Scherben bringen den Heilbronner Falken Glück: Sieg gegen Passau Black Hawks
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Heilbronn gewinnt in der Oberliga Süd zu Hause gegen die Passau Black Hawks mit 4:2. Trotzdem war Trainer Niko Eronen nicht mit allem zufrieden, was er gesehen hat.
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Auch eine zerbrochene Scheibe stoppte die Heilbronner Falken am Sonntagabend nicht. Gegen die Passau Black Hawks gewann der Oberligist mit 4:2 (2:1, 1:0, 1:1). Nach dem dritten Sieg in Folge tat der Jubel mit den Fans besonders gut.
Nächster Ausfall bei den Heilbronner Falken
Zwar konnte Falken-Trainer Niko Eronen die gleichen drei Sturmreihen aufbieten wie beim 3:2-Erfolg am Freitagabend in Bayreuth, doch dafür musste er in der Verteidigung umstellen, da Malte Krenzlin ausfiel. Er hatte sich im Spiel gegen Bayreuth verletzt. Eine Diagnose steht aber noch aus. Für ihn rückte Marvin Drothen an die Seite von Julian Schams.
Den ersten Aufreger gab es schon nach wenigen Sekunden, doch die Passauer nutzten den Fehlpass der Falken hinter dem eigenen Tor nicht aus. So entwickelte sich ein ausgeglichenes erstes Drittel, in dem beide Teams einige Möglichkeiten liegen ließen. Niklas Jentsch (2.) drosch den Puck knapp am Tor vorbei. Dann war Falken-Goalie Patrick Berger zwei Minuten später zwei Mal hintereinander gefragt, ehe erneut Jentsch im Gegenzug vorbeischoss.
Die Heilbronner Falken bejubelten gegen die Passau Black Hawks ihren dritten Sieg in Folge.
Foto: Berger, Mario
Falken-Trainer Niko Eronen sieht ein „chaotisches“ erstes Drittel
Danach spielte sich das Geschehen erstmal einige Minuten zwischen den beiden Toren ab. Chancen gab es nur wenige. Dann gingen die Falken in Führung. Der Passauer Michael Reich saß erst 30 Sekunden auf der Strafbank, als Calder Anderson (10.) von der blauen Linie traf. Doch die Durchsage des Überzahl-Treffers war noch im Gange, als Tjalf Deichmann (11.) frei zum Abschluss kam und ausglich – 1:1. Das war mehr als ärgerlich. Kurz darauf scheiterte erst Passaus Topscorer Andrew Schembri an Berger und im Nachschuss von der blauen Linie Reich.
Nun bekamen die Heilbronner das Spiel wieder besser unter Kontrolle. Corey Mapes (12.), Lukas Wagner (17.) und auf der anderen Seite René Röthke (15.) ließen die nächsten Möglichkeiten liegen. Dann behielt Sebastian Hon bei einer unübersichtlichen Situation vor dem Tor die Übersicht und erzielte das 2:1 (18.), mit dem es auch in die erste Pause ging. „Es war kein gutes Drittel von uns“, sagte Eronen trotz der Führung. „Es war chaotisch. Wir haben keine guten Pässe gespielt.“
Scheibe bricht und Passauer Spieler verletzt sich
Die Falken begannen das zweite Drittel mit viel Schwung, wurden dann aber nach knapp vier Minuten jäh ausgebremst, weil die Scheibe vor der Sprecherkabine zu Bruch ging. Dabei verletzte sich ein Passauer Spieler an den Scherben und musste ins Krankenhaus. Nach wenigen Minuten war der Schaden dann aber wieder behoben und die Partie ging weiter. Und die Scherben sollten den Heilbronnern Glück bringen.
Die ungeplante Pause tat dem Tatendrang der Falken aber keinen Abbruch. Allerdings brachten sie den Puck zunächst nicht im Tor unter. Verteidiger Spencer Berry scheiterte gleich zwei Mal. Erst bekam er den Puck aus kurzer Distanz (26.) nicht an Janik Engler im Passauer Tor vorbei, dann scheiterte er von der blauen Linie (28.). Auf der anderen Seite ließen die Heilbronner wenig zu.
Heilbronner Falken bauen die Führung aus
Das 3:1 durch Robin Just in der 30. Minute war dann auch verdient, da die Gastgeber das aktivere Team waren. Berger wurde dann mal wieder von Zachary Nazzarett (32.) geprüft und hielt seinen Kasten auch in der folgenden Unterzahl sauber, als Berry (33.) auf der Strafbank saß. Engler verhinderte dann einen höheren Rückstand der Gäste. Erst blieb er gegen Jentsch (37.), dann beim Nachschuss von Gunars Skvorcovs Sieger und schließlich packte er sicher zu, als es Hon aus der Distanz versuchte. Zum Ende des Drittels kassierten erst Passaus Röthke (39.), dann der Heilbronner Freddy Cabana (40.) und schließlich mit der Schlusssirene Philipp Faulhaber Strafzeiten.
Angriff: Hon - Weyrauch - Skvorcovs, Anderson - Cabana - Jentsch, Fabian - Wagner - Just.
Tore: 1:0 Anderson (10.), 1:1 Deichmann (11.), 2:1 Hon (18.), 3:1 Just (30.), 4:1 Jentsch (43.).,
Schiedsrichter: Marvin Schrörs, Artur Votler.
Strafminuten: 10/10.
Zuschauer: 1523.
So gingen die Falken in Überzahl und mit einem Zwei-Tore-Vorsprung ins Schlussdrittel. Als beide Teams wieder komplett waren, legten die Heilbronner das 4:1 nach. Jentsch (43.) war der Torschütze. Heilbronn blieb nun souverän, überstand auch eine Strafzeit von Skvorcovs. Die Black Hawks verkürzten durch Christoph Schmidt in Überzahl doch noch auf 2:4. Passau versuchte danach nochmal kräftig Druck aufzubauen, doch Heilbronn verteidigte sicher und ließ nicht mehr viel zu. In den Schlussminuten hatten die Gastgeber dann wieder die Kontrolle über das Spiel und brachten es sicher zu Ende.
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