Bezirksliga: Ergebnisse und Spielberichte vom Wochenende
Hier geht es zu den Ergebnissen und Spielberichten aus den Bezirksligen der Frauen und Männer.
Bezirksliga Männer:
SG Schzach/Bottwartal II - TSV Buchen 32:39 (13:18)
Eine klar aufsteigende Tendenz und Leistung zeigte das Perspektivteam der SG Schozach/Bottwartal am vergangenen Samstag gegen den Titelmitfavoriten in der Bezirksliga Heilbronn/Franken, den TSV Buchen. Nach der sehr deutlichen Niederlage aus dem Hinspiel und der gezeigten Leistung in den vergangenen Spielen, lies diese Konstellation für das Team um Kapitän Sascha Kübler nichts Gutes erahnen. Doch wie so oft, sollte es anders kommen, als erwartet. Über das gesamte Spiel hinweg zeigte die Mannschaft der SGSB eine deutlich verbesserte und starke Leistung.
Die Abwehr stand über weite Strecken ordentlich, und vor allem im Angriff wurden die Spielhandlungen konsequent und sicher abgespult, sowie die sich bietenden Chancen genutzt. Einzig die Anzahl an technischen Fehlern machte einen deutlichen Unterschied zu den Gästen aus Buchen aus. Wobei es dem SGSB-Team im Vergleich zu den sonstigen Spielen in dieser Saison durchaus gelang, auch diese Quote zu verbessern. Über ein 13:18 zur Pause musste man am Ende dann doch eine, fast zu deutliche Heimniederlage mit 32:39 hinnehmen. Dieses Spiel hat aber wieder einmal gezeigt, welches Potenzial eigentlich in der Mannschaft steckt. Natürlich müssen die weiterhin viel zu vielen technischen Fehler und leichtfertigen Ballverluste reduziert werden, will man in den nächsten Spielen die notwendigen Punkte gegen den Abstieg einfahren.
Denn genau diese Fehler haben am vergangenen Wochenende den Unterschied zum Gegner ausgemacht, und erklären, aufgrund der dadurch entstandenen Tempogegenstöße, das vielleicht ein bisschen zu hohe Ergebnis. Aus einer guten Mannschaftsleistung ragten dabei Yannic Zwirner mit insgesamt 12 erzielten Treffern im Angriff und Maximilian Wiesinger mit einer tadellosen Leistung in der Abwehr heraus, der sich, ohne Murren, in den Dienst der Mannschaft stellt, und über das gesamte Spiel hinweg sich für eine gut stehende Abwehr einbringt, ohne die Möglichkeit zu haben, auch einmal im Angriff aufzutrumpfen.
Nun stehen gleich zwei Auswärtsspiele in der kommenden Woche an, in denen es gilt mindestens 2 Pluspunkte einzufahren. Am Donnerstag gastiert das SGSB-Team bei der 2. Mannschaft der TSB Horkheim, und am Samstag steht das Duell beim direkten Tabellennachbarn HSG Hohenlohe 2 auf dem Programm.
SG Schozach-Bottwartal II: Nils Schneider, Marco Martschat, Alexander Schenk; Daniel Bosnjak, Thorsten Stork (2), Johannes Messer (4), Hendrik Gaudernak (3), Maximilian Wiesinger, Alexander Maier (2), Dennis Pulver, Yannic Zwirner (12/5), Sascha Kübler (5), Leopold Vogel (1), Moritz Tischer (3), Maximilian Lebus
TuG Neipperg - SV Heilbronn 2
Das Spiel wurde von der TuG kurzfristig abgesagt
HCS Bad Wimpfen - TSB Horkheim II 22:33 (11:16)
Am vergangenen Samstag traf die zweite Herrenmannschaft des TSB im Anschluss an das Frauenspiel ebenfalls auf den HC Staufer Bad Wimpfen. Anpfiff in der Stauferhalle war um 19.00 Uhr. Im Prinzip ist jetzt vom Laux Team ein befreites Aufspielen möglich, geht doch in dieser verbleibenden Saison nach dem momentanen Tabellenstand nach vorne und nach hinten nicht mehr viel. Das erreichbare Ziel wäre den fünften Tabellenplatz zu halten und zu festigen. Sechs Spiele vor dem Wimpfen Spiel waren noch zu absolvieren, wobei hier Degmarn-Oedheim als Spitzenreiter der schwerste Brocken sein dürfte. Die 1b hat „englisch Woche“, das heißt, dass am Donnerstag den 17.03 um 19.30 in der Stauwehrhalle ein Nachholspiel gegen die SG SchoBott angepfiffen wird und am Sonntag den 20.03.2016 um 17.00 Uhr die TSG Schwäbisch Hall ebenso in der Stauwehrhalle zum Rückrundenmatch antritt.
