Eisbären Heilbronn starten in die Halbfinal-Serie gegen Zweibrücken
Für die Eisbären Heilbronn steht am Freitagabend das erste Halbfinal-Spiel gegen Zweibrücken an. Trainer Kai Sellers rechnet mit einem harten Kampf.

Die Erinnerungen sind noch präsent. Aber Kai Sellers will sie nicht überbewerten. An diesem Freitagabend (20 Uhr) beginnt für die Eisbären Heilbronn mit einem Heimspiel die Halbfinalserie der Playoffs.
Für Eisbären geht es ausgerechnet gegen Hornets
Gespielt wird im Modus Best of five. Gegner sind die Hornets des EHC Zweibrücken. Also ausgerechnet die Mannschaft, die den Eisbären den Hauptrundensieg in der Baden-Württemberg-Liga vermieste. Am letzten Spieltag gewannen die Hornets mit 4:3 gegen Heilbronn, und die Eisbären wurden hinter Reutlingen nur Zweiter. „Das ist abgehakt“, sagt Trainer Kai Sellers. „Wir blenden es aus.“ Sein Team habe es einfach nicht geschafft, aus zahlreichen Chancen noch mehr Tore zu erzielen.
Beide Halbfinals könnten auch Endspiele sein
In der ersten Runde setzte sich Zweibrücken gegen Mannheim durch, während der HEC Schwenningen aus dem Rennen warf. In der zweiten Halbfinal-Serie stehen sich Reutlingen und Hügelsheim gegenüber. „Beide Halbfinals könnten auch Finals sein“, sagt Sellers über die Ausgeglichenheit der vier verbliebenen Teams.
Eisbären Heilbronn wollen ein Tor mehr schießen
„Wir wollen zu 100 Prozent ins Finale und dann weitermachen“, sagt Sellers. Und seine Marschroute ist so klar wie lapidar: „Wir wollen ein Tor mehr schießen als Zweibrücken“, sagt er und fügt lachend hinzu: „Das habe ich auch der Mannschaft so gesagt.“
Eine zentrale Rolle in diesem Plan spielt unter anderem Marco Haas, der kurz vor dem Ende der Hauptrunde erst von Zweibrücken nach Heilbronn wechselte. Er sowie Aiden Wagner und Eetu Santanen bringen viel Heilbronner Qualität aufs Eis.
Sellers rechnet mit hartem Kampf
Doch Sellers weiß, dass es in den Playoffs nicht nur aufs Schönspielen ankommt. „Das wird ein harter Kampf“, sagt er. Auch die Einstellung der Mannschaft muss stimmen, um ins Finale einzuziehen. Und die Heilbronner sind durch die Hauptrunde vor dem Gegner gewarnt. Beide Spiele im Eisstadion am Europaplatz entschieden die Zweibrückener für sich.
Der Heimvorteil der Eisbären könnte sich durchaus zu einem Nachteil entwickeln. „Die sind auswärts sehr stark“, sagt Sellers über den Gegner. „Die haben in der Hauptrunde ein Spiel mehr gegen uns gewonnen als wir gegen sie. Wir wissen also, was auf uns zukommt.“
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