Vertrauen verspielt? Heilbronner Falken wegen Intransparenz in der Kritik
Es fehlt an Transparenz. Auch deshalb sind die Heilbronner Falken in Schieflage, meint unser Autor.
Sportlich läuft es bei den Heilbronner Falken ordentlich. Die Mannschaft ist bemüht, die Störgeräusche aus dem Umfeld nicht an sich heranzulassen, tut, was sie tun kann und ist auf Kurs, möglicherweise sogar das Heimrecht in den Playoffs zu sichern.
Heilbronner Falken sportlich auf Kurs: Fanszene ist dennoch aufgebracht
Auch die ehrenamtlichen Helfer tun, was in ihrer Macht steht, um den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten. Doch was fehlt, ist die Kommunikation – wie zu hören ist, nicht nur nach außen, sondern auch intern. Aber mangelnde Transparenz hilft aktuell nur wenig.

Nun ist auch wieder die Fanszene aufgebracht, weil sich die Geschäftsführung nicht schon im Vorfeld zu den aktuellen Schwierigkeiten geäußert hat und Sponsoren sowie Partner kurzfristig zu einem mehr oder minder geheimen Treffen einlud. Dabei hatten die Fans sich im Sommer noch stark für die Falken eingesetzt – mit Spenden von rund 100.000 Euro im Rahmen einer Crowdfunding-Aktion.
Gemeinschaftsgefühl sollte bei den Falken erzeugt werden
Damit konnten einige Löcher gestopft werden. So ergibt sich schon die ganze Saison das Gefühl, dass die Hinhaltetaktik und Geheimniskrämerei eher spaltet als vereint. Dabei wäre es in einer so schwierigen Situation wichtig, ein Gemeinschaftsgefühl zu erzeugen.
Dass Sponsoren und Partner in so einem Fall an einer wichtigen Stelle stehen, auch diejenigen, die in Zukunft dazu gewonnen werden sollen, ist klar. Doch nicht nur sie gehören mit ins Boot genommen.
Neue Eishalle als Chance: Jetzt wäre der Moment für echte Aufbruchsstimmung
Auch Fans und Öffentlichkeit sind ein wichtiger Faktor. Diese werden aber eher verprellt. Und das in einer Phase, in der die Chance bestehen würde, Aufbruchsstimmung, einen gewissen Neuanfang zu erzeugen – schließlich soll das alte Eisstadion weichen, ein neues entstehen. Das wird zwar noch ein paar Jahre dauern, aber es würden sich dadurch ganz neue Möglichkeiten ergeben.
Die aktuellen Querelen sind dafür aber keine Werbung.
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