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Fußball Verbandsliga Baden

VfB Eppingen hat gegen Walldorf II etwas gutzumachen

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Die 2:7-Klatsche im Hinspiel ist noch in guter Erinnerung bei den Verantwortlichen und Spielern des VfB Eppingen - und tut noch weh.

Noah Lorch (links) und der VfB haben etwas gutzumachen.
Noah Lorch (links) und der VfB haben etwas gutzumachen.  Foto: Michael Nachreiner

Die Mannschaftsbesprechung am Montag fiel etwas länger aus. Trainer David Pfeiffer hatte den Spielern nach dem 0:0 seines VfB Eppingen beim abstiegsbedrohten TSV Reichenbach – und vor allem nach der Art und Weise, wie das Unentschieden zustandegekommen war – einiges zu sagen. „Die Analyse war sachlich. Aber oft ist es so, dass man Dinge relativiert sieht, wenn man einen oder mehrere Tage Abstand hat. Doch dieses Mal war die Analyse die gleiche wie direkt nach dem Spiel“, berichtet Pfeiffer.

Mannschaft ist selbstkritisch

Mit seiner Beurteilung der Leistung von Reichenbach stieß der VfB-Coach auf offene Ohren bei seinen Spielern. „Die Mannschaft sah es ähnlich und war selbstkritisch. Wenn ein paar Prozentpunkte fehlen, reicht es auch in Reichenbach nicht zum Sieg. Wenn wir nicht mit absoluter Gier agieren, bekommen wir Probleme“, erklärt Pfeiffer.Und es machte bei den Eppinger Kickern auch Klick zwischen den Ohren. Denn einen Tag darauf war richtig Feuer im Training drin. „Die Reaktion war die richtige. Am Dienstag war es eine sehr, sehr intensive Trainingseinheit. Da haben alle brutal Gas gegeben“, berichtet der VfB-Trainer. „Wenn wir so eine Leistung in Reichenbach abgerufen hätten, hätte es zu mehr als einem Punkt gereicht.“

Hoffentlich aus seiner Sicht hat die Erkenntnis bis zum Samstag Bestand. Bereits um 14 Uhr – im Anschluss haben die Eppinger noch ein Teamevent geplant – empfängt der VfB den FC Astoria Walldorf II in der HWH-Arena. Gegen den Tabellennachbarn haben die Kraichgauer noch etwas gutzumachen. Das Hinspiel verloren sie mit 2:7. „So einen Spielverlauf wie damals habe ich noch nicht erlebt. Das Ergebnis spiegelt nicht das wirkliche Kräfteverhältnis zwischen beiden Teams wieder“, berichtet Pfeiffer.

Finger in die Wunde gelegt

Viele der Gegentore fielen nach individuellen Fehlern. „Das Hinspiel wird in der Vorbereitung gar keine so große Rolle spielen. Wenn man individuelle Fehler immer wieder anspricht, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es eine Eigendynamik annimmt. Wenn man etwas unbedingt vermeiden will, tritt es doch ein“, sagt der VfB-Trainer. Den Finger in die Wunde legt Pfeiffer dennoch: „Angesprochen haben wir es auf jeden Fall schon.“Gegen Walldorf II muss der Coach allerdings seine Vierer-Abwehrkette umbauen. Auf der linken Außenbahn steht Florian Kradija (privat verhindert) genauso wenig zur Verfügung wie Innenverteidiger Philipp Lambert (Spunggelenksverletzung). 

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