Eisbären Heilbronn: Die wichtigsten Fragen rund um die Finalserie gegen Reutlingen
Ab 20. März duellieren sich die Heilbronner EC Eisbären und die TSG Reutlingen Black Eagles in einer Best-of-Five-Serie um den Titel in der Baden-Württemberg-Liga.

Sowohl die HEC Eisbären als auch die TSG Reutlingen Black Eagles sind bereits nach drei Siegen in den ersten drei Spielen ihrer jeweiligen Vorschlussrunden-Serien am Freitag vor einer Woche ins Playoff-Finale der Baden-Württemberg-Liga eingezogen. Damit kommt es zum Duell zwischen dem Hauptrundenersten aus Reutlingen und dem Zweiten aus dem Unterland. Beide Mannschaften waren nach Abschluss der Hauptrunde punktgleich. Nur die bessere Tordifferenz hat den Ausschlag für die Black Eagles gegeben. Hier nun die wichtigsten Fragen und Antworten zur Finalserie:
Wann finden die Spiele der Best-of-Five-Finalserie zwischen den HEC Eisbären und den Reutlingen Black Eagles statt?
Die Best-of-Five-Serie um den Titel in der vierten Eishockey-Klasse Deutschlands startet am Freitag, 20. März (20 Uhr), in Reutlingen. Das erste Heimspiel bestreiten die Unterländer am Sonntag, 22. März (16 Uhr), im Eisstadion am Europaplatz, bevor die Serie wieder am Freitag, 27. März (20 Uhr), für Spiel drei nach Reutlingen zurückkehrt. Weitere Termine sind am Sonntag, 29. März (16 Uhr), in Heilbronn, und ein entscheidendes fünftes Spiel würde an Gründonnerstag, 2. April (20 Uhr), wieder in Reutlingen steigen.
Warum haben sich beide Clubs entschieden, eine Pause von zwei Wochen zwischen Finaleinzug und Beginn der Finalserie zu machen?
„Das war ein Anliegen der Jungs“, berichtet HEC-Trainer Kai Sellers. „Sie haben gesagt, für sie ist eine Pause besser.“ Denn der eine oder andere schlug sich zuletzt mit dem einen oder anderen Wehwehchen rum. Beim einen machte die Leiste Probleme, beim anderen schmerzte ein Pferdekuss, und wieder ein anderer war erkältet.
Wie nutzten die Eisbären die Pause?
„Ich habe klar gemacht, dass es eine Pause am Wochenende, nicht aber vom Trainingsbetrieb ist“, erklärt Sellers. Der Coach nutzte die nun zu Ende gehende Woche, um noch mal intensiv, um sich noch mal auf Reutlingen einzustimmen. Außerdem ist auf diesen Samstag (14. März) eine zusätzliche Einheit angesetzt. „In der werden wir uns vor allem noch mal auf unsere Special Teams, also Über- und Unterzahl, konzentrieren“, erzählt der HEC-Trainer. Denn in der anstehenden Woche wird nicht mehr so viel möglich sein. Training ist am Dienstag und Donnerstag. Und in der zweiten Einheit der Woche „kann man nicht mehr arg viel machen. Da geht es vor allem noch mal um Taktik, aber ein belastendes Training ist nicht mehr möglich“, berichtet Sellers.
Wie teuer sind die Tickets für die Heimspiele der HEC Eisbären?
Wer ein Spiel der Eisbären im Playoff-Finale sehen möchte, der muss für einen Stehplatz 8 Euro und für einen Sitzplatz 11 Euro zahlen. Ermäßigungen, die noch in der Hauptrunde gegolten haben für Schüler, Rentner und Menschen mit Behinderung und deren Begleitpersonen, werden in den Playoffs vom Heilbronner EC nicht mehr angeboten. Ein Ticket für die Eisbären-Business-Lounge kostet weiterhin 69 Euro. Bezieht man Eintrittskarten über den Online-Ticket-Service Ditix kommen noch Vorverkaufsgebühren oben drauf. An der Abendkasse wird ein Aufpreis von 2 Euro fällig.
Muss man sich frühzeitig um Tickets kümmern?
Eigentlich nicht. In der Hauptrunde hatten die HEC Eisbären einen Schnitt von 765 Zuschauern. Im einzigen Heimspiel der Viertelfinalserie gegen den Schwenninger ERC erreichten die Unterländer diesen Schnitt nicht, es kamen knapp 690 Fans. Die beiden Heimspiele der Viertelfinalserie gegen die EHC Zweibrücken Hornets wollten sich im Schnitt rund 800 Zuschauer ansehen. Zum Auftakt der Serie fanden knapp 700 Fans den Weg ins Eisstadion am Europaplatz. Den Einzug ins Finale verfolgten 910 Zuschauer. Das Eisstadion am Europaplatz hat aber eine Gesamtkapazität von 4.000 Zuschauern (800 Sitzplätze / 3.200 Stehplätze).
Müssen die HEC Eisbären Baden-Württemberg-Liga-Meister werden, um das Aufstiegsrecht in die Oberliga zu bekommen?
„Wir sind definitiv aufgestiegen, wenn wir das Aufstiegsrecht wahrnehmen wollen“, berichtet Sellers. Laut den DEB-Statuten reicht es aus, ins Playoff-Halbfinale einzuziehen, wenn der Baden-Württemberg-Liga-Meister und der unterlegene Finalgegner nicht aufsteigen wollen. Und dies ist in dieser Saison der Fall. Aus dem Bereich der Oberliga Süd sind die HEC Eisbären das einzige Team, das sein Interesse an einem Aufstieg in die dritthöchste Spielklasse Deutschlands beim Deutschen Eishockey-Bund (DEB) hinterlegt hat. Für die Teilnahme am Spielbetrieb müssen sich die Unterländer dann bis zum 15. Mai melden. Die für die Teilnahme am kommenden Spielbetrieb relevanten Unterlagen sind zur Prüfung durch die Lizenzkomission bis zum 1. Juni einzureichen.
Welche Bedeutung hat dann die Finalserie gegen Reutlingen?
Es geht ums Prestige und um den siebten Titel der Eisbären. Zum Meister der Regionalliga kürten sie sich bereits 2013, 2014, 2015, 2016, 2022 und zuletzt 2024. Dazu sicherten sie sich 2009, 2010 und 2017 die Vizemeisterschaft.
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