8/4), Michael Schöll(6/4),Nico Thoben(5/1), Robin Lormes(3), Sebastian Magnor(1), Sebastian Gehres(1), Felix Kerber, Malte Kreuzer, Marius Kerber, Alexander Dixon
Bezirksliga Frauen:
TSB Horkheim - TSV Nordheim 2 22:16 (11:9)
Es ist doch wie verhext, wie sehr sich die Nordheimer Frauen dem Gegner anpassen. Gegen die vorderen Ränge zeigen sie, was sie zu leisten imstande sind. Gegen das letzte Tabellendrittel liefern sie ihre schlechtesten Saisonspiele ab. Wie vor kurzem in Neckarelz, zeigte das Team am Sonntag beim TSB Horkheim zu wenig seiner Qualität. "Die haben aber auch kein Glück!" hieß es mehr als einmal auf der Tribüne, wenn die TSV-Damen am Torerfolg gescheitert waren. Das ist allerdings nicht einmal die halbe Wahrheit. Vor allem waren es technische Unzulänglichkeiten, die die Gäste so völlig unter Form spielen ließen. Da wurde der Ball dem Nebenmann vor die Füße gespielt oder gleich ganz ins Aus, durchaus inspiriert von Horkheimer Vorlage, aber man muss ja nicht jeden Trend mitmachen. 1:3 führten die Nordheimerinnen noch nach neun Minuten, bevor die Partie ganz fürchterlich schief ging.
Insgesamt fehlte einfach das Zusammenspiel. Im Angriff kam kein Fluss zustande und in der Abwehr fehlte die Kooperation. Teils wurde dort schon die eigene Aufgabe nur träge erfüllt, ganz zu schweigen von der Aushilfe beim Nebenmann. So kam der TSB recht einfach über Kreis und Außenspieler zum Torerfolg. Nach einer Viertelstunde stand es folgerichtig 7:5 und auch eine Auszeit konnte den Ausbau auf 10:6 nicht verhindern. Kurz vor der Pause kam dann allerdings doch wieder etwas Schwung ins Spiel, der sich über die Halbzeitpause rettete. Nun kam auch Nordheim über Kreis und Außen zum Erfolg, nach 32 Minuten markierte das 11:10 den Anschluss. Leider ging dann in der Abwehr der Ehrgeiz mit den Nordis durch. Um jeden Preis sollten Tore verhindert werden, was in zwei schnell aufeinanderfolgenden Zeitstrafen mündete - danach stand es 15:10 gegen den TSV.
Der übliche Kampfeswille wollte einfach nicht erwachen. Stattdessen verlegte sich der Angriff auf das scheinbare Allzweckmittel, das aber auch in den letzten Spielen schon keinen Erfolg gebracht hatte: Kreisläuferanspiele. Immer wieder, ganz gleich wie viele Abwehrspieler drumherum standen. Gleichzeitig fand der Rückraum kein Mittel, die Abwehr entscheidend in Bewegung zu bringen. So entstanden weder Lücken für einen eigenen, platzierten Wurf, noch schuf man genug Platz für Außen. Allen Würfen war gemein, dass sie scheinbar magnetisch auf die Tormitte gezogen wurden und so die ohnehin gute Torfrau zum spielentscheidenden Faktor machten.
Besonders die obere Torhälfte schien schlichtweg nicht vorhanden zu sein. So kam es, wie es kommen musste. In einem technisch beiderseits unansehnlichen Spiel erholten sich die Nordis nicht mehr vom Rückstand und mussten sich dem Drittletzten geschlagen geben. Nun muss über Ostern etwas Bedenkzeit zum Umschwung führen, damit im nächsten Spiel gegen den Tabellenführer wieder besserer Handball gezeigt wird.
TSB Horkheim: Karlina Skudra TW, Svenja Bohnenstengel TW, Christina Kühner 5, Claudia Schnappauf, Petra Bühl 3, Sabine Welt, Tabea Track, Kim Speidel 2, Christine Löschner 8/3, Anke Ulbrich 1, Katrin Winter 2, Tamara Wiebe 1, Stefanie Kachelmuß.