Nun zum Spiel gegen den HC, das ruhig ja fast zu ruhig und verhalten von beiden Teams angegangen wurde. Das 0:2 des TSB wurde von den Gastgebern in der 5. Minute zum 2:2 verwandelt. Doch ab diesem Spielstand legte nur noch der TSB vor. Durch das Auslassen einiger Großchancen wuchs die Tordifferenz nur mäßig und langsam an. Torhüter Michel Waizel zeichnete sich, wie auch sein Gegenüber mehrfach mit guten Reflexen aus. Aus dem 3:6 in der 13. Minute wurde das 6:9 in der 20. Minute. In den letzten Minute der ersten Hälfte packte der TSB noch ein paar Tore drauf, so dass es mit 11:16 in die Pausenräume ging. Nach dem Wiederanpfiff versuchten die Spieler um Matthias Ohr mit einem kleinen Zwischenspurt dem Spiel eine leichte Vorendscheidung zu geben, so dass beim 13:21 in der 38. Minute der Wimpfener Coach gezwungen war, eine kurze Redezeit mit seinen Jungs zu tätigen.
Mit wenig Änderung am Spielgeschehen ging es in die Schlußphase dieses Aufeinandertreffens, bei der man nun den Eindruck hatte, der TSB verwaltet sicher und überlegen sein Konto. Trainer Steffen Laux gab allen seinen Spieler „Plattenzeit“, so dass sich auch alle in die Torliste eintragen konnten. Ein sehenswertes Tempogegenstoßtor gelang „Jungspund“ Marven Hamm. Mit 22:33 gingen die Punkte bei diesem Start Ziel Sieg an die Horkheimer Jungs.
HC Staufer Bad Wimpfen: Stephan Pfirmann(Tor), Christian Schellhas(Tor), Robin Lormes (2), Felix Kerber, Malte Kreuzer (1), Thomas Weyhing (3), Robin Atzeni, Michael Schöll (2), Sebastian Gehres (3), Kevin Kainer (7/2), Sebastian Magnor (2), Nico Thoben (2)
TSB Horkheim: Michel Waizel TW, Hendrick Rösch TW, Simon Wüstholz (6), Stefan Wagner (5), Marven Hamm (1), Fabian Winter (2), Philipp Geiger (2), Patrick Kachelmuß (3), Sebastian Schmitz (1), Matthias Ohr (7/4), Kevin Hipp (1), Markus Möst (5/2)
TV Flein II - HSG Hohenlohe II 31:22 (12:09)
Schlechte Chancenverwertung und mangelndes Engagement in der Abwehr waren die wesentlichen Faktoren, die zu der 31:22 Niederlage der HSG Herren II führten. Das in der 1. Halbzeit relativ ausgelichene Spiel entglitt der HSG zu Beginn der 2. Halbzeit, sodass letzten Endes keine Punkte mehr zu retten waren. Zum Betreiben von Ergebniskosmetik fehlte der Wille in den letzten Minuten des Spiels. Beide Mannschaften begannen annähernd gleich stark, so konnte sich der TV Flein, bisher immer nur mit 1 Tor in Führung, erstmals in der 21. Minute mit einer 10:6 Führung absetzen. Auf beiden Seiten wurden 7m-Würfe verschenkt, jedoch ergänzte bei der HSG ungenaues Passspiel die Mängelliste, was zu einem akzeptablen Spielstand von 12:9 zum Ende der ersten Halbzeit führte.
In der zweiten Halbzeit setzte sich die schlechte Chancenverwertung der HSG fort und der TV Flein erhöhte auf 15:10 in der 32. Minute. Dank zeitweise guter Abwehrarbeit konnten Bälle erkämpft werden, die jedoch oft überhastet nach vorne gespielt wurden und so vom Gegner abgefangen werden konnten. Im schnellen Gegenstoß war es dem TV Flein auf diese Weise möglich, einfache Tore zu erzielen. Mangelnder Kampfwille in der Abwehr konnte ebenfalls durch die konstant sehr gute Leistung der HSG-Torhüter nicht kompensiert werden. Ab der 53. Minute bei einem Spielstand von 27:20 für den Gastgeber war die Stimmung in der Gastmannschaft am Tiefpunkt des Abends. Damit war es den Herren der HSG auch nicht möglich, das Ergebnis in den letzten Minuten des Spiels noch zu beschönigen und die eigentlich erbrachte Leistung in Zahlen festzuschreiben.
