Der VSG Untersteinbach/Öhringen geht etwas die Puste aus
Frauen der VSG Untersteinbach/Öhringen verlieren am Verbandsliga-Heimspieltag. Männer sind in Landesliga weiter auf Aufstiegskurs.

Etwas ausgepumpt winkten die Spielerinnen der VSG Untersteinbach/Öhringen am Samstag in Richtung Zuschauer. Schon die erste Partie beim Heimspieltag im Steinbacher Tal hatte kräftig Kraft gekostet. Bei der 1:3 (21:25, 19:25, 25:21, 17:25)-Niederlage gegen die SG MADS Ostalb ging dem Verbandsliga-Aufsteiger gegen Ende etwas die Luft aus. Es schien, als wäre mehr möglich gewesen. Ähnlich war es dann auch im zweiten Spiel gegen den TSV G.A. Stuttgart III, das mit 1:3 (13:25, 21:25, 26:24, 17:25) verloren ging.
Für die VSG zählt nur der Klassenerhalt
„Für uns zählt in diesem Jahr nur der Klassenerhalt“, sagt Spielerin Antonia Bihlmaier. Noch hat die Spielgemeinschaft, die auf Rang sechs steht, einen Sieben-Punkte-Puffer auf Relegationsplatz sieben – dort ist der TSV Willsbach beheimatet. „Also wir merken langsam, wir können auf jeden Fall mitspielen, auch mit den Tabellenzweiten und -dritten“, zog Bihlmaier das Positive aus dem Heimspieltag. „Wir finden uns da auf jeden Fall immer besser zurecht. Es sind oft lange Punkte, sehr viel erkämpfte Punkte, aber am Ende fehlt dann gegen die erfahrenen Gegner und die, die einfach schon lange in der Liga sind und auch oben an der Tabellenspitze sich bewegen, immer noch so die allerletzte Durchschlagskraft und die letzte Konzentration, um auf den letzten Metern dann wirklich zum Punkt oder zum Satzgewinn zu kommen.“
VSG kommt gegen MADS Ostalb nur schwer ins Spiel
Nur schwer kam das Team von Trainer Konstantin Schneider gegen MADS Ostalb ins Spiel und gab gleich die ersten beiden Sätze ab. Doch die SG bewies Kampfgeist, steigerte sich im dritten Satz und holte auch den Punkt. Auch der vierte Satz blieb lange eng, dann ging dem Aufsteiger etwas die Kraft aus, kleinere, leichte Fehler schlichen sich ein. Dies nutzten die Ostälblerinnen aus, zogen davon und gewannen mit 3:1.
„Mit der Spielerleistung bin ich zufrieden“, sagte Schneider. „Mit der Mannschaftsleistung nicht zu 100 Prozent.“ Und zur direkt danach anstehenden Aufgabe meinte er: „Stuttgart ist eine schwierige Aufgabe. Die haben ein gutes Auge und viel Erfahrung. Die sind unberechenbar, aber ich denke, es ist etwas möglich.“
Spiel gegen Stuttgart III war ein Spiegelbild der ersten Partie
Die zweite Partie des Samstags war dann beinahe ein Spiegelbild der ersten. „Wir sind leider wieder relativ schwach in den ersten Satz reingekommen“, sagte Bihlmaier. Die VSG musste sich erst zurechtfinden, auf den Gegner einstellen, mit dem das Team schon in der Hinrunde große Probleme hatte. Das 13:25 war dann auch mehr als deutlich.
Im zweiten Satz hielt Untersteinbach/Öhringen dann aber gut mit, gestaltete das Spiel nun relativ ausgeglichen. Doch auch der zweite Satz ging dann verloren – wenn auch knapp mit 21:25. „Dann haben wir den dritten Satz ganz knapp gewonnen. Da konnten wir uns dann gut durchsetzen“, sagte Bihlmaier zu dem Mutmacher. Die VSG kämpfte, gab keinen Ball verloren und hatte beim ganz knappen 26:24 auch das nötige Glück.
Im vierten Satz fehlt Untersteinbach/Öhringen etwas die Luft
„Im vierten Satz ist uns dann wie im ersten Spiel leider so ein kleines bisschen die Puste ausgegangen“, sagte Bihlmaier, „und wir haben den wieder relativ hoch verloren.“
In zwei Wochen fahren die Hohenloherinnen dann zum Tabellenletzten F. S. F. C. Höpfigheim, der damals mit uns aufgestiegen ist. „Wir hoffen, dass wir dann da wieder ein paar Punkte holen können, dass wir da eine bisschen ruhigere Position in der Tabelle haben“, sagte Bihlmaier.
Männer der VSG gewinnen erneut und sind mit neun Punkten Vorsprung auf Aufstiegskurs
Am Sonntag gewannen dann die Männer der VSG Untersteinbach/Öhringen souverän mit 3:0 (25:15, 25:21, 25:18) bei den Barock Volleys MTV Ludwigsburg V und bleiben in der Landesliga auf Aufstiegskurs. Das ebenfalls von Schneider trainierte Team führt die Tabelle mit neun Punkten Vorsprung auf den TSV Schmiden an.
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