TSV Nordheim II: Tanja Schächinger, Tina Weinstok - Celine Bollmann(1/1), Franziska Dornfeld(2), Claudia Ebner(2), Natalie Eckert(2), Franziska Frank (2), Nadine Frank(3), Kerstin Öhler(1), Seline Sander(2), Alena Schrape, Lisa Ueltzhöfer, Lisa Walter(1), Monika Weipert
NSU Neckarsulm 2 – HC Staufer Bad Wimpfen 39:13 (17:6)
Zum letzten Heimspiel der Saison empfing der Tabellenführer in der Neckarsulmer Pichterichhalle die Stauferstädter Mannschaft. Würden dem Team von Benjamin Koch der erwartete Sieg gegen das Kellerkind der Liga gelingen, wäre die Meisterschaft und damit der direkte Wiederaufstieg in die Landesliga in trockenen Tüchern. Entsprechend motiviert und fokussiert gingen die NSUler in die Begegnung. In der Anfangsphase hielten die Gäste noch mit. Zwar ging die Union zunächst mit 2:0 in Führung, allerdings gelang dem HC der Ausgleich zum 3:3. Doch dann legten Neckarsulmerinnen einen Gang zu, die Abwehr stand stabil und zwang die Wimpfenerinnen zu technischen Fehlern oder überhasteten Abschlüssen.
Diese sich daraus ergebenden Gelegenheiten nutzen die Gastgeberinnengnadenlos aus, zogen ein temporeiches Spiel auf und bauten den Vorsprung bis zur Halbzeit auf über 10 Tore aus. Dieser Trend setze sich nach dem Wiederanpfiff fort. Selbst in doppelter Unterzahl ( 41. Spielminute) war der NSU-Express nicht einzubremsen. Die Gäste wirkten streckenweise überfordert und mußten mit ansehen, wie der Torabstand stetig anwuchs. Am Ende stand ein überdeutlicher Sieg an der Tafel und mit dem Schlusspfiff war die Meisterschaft gesichert und der Aufstieg in die Landesliga geschafft. Ein toller Erfolg der jungen Mannschaft und ihres Coaches Benjamin Koch.
NSU Neckarsulm 2: Denise Bauer, Victoria Hays (Tor); Nina Wieland (7), Lisa Hanak(1), Melanie Knipfer (6), Sina Häberlen (11/7), Lena Schäfer (4), Larissa Krebs (2), Jessica Baumgart (8)
TSV Hardthausen - HSG Tauberbischofsheim/Dittigheim 22:18 (14:10)
Mit der HSG Tauberbischofsheim/Dittigheim war am Sonntag ein harter Brocken zu Gast in der BuBaHa. In der Tabelle trennen beide Teams nur noch drei Plätze und im Hinspiel verloren die TSV Damen das Spiel mit zwei Toren denkbar knapp, so dass es ein ausgeglichenes Spiel versprach. Wie schon in den Spielen davor, begann Hardthausen mit einer sehr guten Abwehrarbeit. Einzig im Angriff waren sie anfangs zu unkonzentriert und ließen zu viele Chancen aus. Die HSG ging mit 0:1 in Führung und diese sollte bis zur 5. Minute bestand haben. In der Folge kam Hardthausen immer besser ins Spiel. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff setzte man sich immer besser durch. In der neunten Minute ging der TSV folgerichtig mit 3:2 in Führung. Diese konnte bis zur 16. Minute auf sechs Tore ausgebaut werden (10:4). Mit der deutlichen Führung im Rücken hielt nun leider der Schlendrian Einzug ins Hardthausener Spiel.
