Geschwächte Heilbronner Falken verlieren gegen EC Peiting
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Personell stark geschwächt stehen die Heilbronner Falken in Peiting von Beginn an in Oberbayern vor einer Mammutaufgabe. Diese nehmen sie engagiert an, aber letztlich fehlt die Kraft.
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„Der erste Schock über die Insolvenz müsste jetzt verkraftet sein. Also verhaltet euch wieder wie Männer und nehmt den Kampf um die drei Punkte an“, forderte ein User auf der Facebook-Seite der Heilbronner Falken mit Blick auf den schwachen Auftritt gegen Stuttgart. Die Worte haben die Unterländer vernommen, aber beim EC Peiting in der Oberliga dennoch mit 3:6 (0:2, 2:2, 1:2) verloren.
Heilbronner Falken personell geschwächt: Krankheitsbedingte Ausfälle gegen EC Peiting
In Oberbayern traten die Heilbronner allerdings nur mit einer Rumpftruppe von neun Stürmern, vier Verteidigern und zwei Goalies an. Zu Nolan Ritchie (Knieverletzung) und den bereits am Freitag krankheitsbedingt fehlenden Leon Fern, Jeroen Plauschin, Sebastian Hon, und Niklas Jentsch gesellte sich Lukas Wagner hinzu. „Das war auch für uns problematisch“, berichtet ECP-Trainer Landon Gare. „Als Coach bereitet man sein Team darauf vor, wie die Heilbronner sieben Monate lang gespielt haben. Doch mit nur vier Verteidigern muss man eine andere Taktik als die gewohnte spielen. Das hätte auch für uns gefährlich werden können.“
Dennoch bekamen die Falken vor knapp 450 Zuschauern früh einen Vorteil, als Peitings Lukas Gohlke nach einem Kniecheck gegen Calder Anderson mit einer Spieldauerstrafe sanktioniert wurde. In der fünfminütigen Überzahl hatten die Falken zwar einige gute Einschussmöglichkeiten, mussten jedoch das 0:1 durch Thomas Heger hinnehmen (5. Minute). Dass die „Gallier“ aus dieser Unterzahl sogar in Führung hervorgegangen sind, war für Gare schon der Knackpunkt im Spiel. „Wir haben die Fünf-Minuten-Strafe überlebt. Unser Goalie Andreas Magg war top und hat uns vor allem in der Unterzahl gerettet“, erklärt der Peitinger Trainer. John MacKinnon legte im ersten Powerplay noch zum 2:0 nach (12.).
„Spielerisch lief es gar nicht schlecht“ – Falken-Spieler zieht im Drittelpausen-Interview positives Fazit
Dennoch war Paul Fabian in der ersten Drittelpause am Mikrofon von Sprade-TV nicht unzufrieden. „Spielerisch lief es gar nicht schlecht. Bei uns hat es vor allem mit Spaß zu tun“, erklärt der Falken-Stürmer. „Die Jungs, die noch da sind, geben Vollgas und ihr Bestes. Jeder will sich selbst zeigen. Spiel ist Spiel, der Fokus ist da. Und alle wollen Eishockey spielen, dafür sind wir hier.“
Paul Fabian (vorne) und Luis Ludin sind zwei der drei Torschützen der Heilbronner Falken beim 3:6 beim EC Peiting.
Foto: Archiv/Ralf Seidel
Direkt zu Beginn des Mittelabschnitts ließ Carson Briere das 3:0 folgen (21.). Doch dann keimte Hoffnung bei den zwei mitgereisten Falken-Fans auf, als Fabian (27.) und Corey Mapes (28.) auf 2:3 verkürzten. „Die Heilbronner haben nur einen kleinen Kader dabei. Aber jeder von ihnen weiß, wie Eishockey geht“, berichtet Peitings Fabian Weyrich bei Sprade-TV in der zweiten Drittelpause. „Und wir machen es zu kompliziert. Wenn wir das einfacher halten, die Scheibe laufen lassen, rauschippen und hart nachgehen, würden wir uns einfacher tun.“
Vorentscheidung im Spiel gegen EC Peiting: MacKinnon nimmt Heilbronner Falken Wind aus den Segeln
MacKinnon nahm den Gästen jedoch nur wenige Minuten nach dem Anschlusstreffer wieder den Wind aus den Segeln (30.). Im dritten Drittel plätscherte die Partie dann lange vor sich her. Heger (51.) und Briere (58.) erhöhten noch auf 6:2, ehe Luis Ludin zum Endstand traf (59.). „Es war ein Tor der offenen Türen mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Am Ende setzte sich das effektivere Team durch - verdient“, analysiert Falken-Coach Niko Eronen.
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