TSG Öhringen will gegen Oeffingen Ergebniskrise beenden
Fußball-Landesligist TSG Öhringen empfängt am Samstag den TV Oeffingen. Beide Mannschaften haben in diesem Jahr noch nicht gewonnen.

Stimmung und Leistung der Mannschaft, Laune des Trainers – sie passen im Moment. Was allerdings nicht ganz stimmt, sind die Ergebnisse des Landesligisten TSG Öhringen. In den drei Spielen im Jahr 2026 ist die Mannschaft von Trainer Tobias Weis noch ohne Sieg, spielte erst ein Mal unentschieden und rutschte von Rang drei auf vier ab.
Öhringer Abstand auf die ersten beiden Plätze ist angewachsen
Der Abstand zu den ersten beiden Plätzen ist auf elf und 13 Punkte angewachsen. „Ich denke wir müssen nicht mehr darüber reden, dass wir angreifen wollen“, sagt Weis. Diese Möglichkeit haben die Öhringer in der Rückrunde verspielt. Nun kommt mit dem TV Oeffingen an diesem Samstag (15 Uhr) eine Mannschaft, die in der Rückrunde noch ganz ohne Punkt dasteht.
Damit stehen sich – voraussichtlich auf dem Kunstrasenplatz im Otto-Meister-Stadion (Weis: „Die Mannschaft wollte lieber dort spielen.“) – die beiden schlechtesten Rückrundenteams der Liga gegenüber.
Das Zwischenfazit von Weis fällt trotz der Ergebniskrise nicht schlecht aus
Dabei fällt das Zwischenfazit von Öhringens Trainer Weis gar nicht so schlecht aus. „Gegen Schorndorf war es mit einem Mann weniger gar nicht so schlecht. Es war eigentlich ein sehr gutes Spiel von uns“, sagt der TSG-Coach. „Gegen Neckarsulm war die erste Halbzeit eine Katastrophe, die zweite Halbzeit war in Ordnung. In Heimerdingen waren wir die erste halbe Stunde klar besser. Allerdings gewinnen wir die Spiele gerade einfach nicht. Deswegen müssen wir noch ein bisschen mehr tun und auch ein paar Kleinigkeiten einfach abstellen, was jetzt vielleicht auch die letzten zwei Monate nicht so gut war wie in den letzten zweieinhalb Jahre.“
Zurzeit fehlen bei der TSG Öhringen die entscheidenden Prozente
So fehlen seiner Meinung nach einfach ein paar entscheidende Prozente bei seiner Mannschaft. So schlichen sich bei seinem Team, seit sein Weggang nach Schwäbisch Hall klar ist, ein paar Nachlässigkeiten ein – ganz klar auch eine Charakterfrage.
Dazu kamen die Ausfälle von Maximilian Egner, Cedric Weyreter und Mert Sipahi. In der Summe fehlen dann eben die entscheidenden Prozente bei einem Team, das in der Hinrunde wohl auch am oberen Limit gespielt hat. „Wir wollen jetzt einen Platz unter den Top fünf oder sechs erreichen“, sagt Weis. „Ich denke, da gehören wir auch hin. Und auch dann wäre es als Aufsteiger eine sensationelle Saison. Wir haben nicht die überragenden Einzelspieler wie vielleicht Neckarsulm oder Schorndorf.“
Öhringen will noch einige gute Leistungen zeigen
Nachdem seine Mannschaft aber zu Jahresbeginn nur kurz hinter den ersten beiden Plätzen gelegen war, sei es klar gewesen, dass man noch mal angreifen wolle. „Das muss auch unser Anspruch sein“, sagt Weis. Dies ist nun aber nur noch ganz schwer möglich. „Jetzt hat man einfach in kürzester Zeit gesehen, dass es am Ende doch nicht reicht. Und dann muss man auch akzeptieren, dass es einfach so ist“, sagt Weis. „Wir wollen trotzdem noch ein paar gute Spiele, ein paar gute Leistungen zeigen und wollen dann auch gerade die vorderen noch mal ein bisschen ärgern und da auch ein bisschen mitmischen“, sagt Weis.
Mit dem TV Oeffingen hat die TSG Öhringen noch eine Rechnung offen
Doch zunächst geht es eben gegen Oeffingen, das in einer noch stärkeren Ergebniskrise steckt. Bei der 2:3-Hinspielniederlage fehlte Weis – wegen seiner Hochzeit auf Mallorca. „Wir haben da schon noch eine Rechnung offen“, sagt der Trainer wegen der ersten Öhringer Saisonniederlage. „Und jetzt – nach drei Spielen ohne Sieg – wollen wir natürlich zu Hause unbedingt den Dreier holen“, sagt Weis. Und das wäre auch wichtig für das Selbstvertrauen vor dem Spiel an Gründonnerstag beim Tabellenzweiten FV Löchgau.
Der Siegeswille ist bei der TSG vorhanden
„Ich glaube, wir wollen den Sieg jetzt so sehr wie noch keinen in dieser Saison, weil es sich einfach so anfühlt, dass wir jetzt auch dran sind, weil wir in jedem Spiel nicht wirklich immer schlechter waren“, sagt Weis. „Aber andererseits haben wir auch vielleicht nur mal eine halbe Stunde gut gespielt. Und das reicht halt dann nicht aus. Jetzt wollen wir mal wieder über 60, 70, 80 Minuten ein gutes Spiel machen.“
Außerdem hofft er auf mehr Torchancen seines Teams, die dann auch effektiver genutzt werden. „Ich glaube, darauf kommt es am Samstag auch an. Da bin ich jetzt auch wieder super positiv, guter Dinge, weil wir letzte Woche wirklich super trainiert haben“, erklärt Weis.
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