Manch ein Ball wurde leichtfertig abgegeben und die eine oder andere 2-Minuten-Strafe störte den Spielfluss sichtlich. Am Ende der ersten Halbzeit gingen beide Teams beim Stand von 14:10 in die Pause. Auch in der zweiten Hälfte besann sich Hardthausen auf ihre Fähigkeiten in der Abwehr und versuchte so erstmal dem Sturmlauf der TBB entgegenzugehen. Im Angriff wurden, wie schon in der ersten Halbzeit, zu viele Chancen liegen gelassen. So erzielten beide Teams in den ersten zehn Minuten nur jeweils zwei Tore (16:12/40.min). Auch in den nächsten Minuten das gleiche Spiel. Hardthausen ließ in der Abwehr wenig zu, konnte den Vorsprung aber nicht ausbauen, weil im Angriff nicht viel gelingen sollte (18:14/49.min). In der 50. Minute nahm Hardthausens Trainer Ludwig Vogt eine Auszeit, um sich nochmal neu zu formieren. Es waren jedoch die Gäste, die nun mehr aus ihren Möglichkeiten machten und in der 56. Minute nur noch mit zwei Toren im Hintertreffen waren (20:18). In den beiden darauffolgenden Minuten gelangen Hardthausen dann zwei schnelle Tore und damit die Spielentscheidung. Am Ende trennten sich beide Teams beim Stand von 22:18.
TSv Hardthausen: Bianca Hoppe (TW); Selina Pezzi (TW); Diane Röser (4); Solvej Seiler (2); Ilka Brußke (1); Milena Schmid; Elena Engelhardt (3); Claudia Kieweg (3); Nora Heinemann (5/4); Carolin Müller (1); Franziska Herold; Mareike Brecht; Miriam Winter; Nespilim Jenko (3)
TSG Heilbronn - SG SchoBott 2 25:25 (12:14)
Einen verdienten Punkt konnten sich die Mädels der TSG Heilbronn am Sonntagabend erkämpfen. Zu Gast waren die Damen der SG Schozach-Bottwartal 2, die mit einer voll besetzten Bank anreisten. Im Gegensatz dazu waren die TSGlerinnen ohne Torwart Nicole Thiele und mit lediglich 3 Auswechselspielerinnen klar in der Unterzahl. Doch gerade deshalb war der Kampfgeist besonders groß und man wollte die Punkte in eigener Halle behalten. Das Spiel war durchweg ausgeglichen und so lagen mal die TSG und mal die Gäste der SG in Führung, jedoch konnte sich keiner mit einem größeren Vorsprung absetzen. Bis zur Halbzeit lagen die Damen unter Ex-Coach Ralf Horn mit 2 Toren vorne und man ging mit einem Spielstand von 12:14 in die Kabine. Auf Seiten der TSG war man positiv gestimmt, das Spiel zu drehen.
Ersatztorhüterin Inna Stark zeigte eine starke Leistung im Tor und eine gutstehende Abwehr erleichterte ihr zudem die Arbeit. Durch einen konzentrierten Angriff konnte man den Rückstand zur Mitte der zweiten Halbzeit aufholen und schließlich sogar in Führung gehen. Nach 45 Minuten stand es 22:20 für die Heilbronnerinnen. Bis kurz vor Schluss gelang es auch die Führung beizubehalten, wenn auch nur mit einem Tor. Leider konnte man diese nicht über die Zeit bringen und in einer hektischen Schlussphase gelang den Gästen der SG 10 Sekunden vor Schluss noch der Treffer zum Ausgleich und einem Endstand von 25:25.
TSG Heilbronn: Inna Stark (Tor), Larissa Klier (2), Stephanie Dierolf (8), Sabrina Melzer (2), Fiona Bühl, Lena Hartmann, Sabrina Franz (2), Claudia Neumann (4), Katharina Sittig (3), Sevtap Celik (4/3)
SG SchoBott II: Nicole Wilhelm, Jessica Reinhardt ( beide Tor), Katrin Banisz, Sidonie Wimmer(1), Ann Kathrin Richter (2), Dorothea Abele (2), Katharina Selcho (3), Tamara Humburger (5), Fabienne Zuddas (3), Tamara Müller, Sina Kübler, Aline Kübler, Anna Müller (7), Zeljka Neuse (2)
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