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Für Länderspiele nominiert: Hoffenheims Maximilian Beier fehlen die Worte

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Stürmer Maximilian Beier hat sich mit zwölf Ligatoren in den Fokus bei der TSG Hoffenheim und nun auch in die Nationalmannschaft geschossen. Beim Anruf des Bundestrainers ist er sprachlos.

Hoffenheims Maximilian Beier ist für die Länderspiele Ende März nominiert.
Hoffenheims Maximilian Beier ist für die Länderspiele Ende März nominiert.  Foto: Jan-Philipp Strobel/dpa

Es war keine unbekannte Anrufer-Nummer, die das Handydisplay von Maximilian Beier am Sonntag anzeigte. Im vergangenen Herbst hatte Bundestrainer Julian Nagelsmann bereits ein erstes Gespräch mit Hoffenheims Stürmer geführt. "Da hatte ich seine Nummer eingespeichert", sagt der Neu-Nationalspieler der TSG. Nun ist der 21-Jährige erstmals dabei. Am Donnerstag stellte Nagelsmann den Kader für die Länderspiele Ende März vor.

"Als ich den Namen auf dem Handy aufploppen gesehen habe, da hat es angefangen zu pochen", schildert der gebürtige Brandenburger den Nominierungsmoment. "Es geht ein Riesentraum für mich in Erfüllung", sagt er. Mehr als ein "danke, danke, ich freu' mich sehr", habe er nicht zustande gebracht am Telefon. "Ich war zu nervös, um mehr zu sagen. Ich habe keinen gescheiten Satz rausbekommen."

An Beier führt aktuell kein Weg vorbei

Nagelsmann hat den zwölf-Tore-Stürmer (plus fünf Vorlagen) aber auch nicht nominiert, damit dieser große Reden schwingt, sondern Tempo und Torgefahr ins deutsche Spiel einbringt. "Wenn man sieht, welche deutsche Stürmer gerade performen, dann führt an Maxi kein Weg vorbei", sagt sein Vereinstrainer Pellegrino Matarazzo. Der Anruf von Matarazzos Ex-Chef Nagelsmann hat sichtbare Spuren hinterlassen. "Maxi läuft mit einem Dauerlächeln herum, er strahlt richtig", sagt sein Vereinstrainer.

Debütiert Beier nun vor Torwart Oliver Baumann?

Vom Ersatzmann zum Strahlemann, das ist die Entwicklung, die Beier seit Ende August 2023 bei der TSG 1899 genommen hat. Von einer "Wahnsinns-Entwicklung", spricht Hoffenheims Direktor Profifußball, Pirmin Schwegler, und von extremem Stolz, den nächsten Nationalspieler stellen zu können. Zudem ist Beier nicht allein als Hoffenheimer im DFB-Kader, auch Oliver Baumann ist dabei.

Ihm fehlt aber immer noch das erste A-Länderspiel. Ob auch hier der Senkrechtstarter Beier an Baumann vorbeizieht? "Wenn ich schon mal da bin, vielleicht läuft es ja so gut, dass ich mein Debüt geben kann", sagt Maximilian Beier. Verändern werde er sich dadurch nicht, ist sich Pellegrino Matarazzo sicher: "Er wird so bodenständig bleiben, wie er ist."

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