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Eishockey-Oberliga 

Sperre abgesessen: Martin Jiranek darf wieder an die Bande 

  
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Der Sportliche Leiter der Heilbronner Falken, Martin Jiranek, war vom Deutschen Eishockey-Bund wegen Faustschlägen gegen einen Bietigheimer Spieler zu vier Spielen Sperre und einer Geldstrafe verurteilt worden. 

Heilbronns Sportlicher Leiter Martin Jiranek (rechts) darf am Freitag beim Heimspiel gegen Bayreuth wieder neben Trainer Frank Petrozza hinter der Mannschaftsbank stehen.
Heilbronns Sportlicher Leiter Martin Jiranek (rechts) darf am Freitag beim Heimspiel gegen Bayreuth wieder neben Trainer Frank Petrozza hinter der Mannschaftsbank stehen.  Foto: Archiv/Berger

Martin Jiranek darf am Freitag (19.30 Uhr) im Heimspiel gegen die Bayreuth Tigers wieder hinter der Bande der Heilbronner Falken stehen. Das DEB-Sportgericht hatte den Sportlichen Leiter des Oberligisten wie es im Urteil hieß "für Faustschläge gegen einen Spieler der gegnerischen Mannschaft mit Verletzungsfolge" zu vier Spielen Sperre sowie einer Geldstrafe verurteilt. Die Entscheidung wurde am Dienstagabend veröffentlicht, nachdem Jiranek die Strafe bereits abgesessen hatte. 

Heftige Kritik von Seiten der Bietigheim Steelers 

Der 55-Jährige hatte beim 7:6-Sieg der Falken im Derby gegen die Bietigheim Steelers am Ende des zweiten Drittels eine Spieldauerstrafe erhalten, weil er Steelers-Stürmer Marek Racuk ins Gesicht geschlagen und dabei an der Lippe verletzt haben sollte. „Das geht überhaupt nicht. Das gibt es in keiner Sportart, dass ein Co-Trainer und Sportdirektor sich zu so etwas hinreißen lässt. Egal, was da davor war, so etwas kann man nicht machen. Das weiß er bestimmt auch selbst", hatte sich Steelers-Geschäftsführer Gregor Rustige gegenüber der "Ludwigsburger Kreiszeitung" echauffiert.

Martin Jirnanek will sich nur auf seine Arbeit konzentrieren 

Konkret zu dem Vorfall will Jiranek sich nicht äußern. "Ich konzentriere mich auf meine Arbeit und bin froh, am Freitag wieder hinter der Bande stehen zu dürfen", sagte der Deutsch-Kanadier am Mittwoch. Schon vor zwei Wochen hatte Jiranek das damals noch laufende Verfahren nicht kommentieren wollen, sondern hatte allgemein auf sein langjähriges, untadeliges Verhalten verwiesen: „Ich bin seit 22 Jahren als Headcoach, Assistenztrainer und Sportdirektor in der DEL, der DEL2 und der Oberliga tätig und habe noch nie noch nicht einmal eine Zwei-Minuten-Bankstrafe bekommen.“

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