Deggendorf zeigt One-Touch-Eishockey: Heilbronner Falken kassieren klares 2:8
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Die Körpersprache und die Einstellung der Heilbronner Falken stimmen beim Deggendorfer SC nach dem schwachen 1:3 gegen Peiting. Der Spitzenreiter der Oberliga ist aber eine Nummer zu stark für die Unterländer.
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Eine Reaktion ist den Heilbronner Falken nach dem ganz schwachen 1:3 gegen den EC Peiting am Dienstagabend beim Deggendorfer SC nur bedingt gelungen. Der Einsatz beim Unterländer Eishockey-Drittligisten stimmte. Die Zweikämpfe wurden angenommen. Und auch offensiv präsentierten sich die Gäste gefährlich. Doch der Spitzenreiter der Oberliga Süd präsentierte sich zu dominant gegen die Unterländer und gewann mit 8:2 (2:1, 4:1, 2:0). „Wir hatten heute einen Tag der offenen Tür. Wenn man Deggendorf so viele hochprozentige Einschussmöglichkeiten gibt, darf man sich über eine so hohe Niederlage nicht beschweren“, analysiert Falken-Coach Niko Eronen.
Kaum zu überwinden für Marvin Drothen (Zweiter von links) und die Heilbronner Falken: Deggendorfs Goalie Timo Pielmeier (rechts) musste nur zwei Mal hinter sich greifen.
Foto: Berger, Mario
Dass sich die Heilbronner in Deggendorf viel vorgenommen hatten, merkte man ihnen an. Nach nur 58 Sekunden fand Gunars Skvorcovs von hinterm DSC-Tor Leon Fern im Bullykreis, der Goalie Timo Pielmeier mit einem platzierten Schuss ins lange Eck zum 1:0 überwand.
Goalie Patrick Berger leistet sich einen bösen Aussetzer
Lange konnten sich die Falken über die Führung allerdings nicht freuen, obwohl sie kurz darauf in Überzahl die große Chance hatten, diese auszubauen. Doch nach einem Schuss von Calder Anderson aus spitzem Winkel blieb die Hartgummischeibe kurz vor der Linie liegen, von wo sie Jan Bednar wegschlug (3. Minute). Der Befreiungsschlag führte zum Ausgleich. Als Patrick Berger etwas zu sorglos das Spiel schnell machen wollte, luchste Ty Jackson dem Heilbronner Schlussmann den Puck ab und bediente seinen Zwillingsbruder Dylan Jackson, der nur noch ins leere Tor einschieben musste (3.).
Das 1:1 gab den Deggendorfern Rückenwind. In der Folge traten sie mit dem Selbstverständnis eines souveränen Tabellenführers auf und begeisterten immer wieder mit One-Touch-Eishockey. So fiel auch das 2:1. Ty Jackson gewann das Bully vor Bergers Kasten, Viktor Buchner legte auf, und Lars Bergbauer zog direkt ab (9.). Die Gastgeber blieben auch danach am Drücker. Doch auch die Falken hatten ihre Möglichkeiten. Doch sowohl Berger als auch Pielmeier hielten ihre Tore jeweils sauber. „Die ersten beiden Gegentore sind viel zu einfach gefallen“, ärgert sich Eronen.
Kurioses Tor bringt Deggendorf endgültig auf die Siegerstraße
Mit frischem Elan kamen die Heilbronner aus der Drittelpause. Doch ein Schuss von Anderson, den Luis Ludin abfälschte, verhinderte Pielmeier schon auf Knien mit einer seiner Schlittschuhkufen den Einschlag (21.). Und Malte Krenzlin scheiterte mit einem Bauerntrick am DSC-Torwart.
Doch dann nahm das Unheil für die Gäste seinen Lauf. Erst fälschte Luke Weilandt einen Schuss von Bednar von der blauen Linie mit seinem Schlittschuh so ab, dass er als Bogenlampe über Berger im Heilbronner Kasten landete (25.). Dann fand Dylan Jackson, der im ersten Drittel nach einem Zusammenprall mit Spencer Berry an der Lippe genäht wurde, unter Bedrängnis an der Mittellinie mit einem öffnenden Pass seinen Zwillingsbruder. Und Ty Jackson ließ Berger im Eins-gegen-eins keine Chance (28.).
Anschlusstreffer von Anderson wird direkt beantwortet
Zwar verkürzte Anderson bei einem Konter wieder auf 2:4 (30.). Doch nur gut 75 Sekunden später stellte Petr Stloukal mit einer feinen Einzelleistung den alten Drei-Tore-Vorsprung der Deggendorfer wieder her. Berger hatte genug und ging vom Eis. Für ihn kam Franz Jokinen zwischen die Pfosten. Doch auch er konnte gut eine halbe Minute vor der Drittelsirene das 2:6 durch Dylan Jackson nicht verhindern.
Im Schlussabschnitt plätscherte die Partie zunächst vor sich hin. Die Falken hatten die Hoffnung auf eine Wende verloren, auch wenn sie bis zum Schluss dagegenhielten. Und die Deggendorfer verwalteten geschickt das Ergebnis.
DSC nutzt doppelte Überzahl zum siebten Treffer
Doch dann kassierte Berry zwei Minuten wegen Haltens sowie direkt darauf noch mal zwei Minuten wegen unsportlichen Verhaltens während des Powerbreaks. Und nur 47 später musste auch Jeroen Plauschin für eine kleine Strafe in die Kühlbox. In der doppelten Überzahl staubte Ty Jackson zum 7:2 ab, nachdem Jokinen einen Schuss von Harrison Roy durchrutschen hatte lassen (51.).
Den Schlusspunkt setzte dann Weilandt, der dem Falken-Goalie im Eins-gegen-eins keine Chance ließ (56.). Das Zuspiel kam von Dante Hahn aus der eigenen Zone, nachdem er Berry den Puck abgenommen hatte.
Tore: 0:1 Fern (1.), 1:1 Dylan Jackson (3./Unterzahl), 2:1 Bergbauer (9.), 3:1 Weilandt (25.), 4:1 Ty Jackson (28.), 4:2 Anderson (30.), 5:2 Stloukal (31.), 6:2 Dylan Jackson (40.), 7:2 Ty Jackson (50./Überzahl), 8:2 Weilandt (56.).
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Kommentare
Klaus Wengel am 21.01.2026 13:22 Uhr
Falken aufgemerkt : wer in DEG 1 : 0 führt, stets verliert.