HSG Hohenlohe II: Spielertrainer Petros Kitsikoudis, Martin Gundlach (Tor), Felix Endreß (Tor), Michael Fuchs (6), Valentin Follmann (3), Benjamin Minke (3), Lukas Nehls (5), Stefan Strohmeier (1), Jonas Gräter (1), Adrian Baral (2), Frank Hanselmann (1)
TSG Schwäbisch Hall - SG Degmarn-Oedheim 26:34
Die SG Mannschaft wurden von zahlreichen SG Fans sehr gut unterstützt. Besten Dank. In der ersten Minute gab es gleich eine Zeitstrafe für Hall und Tobias Gärttner verwandelte den Siebenmeter zum 1:0.Die TSG glich sofort aus und Daniel Benkner traf zum 2:1. In der 5.Minute setzte Max Bauer zum 5:4 ins Netz, doch die kampfbereiten Haller konnten zum 5:5 ausgleichen.. Die SG Abwehr stabilisierte sich immer mehr. In der 12.Minute markierten Max Bauer und Pascal Schirmer die Treffer zur 8:6 Führung. In der 16.Minute war es erneut Max Bauer , der aus dem Rückraum zum10:7 traf.Nach einem guten Konter über Mert Darancik in der 21.Minute führte die SG mit 13:9. Hall nahm die Auszeit und danach kämpfte sich das Heim-Team heran.In der 24.Minute lag die SG nur noch mit 13:12 vorne.
Mert Darancik kam schnell über die Mitte und traf in der 25.Minute zum 14:12. In der 28.Minute konnte Max Jesser einen TSG Strafwurf gut abwehren. Max Bauer traf wieder zum 15:13 und zur Pause lag die SG mit 17:14 vorne. Da die SG ihre Tempogegenstöße nicht immer gut abschließen konnte, blieb es noch relativ spannend.. In der 33.Minute war Hall auf 17:16 herangerückt. Auch in der 38.Minute beim 19:18 drohte das Geschehen zu kippen.In der 39.Minute wurde Timo Remmlinger am TSG Kreis schwer gefoult- die Zeitstrafe für Hall gab es, aber warum kein berechtigter Strafwurf ? Solche Szenen brachten alle Zuschauer in Aufruhr. In der 41.Minute konnte Max erneut gut abwehren und über die schnelle Mitte kam Tobias Gärttner zum 20:18. Tobias legte noch einen drauf zum 21:18. Unsere SG war immer mal im Pech- es gab einige Pfostentreffer zu vermelden. Neues Leben kam ins SG Spiel. Yannick Volz erhöhte in der 45.Minute auf 22:19 und Marcel Fruh über die Aussenpostion netzte zum 23:19 in der 45.Minute ein.
