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Heilbronner Falken: Niko Eronen hält sich Optionen offen bei Eetu Santanen und Aiden Wagner

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Beide Leihstürmer der HEC Eisbären haben in der Oberliga bei den Heilbronner Falken überzeugt. Eine Lizenzierung hängt vom Reha-Fortschritt von Nolan Ritchie nach seiner Knieverletzung ab.

Aiden Wagner überzeugte in seinen drei Spielen für die Heilbronner Falken mit seiner Energie, seinem Talent und seiner Schnelligkeit.
Aiden Wagner überzeugte in seinen drei Spielen für die Heilbronner Falken mit seiner Energie, seinem Talent und seiner Schnelligkeit.  Foto: Marc Schmerbeck

Am liebsten würde Niko Eronen sowohl Eetu Santanen als auch Aiden Wagner bis zum Saisonende im Trikot der Heilbronner Falken sehen. Doch die Stürmer müssten lizenziert werden und stünden dann dem Baden-Württemberg-Ligisten HEC Eisbären nicht mehr zur Verfügung, von dem der Unterländer Drittligist die beiden für jeweils drei Spiele ausgeliehen hatte. „Aiden brachte viel Energie aufs Eis und ist ein sehr talentierter und schneller Spieler. Er, Lukas Wagner und Paul Fabian spielten sehr gut in einer Sturm-Reihe zusammen“, berichtet Eronen.

Alles hängt davon ab, welche Fortschritte Nolan Ritchie bei seiner Reha macht

Der Falken-Coach hält sich aber alle Optionen offen. „Man muss das Gesamtbild im Auge behalten. Sowohl Eetu als auch Aiden wären unser vierter Importspieler. Wir müssen uns überlegen, ob es Sinn macht, einen der beiden zu lizenzieren“, erklärt Eronen. Denn bei einer Rückkehr des zurzeit mit einer Knieverletzung fehlenden Nolan Ritchie würde der vierte Importspieler als überzähliger Ausländer nur noch auf der Tribüne sitzen. „Und zurzeit sieht es aus, als hätte Nolan Glück gehabt“, fährt der Trainer fort. „Mit seiner Reha ist er voll im Plan.“ Früher als die veranschlagten sechs Wochen Pause wird der Kanadier aber nicht zurückerwartet.

Aiden Wagner hält mit seinen Ambitionen aber nicht hinterm Berg. „Mein Ziel ist es, zum einen in Deutschland zu bleiben und zum anderen mich zu verbessern, was die Liga angeht“, berichtet der 28-Jährige, der sowohl die kanadische als auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft hat.

Schnelligkeit des Spiels ist größter Unterschied zwischen vierter und dritter Liga

Als Unterschied zwischen der viertklassigen Baden-Württemberg-Liga und der drittklassigen Oberliga sieht er vor allem die Geschwindigkeit des Spiels. „Das Eishockey in beiden Klassen ist das Gleiche in vielen Aspekten. Das System, das man spielt, ist das gleiche. Und in der Baden-Württemberg-Liga laufen auch viele gute Spieler auf“, erklärt Aiden Wagner. „Die Geschwindigkeit ist nur etwas höher.“

Ein Tor gelang ihm zwar nicht, aber zwei Treffer bereitete er vor. „Ich habe versucht, die kleinen Dinge zu machen und die Dinge einfach zu halten“, erzählt er.

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