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Türkspor Eppingen: Gradwanderung zwischen Selbstbewusstsein und Arroganz

  
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Nach dem 3:0 gegen den VfB St. Leon ist die Stimmung bei Türkspor Eppingen gelöst, entspannt. Es wartet aber das Duell mit einem direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt auf den Landesliga-Neuling. Das Schlusslicht empfängt den Drittletzten SC Rot-Weiß Rheinau.

Sebahattin Öztürk (links), in der Winterpause von der TSG Öhringen zu Türkspor Eppingen zurückgekehrt, drückte dem Spiel der Kraichgauer gegen den VfB St. Leon direkt seinen Stempel auf.
Sebahattin Öztürk (links), in der Winterpause von der TSG Öhringen zu Türkspor Eppingen zurückgekehrt, drückte dem Spiel der Kraichgauer gegen den VfB St. Leon direkt seinen Stempel auf.  Foto: Michael Nachreiner

Entspannt, gelöst – so war die Stimmung in dieser Woche bei Türkspor Eppingen nach dem souveränen 3:0-Sieg im Landesliga-Nachholspiel gegen den VfB St. Leon. „Wir haben sogar allen Spielern, die mehr als 70 Minuten gespielt hatten, freigestellt, ob sie am Dienstag trainieren wollen“, berichtet Trainer Mehmet Öztürk. Das nutzte die Mehrheit, zwei seien dennoch gekommen.

Der Coach weiß aber auch, dass es nur eine „Gratwanderung zwischen Selbstbewusstsein und Arroganz“ ist und fügt hinzu: „Ich hatte in der zweiten Einheit in dieser Woche nicht den Eindruck, dass die Jungs hochnäsig geworden sind. Denn egal, gegen wen wir spielen müssen: Es geht nicht mit links.“

Türkspor Eppingen darf sich keinen Ausrutscher erlauben

Zumal sich die Kraichgauer keinen Ausrutscher erlauben dürfen. Schon gar nicht gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt wie den SC Rot-Weiß Rheinau. Der Drittletzte (15 Punkte) gibt am Sonntag (15 Uhr) seine Visitenkarte beim Schlusslicht in Eppingen (10) ab. „Ich erwarte eine Mannschaft, die mit langen Bällen versucht, ihre schnellen Flügel ins Spiel zu bringen“, berichtet Öztürk. Er ist sich aber sicher: „Wenn wir die Null halten, gewinnen wir das Spiel. Denn ein Tor erzielen wir immer.“

Nicht mehr im Kader des Landesliga-Neulings steht Zoran Jakovic. „Er hat mit Verweis auf Rückenprobleme seine Einwechslung gegen St. Leon verweigert“, berichtet Öztürk. Es sei aber klar gewesen, dass das nur eine Ausrede gewesen sei, weshalb sich der Verein von ihm getrennt habe. 

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