Yannik Volz ließ in der46.Minute das 24:19 von der 7-Meter-Linie aus ,folgen. In der 50.Minute konnte Tobias Gärttner mit einem Doppelpack die SG Führung auf 28:21 ausbauen. Auch Mert Darancik legte zwei Treffer drauf in der 53.Minute zum 30:21. Marcel Fruh drehte einen Bodenroller zum 31:21 ins Haller Tor. In der 55.Minute war es Yannick Volz , der doppelt traf und die SG lag mit 33:22 vorne. Jan Vogt gelang in der 59.Minute der letzte SG Treffer zum 34:23. Das SG Team war dann nicht mehr so bei der Sache und Hall konnte mit drei Toren noch Ergebniskosmetik – mehr auch nicht- betreiben. Am Ende gab es von den zahlreichen SG Fans den verdienten Beifall. SG Trainer Markus Greis meinte:“ Ich bin sehr zufrieden, es war ein hochverdienter Sieg. Wir haben das Tempo über die gesamte Spielzeit hochgehalten. Das Abwehrspiel wurde nach kurzer Zeit immer besser. In der zweiten Hälfte kam unser Team durch Tempogegenstöße zu zahlreichen Treffer. So wurde letzendlich das Spiel zu unseren Gunsten entschieden:“ (wer)
SG Degmarn-Oedheim: Benedikt Stammer; Max Jesser; Max Bauer (9/1), Yannik Volz (5/1), Daniel Benkner (5), Tobias Gärttner (5/1), Hagen Leibfried, Pascal Schirmer (1), Marcel Fruh (2), Jan Vogt (1), Mert Darancik (4), Yannick Guldi, Timo Remmlinger
TV Mosbach - TSV Weinsberg 2 38:22
nicht gemeldet
Bezirksliga Frauen:
HC Bad Wimpfen - TSB Horkheim 20:20
In einem nicht gerade schönen, aber spannenden Spiel gegen den HC Staufer Bad Wimpfen gab es am Ende am Samstagnachmittag in der Stauferhalle für die Horkheimer Mannschaft ein tapfer heraus gekämpftes Unentschieden. Anwurf zur ersten Hälfte hatten die Gastgeberinnen, die den Ball aber nicht im Horkheimer Gehäuse versenken konnten. Dafür legten unsere Mädels mit dem folgenden 0:1 vor. Doch nach dem 1:2 in der 2. Minute zeigten die Gäste ihre schwächeren Seiten. Die Abwehr zu langsam auf den Beinen und zu wenig auf den Ball fixiert, ließ den Angreiferinnen einfach zu viel Raum und Laufwege. Im Angriff zu wenig spieltechnische Raffinesse und die Einzelaktionen blieben meistens unbelohnt. Distanztorversuche ja, doch Treffer dadurch -Mangelware.
So gerieten die Gimber Mädels langsam aber sicher ins Hintertreffen. In der 12. Minute war der Abstand auf 7:3 angewachsen. Die TSB Frauenmannschaft kämpfte zwar verbissen, doch es wirkte alles sehr verkrampft. In der 20. Minute gelang durch Anke Ulbrich der Anschlusstreffer zum 8:7 vom Siebenmeterpunkt aus. Bis dahin waren jedoch von der Strafwurflinie aus, schon wieder mal 2 Tore ausgelassen worden. Doch der HC konterte und löschte die aufflackernde Hoffnung auf Besserung im Keim aus. Zur Halbzeitpause konnte man mit dem 11:7 einen vier Tore Vorsprung für Wimpfen ablesen. Nach der zehnminütigen Ruhephase ging es an gleicher Stelle wieder weiter. Zwar hatten auch die Gastgeber ihre technischen Fehler und diverse Fehlversuche vor dem TSB Kasten, doch bei den Gästen war es halt einen Tick mehr. Auf Seiten des TSB fand der Kampf um das Spielgerät, als eine der wichtigsten Option, einfach zu wenig statt.
Beim 16:11 in der 41. Minute legte TSB Trainer Tobias Gimber die grüne Karte auf den Tisch und versuchte sein Team nochmals eindringlich wachzurütteln. Das schien nun endlich auf fruchtbaren Boden gefallen zu sein, denn der TSB verkürzte zwar langsam aber sicher seinen Rückstand. In der 46. Minute gelang es so, den Anschlusstreffer zum 17:16 im gegnerischen Netz zappeln zu sehen . Nun nahm der Gastgeber Coach seinerseits die Gesprächsminute, die mit dem 18:16 zuerst positiv wirkte. Die Gimbermädels blieben jedoch unbeeindruckt weiter druckvoll und warfen durch Stefanie Kachelmuß in der 53. Minute den umjubelten 18:18. Ausgleichstreffer. In den verbleibenden Minuten wogte dann das Spiel mehrfach hin und her und letztlich stand als Endergebnis ein 20:20 fest.
An diesem Spielverlauf kann man mal wieder erkennen, daß es sich lohnt, den Kampf um die Punkte bis zur letzten Sekunde nicht aufzugeben. Mit dem momentanen Tabellendritten kommt am nächsten Sonntag zwar ein starker Gegner in die Stauwehrhalle, doch hat man dem TSV Nordheim 2 im Hinspiel deutlich Paroli geboten und nur im Schlussviertel ein wenig „Federn“ lassen müssen, so dass es ein 28:28 Unentschieden wurde. Also Mädels, auf in den Kampf, holt euch den Ball und damit auch die Punkte!
