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Heilbronner Falken sind im letzten Heimspiel stets bemüht, aber glücklos

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Die Partie der Heilbronner Falken gegen die Erding Gladiators stand ganz im Zeichen der Verabschiedung von Robin Just. Ohne Fortün für die Unterländer: Sie unterlagen dem Oberliga-Aufsteiger klar mit 2:7.

Leon Gromov (Mitte), Luis Ludin und die Heilbronner Falken hatten wenig Scheibenglück vor dem Kasten von Gladiators-Goalie Johannes Kurrer.
Leon Gromov (Mitte), Luis Ludin und die Heilbronner Falken hatten wenig Scheibenglück vor dem Kasten von Gladiators-Goalie Johannes Kurrer.  Foto: Mario Berger

Stets bemüht – so würde das Zeugnis über die Heilbronner Falken in ihrem letzten Heimspiel der Saison ausfallen. Gelungen ist dem Unterländer Oberligisten aber wenig. Vor 1262 Zuschauern unterlag er am Sonntagabend den Erding Gladiators mit 2:7 (0:2, 1:3, 1:2). „Wir hatten uns im letzten Heimspiel von Robin Just natürlich mehr vorgenommen“, erklärt Falken-Coach Niko Eronen. „Die Erdinger haben ihre Chancen sehr gut verwertet. Und auch ihr Goalie Johannes Kurrer hat ein sehr gutes Spiel gemacht.“

Die ersten Minuten gehörten nach der emotionalen offiziellen Verabschiedung von Robin Just den Erdingern. Doch mit dem ersten Schuss aufs Tor der Gladiators durch Just hatten die Falken alles im Griff. Aus dem Nichts kassierten sie den Rückstand durch Philipp Michl. Grady Hobbs hatte mit seinem Pass auf Marc Schmidpeter die komplette Abwehr der Heilbronner auseinandergenommen. Schmidpeter musste dann nur noch querlegen, damit Michl freie Bahn hatte.

Co-Produktion von Hobbs, Schmidpeter und Michl führt zu ersten beiden Toren

Eine Co-Produktion der drei Erdinger führte auch zum 2:0. Der Torschütze dieses Mal: Schmidpeter, der von Michl bedient worden war (15.). Davor hatten schon Dennis Miller (13.) und Thomas Matheson (14.) beste Einschussgelegenheiten gehabt.

Fast vom Bully weg nach dem 0:2 hatte Rasmus Berchtold die Chance zum Anschlusstreffer. Gladiators-Schlussmann Johannes Kurrer verhinderte den Einschlag aber mit einem Foul (15.). Die Überzahl ließen die Heilbronner jedoch ungenutzt.

Tor: Jokinen, Schwieren; Abwehr: Schams – Berry, Mapes – Krenzlin, Klimov – Butakov, Bihn; Angriff: Just – Cabana – Fabian, Skvorcovs – Ludin – Hon, Drothen – Wagner – Dibrov, Gromov – Berchtold – Ujlaky.

Tore: 0:1 Michl (12.), 0:2 Schmidpeter (15.), 1:2 Cabana (21.), 1:3 Pfleger (24.), 1:4 Schmidpeter (35./Überzahl), 1:5 Forster (39.), 1:6 Steck (48.), 1:7 Modlmayr (49.), 2:7 Wagner (50.).

Schiedsrichter: Patrick Mylius, Michael Klein.

Strafminuten: 2/4.

Zuschauer: 1262.

Etwas Hoffnung kam bei den Falken zu Beginn des zweiten Drittels auf. Elf Sekunden nach Wiederbeginn verkürzte Freddy Cabana auf 1:2 (21.). Doch Marco Pfleger stellte den Zwei-Tore-Abstand wieder her (24.). Und beinahe wäre den Gästen sogar ein sogenannter Shorthander gelungen. Als Marco Pfleger in der Kühlbox schmorte, hatten Matheson und im Nachschuss Dennis Miller die große Chance auf einen Unterzahltreffer. Doch Franz Jokinen im Kasten der Falken parierte beide Schüsse Weltklasse (20.). Den Treffer zum 4:1 besorgte dann Schmidpeter in Überzahl (35.) – die Falken hatten zu viele Spieler auf dem Eis. Und Maximilian Forster erhöhte sogar noch vor der Drittelpause auf 5:1 (39.).

Im dritten Drittel verwaltete Erding das Ergebnis geschickt, bis noch Treffer fielen

Im Schlussabschnitt plätscherte das Spiel zunächst etwas vor sich hin. Die Erdinger wollten nicht mehr viel mehr (Gladiators-Trainer Thomas Daschner: „Wir haben das Ergebnis gut verwaltet.“, die Heilbronner konnten nicht mehr. Bis Pascal Steck den Puck bei einem Konter unter die Latte hämmerte (48.). Nur 70 Sekunden darauf ließ Erik Modlmayr das 7:1 folgen (49.). Für Jokinen endete danach der Arbeitstag. Für den Falken-Goalie kam Julian Schwieren; und der 17-Jährige hielt seinen Kasten sauber. Lukas Wagner gelang dann sogar noch Ergebniskosmetik (50.).

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