Heilbronner Falken geht in Passau im letzten Drittel etwas die Luft aus
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Bei der 3:8-Niederlage bei den Passau Black Hawks verlieren die Heilbronner Falken den Schlussabschnitt mit 0:5. 30 Minuten lang überraschten die Unterländer aber auch die Gastgeber mit einfachem Eishockey.
Gunars Skvorcovs (Mitte) brachte die Heilbronner Falken bei den Black Hawks Passau zwischenzeitlich mit 2:1 in Führung.
Foto: Archiv/Mario Berger
Nach fünf Siegen in Folge mussten sich die Heilbronner Falken in der Oberliga Süd mal wieder geschlagen geben. Bei den Passau Black Hawks unterlagen die Unterländer in Spiel zwei nach dem personellen Aderlass am vergangenen Wochenende mit 3:8 (1:1, 2:2, 0:5).
30 Minuten lang hatten Heilbronner Falken fast alles im Griff
Die Falken überraschten vor einer guten Hand voll eigener Fans unter den 730 Zuschauern in der Eis-Arena Passa auch die Black Hawks mit einfachem Eishockey und vor allem wieder überfallartigen Kontern. Dennoch mussten sie nach 92 Sekunden den Rückstand hinnehmen. Ein Schuss von Leonard Mössinger rutschte Goalie Franz Jokinen durch, der noch versuchte, seinen Fehler auszubügeln und die Scheibe mit dem Schläger von der Linie zu kratzen. Doch die Schiedsrichter bestätigten nach dem Studium der Videobilder den Treffer (2. Minute).
Doch als Passaus Tom Horschel in der Kühlbox schmorte, zeigten die Heilbronner, warum sie eines der besten Überzahlteams in der Oberliga sind. Luis Ludin scheiterte zwar an Marco Eisenhut. Doch Freddy Cabana schaufelte den Puck über den Schoner des Schlussmanns ins Netz (6.). Die Unterländer hatten nach dem Ausgleich alles im Griff, hätten sogar vor der Drittelpause nachlegen können. Das 2:1 besorgte dann Gunars Skvorcovs Mitte des Mittelabschnitts (29.).
Fast aus dem Nichts kassierten die Falken aber den Ausgleich durch Carl Larsson (31.). Und der Schwede legte das 3:2 nach (36.). Die Freude über die Führung hielt bei den Black Hawks nur knapp vier Minuten. 15 Sekunden vor der Drittelsirene traf Corey Mapes zum 3:3 (40.). Sein Schuss flog durch ein Loch in Eisenhuts Fanghand hindurch ins Netz.
Ein Blitzstart der Passauer lässt Spiel auf Seite der Black Hawks kippen
Mit einem Blitzstart in den letzten Durchgang sorgten die Gastgeber dann schnell für klare Verhältnisse. Erst brachte Brendan Harrogate die Passauer 73 Sekunden nach Wiederbeginn in Überzahl erneut in Führung (42.). Nur eine Dreiviertelminute später erhöhte Mössinger auf 5:3 (42.). Und Larsson traf zum 6:3 (46.).
Fast vier Minuten vor dem Ende setzte Falken-Coach Niko Eronen alles auf eine Karte und nahm Jokinen für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Gut 100 Sekunden vor dem Ende machte Elias Rott mit einem Treffer ins verwaiste Tor endgültig alles klar (59.). Und Tjalf Deichmann ließ noch das 8:3 folgen (59.).
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