TSB Horkheim: Karlina Skudra, Svenja Bohnenstengel, Christina Kühner (3), Claudia Schnappauf, Petra Bühl (1), Sabine Welt, Marie-Kristin Wittmann (5/1), Tabea Track (1), Kim Speidel, Christine Löschner, Anke Ulbrich (4/4), Katrin Winter, Tamara Wiebe, Stefanie Kachelmuß (6)
HSG Kochertürn/Stein 2 - TSG Heilbronn 25:24 (12:13)
Zu Beginn der Partie ist die TSG Heilbronn wesentlich besser in das Spiel gestartet. Nach fünf Minuten Spielzeit stand es 0:3 für die TSG. Durch ein 7m-Tor kam die HSG so langsam in Fahrt und man holte den Rückstand auf. Nach elf Minuten glich die HSG zum ersten Mal zum 4:4 aus und konnte sich bis zur 16. Minute sogar einen Vorsprung von drei Toren erarbeiten. Erst in der 22. Minute gelang der TSG durch einen 7-Meter den Anschluss wieder. Die HSG sowohl auch die TSG erkämpfte sich Tor um Tor weiter nach vorne. So dass es in der 28. Minute erneut zu einem Gleichstand kam. Die TSG erzielte in der letzten Minute noch das 12:13 zur Halbzeitpause.
Auch den Start in die zweite Halbzeit konnte die TSG Heilbronn für sich gewinnen und sie bauten ihren erlangten Vorsprung weiter aus. In der 43. Minute ging die TSG sogar mit 15:20 in Führung. Für die HSG schien nicht mehr viel zu klappen. Viele Ballverluste und verworfene Abschlüsse verhinderten, dass die HSG den Anschluss wieder erlangte. Doch die Mädels der HSG ließen die Köpfe nicht hängen und kämpften um jedes Tor. Dies schien die TSG aus dem Konzept zu bringen, denn innerhalb fünf Minuten erarbeitete sich die HSG den lang ersehnten Ausgleich in der 55. Minute zum 24:24. Auf beiden Seiten war nun der Kampfesgeist geweckt. Man wollte das Spiel gewinnen. In der 59. Minute verwandelte Theresa Rauh von Linksaußen das entscheidende Tor für die HSG: 25:24. Noch 30 Sekunden bis zum Abpfiff. Der Trainer der TSG nahm nochmals eine Auszeit – ohne Erfolg. Endstand der Partie 25:24.
HSG Kochertürn/Stein II: S. Drescher (TW), S. Reistle (TW), E. Trabold (2/2), K. Sommerfeld (2), D. Obertautsch (1), L. Hartmann (2), N. Jakob, J. Hartmann (2), A. Hohenreuther (3), T. Rauh (3), S. Schill, C. Körner, A. Straub (3), K. Bauer (7/2)
SG Schozach-Bottwartal 2 – SG Neckarsulm 2 21:48 (13:25)
Mit einer fast voll besetzten Bank trat man das schwere Heimspiel gegen den Tabellenführer aus Neckarsulm an. Dies war an diesem Tage auch die einzigste Überlegenheit, die die SG Mädels hatten. Die Gäste legten gleich richtig los. Über 1:4 stand es in der 7. Spielminute schon 2:8. Es kam die Auszeit des SG Trainers. Das Team wurde nochmals wachgerüttelt, und kurzzeitig konnte man dem großen Gegner Paroli bieten. In der 12. Spielminute hatte man bis auf 3 Toren verkürzt. ( 8:11). Doch dies war es dann auch. Die NSU zogen das Tempo nochmals an und kamen so über zahlreiche Konter zu leichten Toren. So stand es schon zur Halbzeit 13:25.
In der Kabine wurde nochmals klar angesprochen, was besser gemacht werden muss. Jedoch sollte es nicht so klappen. Die4 2. Hälfte verlief noch schlechter wie die erste. Die NSU legte nochmals einen Zahn zu und man merkte, wie sich die Gäste in einen Rausch spielte. Sp erzielten sie Tor um Tor und so stand es verdient nach 60 Minuten 21:48 für die NSU. Fazit: An diesem Tage war nichts zu holen. Nun heist es sich auf das nächste Auswärtsspiel am 20.03.16 bei der TSG Heilbronn zu konzentrieren. Spielbeginn hier ist um 18.30 Uhr.
