Todesfall bei Falken-Heimspiel – Fans verzichten auf Unterstützung
Auf den Tribünen des Heilbronner Eisstadions war es beim Spiel der Heilbronner Falken gegen den EC Peiting am Sonntag ungewohnt still. Grund war ein medizinischer Notfall unter den Fans.

Am Sonntagabend entwickelte sich das Spiel der Heilbronner Falken im Eisstadion am Europaplatz zu einer Partie mit Geisterspiel-Atmosphäre. Die Fanclubs unterstützten ihre Mannschaft gegen den EC Peiting nur eingeschränkt. Denn vor dem Spiel hatte es einen schweren medizinischen Notfall gegeben.
Bereits vor Spielbeginn wurde bekannt – auch in den Umkleidekabinen –, dass aus dem medizinischen Notfall ein Todesfall geworden war. Dementsprechend groß war die Bestürzung beider Trainer nach der Partie. „Solche Ereignisse relativieren alles“, sagte Peitings Coach Landon Gare auf der Pressekonferenz. „Unsere Gedanken und Gebete sind bei der Familie des verstorbenen Fans.“ Und sein Gegenüber auf Heilbronner Seite, Niko Eronen, ergänzt: „Das ist eine schreckliche Nachricht. Wir wünschen der Familie des Fans ganz viel Kraft in dieser schweren Zeit.“
Stille im Stadion beim Spiel der Heilbronner Falken: Das ist der Grund
Über den Vorfall hatte auch der Eishockey-Verein auf seinem Instagram-Profil informiert. Dort hieß es in einem Story-Post: „Aufgrund eines medizinischen Notfalls verzichten die Fans heute auf den Support. Wir bitten um Verständnis, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt keine näheren Angaben machen werden.“
In einem später veröffentlichten Beitrag heißt es: „Es gibt Tage, da rückt der Sport ganz weit in den Hintergrund.Unsere Gedanken sind bei der Familie des Fans. Unsere Falken verlieren mit 1:3 gegen den EC Peiting. Schon am Dienstag geht es weiter beim SC Deggendorf.“
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