Falken gelingt Transfercoup: Bester Spieler der Alps Hockey League wechselt nach Heilbronn
Mit der Verpflichtung von Calder Anderson haben die Heilbronner Falken die erste Kontingentstelle mit einem Hochkaräter besetzt. Gut möglich, dass dessen kongenialer Partner seinem Kumpel folgt.

In den vergangenen Tagen verdichteten sich die Gerüchte, dass den Heilbronner Falken bei der Besetzung ihrer beiden Kontingentstellen echte Coups gelungen seien. Dass es dem Oberligisten allerdings gelingen würde, einen Spieler wie Calder Anderson nach Heilbronn zu holen, das hätte wohl niemand vermutet.
Der 22-jährige Kanadier wurde in der vergangenen Saison zum besten Spieler der multinationalen Alps Hockey League gekürt, in Deutschland am ehesten mit der DEL 2 vergleichbar. "Calder hat einen sehr starken Schuss und kann quasi von überall Tore schießen", sagte Martin Jiranek laut einer Vereinsmitteilung vom Dienstag. Der Sportliche Leiter der Falken weilt ebenso wie Trainer Frank Petrozza aktuell in der kanadischen Heimat und war für eine weitere Stellungnahme nicht erreichbar.
Transfer aus Kanada: Calder Anderson kommt zu den Heilbronner Falken
Denn ähnlich wie die schwedischen Zwillinge Linus und Pontus Wernerson Libäck in der vergangenen Saison gibt es auch Anderson eigentlich nur im Doppelpack mit seinem kongenialen Kumpel Nolan Ritchie. Das Duo führte mit in Summe 161 Scorerpunkten den HC Meran in der vergangenen Saison erstmals bis ins Playoff-Viertelfinale. Dort war dann gegen Cortina Endstation. Seit Kindertagen bei ihrem Heimatverein Brandon Wheat Kings spielen die gleichaltrigen Anderson und Ritchie zusammen. Gemeinsam wagten sie 2023 den Sprung nach Europa.
Viel spricht dafür, dass sie auch in der kommenden Saison gemeinsam auf dem Eis stehen werden. "Ich bin wirklich begeistert, dass ich bei den Falken unterschrieben habe. Wir haben ein Ziel vor Augen, und ich glaube, wir haben das Team, um dieses Ziel zu erreichen. Ich kann es kaum erwarten loszulegen", sagte Anderson laut Vereinsmitteilung.
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