SG Schozach-Bottwartal II: Jana Eisele, Nicole Wilhelm ( beide Tor ), Kathrin Banisz, Sidonie Wimmer, Ann Kathrin Richter (3), Dorothea Abele (2), Tamara Humburger (2), Fabienne Zuddas (3), Tamara Müller (4), Sina Kübler, Aline Kübler, Anna Müller (6), Zeljka Neuse
TSV Hardthausen - HA Neckarelz 24:15
Nach zwei Wochenenden spielfrei trafen die Hardthausener Damen am letzten Sonntag auf die Piranhas aus Neckarelz. Nach den letzten erfolgreich gestalteten Spielen galt es hieran anzuknüpfen und einen weiteren Sieg einzufahren! In der ersten Hälfte überzeugte Hardthausen einmal mehr mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. In der Abwehr ließen sie kaum etwas zu, im Angriff konnten sie sich viele gute Möglichkeiten erspielen. Nachdem Neckarelz zwar mit 1:0 in Führung ging, drehte der TSV das Ergebnis schnell in ein 3:1 (4.min). Bis zur 13. Minute konnte der Vorsprung auf 7:3 ausgebaut werden. In den darauffolgenden Minuten erspielte sich Hardthausen konsequent Möglichkeiten, stand in der Abwehr weiterhin sicher und lag in der 25. Minute mit sechs Toren in Front (11:5).
Beim Halbzeitstand von 13:6 ging es dann in die Kabinen. Die zweite Halbzeit begann vielversprechend. Hardthausen machte ordentlich Dampf im Angriff und stand in der Abwehr gewohnt stabil. Durch zwei schnelle Tore konnte man sich auf 15:6 absetzen (33.min). Scheinbar war der Vorsprung zu komfortabel denn nun ließ der TSV die Neckarelzer besser ins Spiel kommen und war in der Abwehr häufiger einen Schritt zu spät. So verkürzten die Piranhas ihren Rückstand auf sechs Tore (38.min). Doch so schnell der Vorsprung schmolz, Hardthausen drehte wieder auf und rückte die Kräfteverhältnisse wieder gerade. In der 48. Minute stand es dann 20:12. In den letzten Minuten waren sich beide Teams ebenbürtig, es gelang beiden noch das ein oder andere Tor und am Ende gewann Hardthausen verdient mit 24:15.
TSV Hardthausen: Bianca Hoppe, Selina Pezzi, Diane Röser (1), Solvej Seiler (2), Ilka Brußke (2), Milena Schmid (1), Elena Engelhardt (2), Claudia Kieweg (14/7), Nora Heinemann (1), Carolin Müller (1), Linda Hofmann, Mareike Brecht, Miriam Winter, Nespilim Jenko
TSV Nordheim2 - SG Degmarn/Oedheim 19:23 (14:11)
Manchmal ist es nicht so einfach, einen Spielbericht zu schreiben. Es soll ja nicht nur eine Ablaufbeschreibung werden, es gehört auch immer ein wenig Analyse und ein kritischer Blick auf die Wendepunkte einer Partie dazu. Ab und an steht man dann nach einem Spiel da und überlegt sich, was es denn nun zu sagen gibt. Meist, weil es eine klare Sache ist: einer überlegen, einer unterlegen, Abstand baut sich kontinuierlich aus - was soll man da groß erklären? Schwieriger ist zu beschreiben, was am Wochenende beim Quasi-Spitzenspiel passierte.
Sonntagabend, Nordheimer Sporthalle, Duell um Platz zwei in der Bezirksliga der Frauen. Degmarn ist Zweiter und hat ein Spiel und einen Punkt Vorsprung auf die Gastgeber. Beide Teams sind in den letzten Jahren knapp an Aufstieg und Relegation vorbeigeschrammt und machen sich Hoffnungen, am Ende der Runde zumindest auf einem Relegationsplatz zu stehen. Da noch kein direktes Aufeinandertreffen in dieser Runde stattgefunden hat, dürfte es um eben diese beiden Begegnungen gehen, die die Tabelle zum Rundenende entscheiden. Schon beim Aufwärmen merkte man beiden Mannschaften die Anspannung an, nervös und dennoch konzentriert war die Stimmung in der Halle.
Die SG konnte die Nervosität schneller ablegen und ging mit 0:3 in Führung, bevor Nordheim sich besonnen hatte und über ein 3:3 mit 8:6 in Führung ging. Umgehend nahmen die Gäste ihre Auszeit, konnten zwar den 10:7-Rückstand nach 21 Minuten nicht verhindern, sehr wohl aber einen weiteren Ausbau. Insgesamt standen sich hier zwei ebenbürtige Mannschaften in einem recht ansehnlich geführten Spiel gegenüber. Beide Abwehrreihen machten gute Arbeit, beide Angriffe zeigten Tempo und Laufbereitschaft. Beiderseits mussten kleine Fehler der Gegner erkannt und genutzt werden, was auch mehrheitlich gelang und die taktische Finesse beider Mannschaften unter Beweis stellte. Mit einem Polster von drei Toren für die Nordis ging es in die Pause, beide Teams kampfbereit bis in die Fingerspitzen, doch nach dem Seitenwechsel ging ihnen erst einmal der Schwung verloren. Fünf Minuten lang passierte nichts, die Motivation war einer gewissen Hektik gewichen und die Angriffe wurden nicht mehr konzentriert, sondern hauptsächlich schnell gespielt.
Auch eine Überzahl blieb für den TSV ohne zählbare Folgen, nach Wiederauffüllen und sieben Minuten Spielzeit gelang Degmarn der Anschlusstreffer zum 14:12. Eine offensivere Gästeabwehr machte Nordheim in dieser Halbzeit schwer zu schaffen. Dies war vermutlich der eine, aber entscheidende Unterschied zur ersten Hälfte. Der Spielfluss auf der Mitte war unterbrochen, die Halbspieler zu sehr auf ihre Position fixiert und damit der Druck zu gering, als dass sich das Team wieder so hätte durchsetzen können wie zuvor. Kaum zwei Minuten später war Nordheim wieder in Überzahl, aber auch diesmal zündete der Funke nicht. Noch während der Strafzeit konnte die SG sogar den Ausgleich zum 15:15 erzielen.
Nach einer weiteren Minute war Degmarn zwar schon wieder in Unterzahl, was der TSV endlich nutzen konnte und sich noch einmal auf 17:15 absetzte. Doch das war zu wenig für die folgende eigene Unterzahl. Drei Siebenmeter in Folge gegen Nordheim führten zum Rückstand und es gelangen einfach keine Tore, schon an einfachen Torwürfen mangelte es. Von der 29. bis zur 54. Minute hatten die Gastgeber nur drei Treffer zu verzeichnen, rund 25 sehr schwache Minuten lang. Überhaupt gelangen in der zweiten Hälfte nur fünf Tore, zu wenig für einen Gegner von der Stärke Degmarns. Erst beim 17:21 zehn Minuten vor Schluss rappelte fing sich das Team nach einer Auszeit wieder und verkürzte auf 19:21. Ein Siebenmeter hätte den Anschluss bedeuten können, ging aber leider daneben und als im Gegenzug noch eine Zeitstrafe gegen Nordheim erteilt wurde, war das Spiel entschieden. Nordheim wollte zu viel, mit der Brechstange sollte es durch die Abwehr gehen, was leider nicht gelang. Die SG erhöhte sogar noch auf vier Tore und am Ende blieben enttäuschte Nordheimer in eigener Halle.
Nun bleibt nur die Möglichkeit, alle ausstehenden Spiele zu gewinnen, um sich aus eigener Kraft und ohne Schützenhilfe der anderen Teams den zweiten Platz zu sichern - nicht ganz einfach beim anspruchsvollen Nordheimer Restprogramm, das unter anderem noch die Rückspiele gegen Degmarn und Neckarsulm beinhaltet. Man darf gespannt sein, ob sich das Team als nervenstark genug entpuppt.
TSV Nordheim II: Tanja Schächinger - Celine Bollmann, Franziska Dornfeld(1), Natalie Eckert(3), Franziska Frank(2), Nadine Frank(5), Carolin Lang(1), Kerstin Öhler(1), Seline Sander, Alena Schrape(3/1), Jana Singer, Lisa Ueltzhöfer(3), Lisa Walter, Monika Weipert
SG Degmarn/Oedheim: Annabelle Sattler (TW), Anja Balbach (TW), Melissa Klingmann (TW), Tina Ostertag (2), Jasmin Neuber (2), Sophia Sütterlin, Janina Loleit (5), Katja Ruckmich, Sandra Benkner (4/4), Kira Marche (1), Amelie Loleit (5/1), Vanessa Höpfl (1), Maria Odenwald (2), Michelle Jesser (1)
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