SG Kirchardt wirft Spiel in Neuenheim in vier Minuten weg
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Die SG Kirchardt kassiert beim ASC Neuenheim innerhalb weniger Zeigerumdrehungen bereits nach rund einer Viertelstunde drei Gegentore. Türkspor Eppingen fällt nach erstem Gegentor beim SV Schwetzingen komplett auseinander.
Michael Baronas (links) erzielte beim ASC Neuenheim den zweiten Treffer der SG Kirchardt zum 2:4-Endstand.
Foto: Michael Nachreiner
Im Duell Vorletzter beim Letzten hat Türkspor Eppingen in Schwetzingen mit 1:3 verloren. Bei nun 17 Zählern Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz bei nur noch 18 zu vergebenden Punkten in dieser Saison „haben wir selbst den Deckel auf den Abstieg aus der Landesliga gemacht“, sagt Türkspor-Trainer Mehmet Öztürk.
Auch die SG Kirchardt ging leer aus. Das 2:4 beim ASC Neuenheim war wieder ernüchternd. „Mit der Leistung, die wir in den letzten Wochen auf den Platz gebracht haben, hätten wir was mitnehmen können“, sagt SGK-Trainer Denis Schwager.
SV Schwetzingen – Türkspor Eppingen 3:1 (3:1)
Der Appell an die Ehre hat bei den Spielern von Türkspor Eppingen nur bedingt gefruchtet. Zwar begannen die Kraichgauer gut. „Nach einer halben Stunde hätten wir eigentlich mit 3:0 führen müssen. Wir haben klarste Chancen liegen gelassen“, berichtet Türkspor-Trainer Mehmet Öztürk. „Nach dem Ausgleich hatten wir allerdings dann Glück, dass wir keine fünf Gegentore schon bis zur Pause kassieren.“
Alperen Yilmaz brachte die Eppinger in Führung (10. Minute). Der linke Offensivspieler von Türkspor, Emre Bolat und Mikail Arslanoglu hätten danach nachlegen müssen, ist Öztürk überzeugt. Doch dann wurde Türkspor gnadenlos ausgekontert. Ein erster Gegenstoß führte zu einem Eckball, den Alkan Albayrak zum Ausgleich nutzte (27.). Praktisch vom Anspiel weg liefen die Gäste erneut in einen Konter, bei dem Leyan Yilmaz einen Schwetzinger im eigenen Strafraum zu Boden schubste. Den Elfmeter parierte aber Edoardo De Pizzol. Beim nächsten Konter des SVS war der Torwart aber geschlagen, Burak Simsek traf zum 1:2 ins eigene Tor (29.). Und einen weiteren Gegenstoß vollendete Paul Ahrens noch vor der Pause zum 3:1 (41.). Nach der Pause „plätscherte das Spiel so vor sich hin“, berichtet der Türkspor-Coach. Wirklich zwingend wurde es auf beiden Seiten nicht mehr.
In der Nachspielzeit sah Arslanoglu aufgrund einer Tätlichkeit Rot. „Zwischen Mikail und einem Schwetzinger kam es zu Trashtalk. Der Schwetzinger schubste zunächst Mikail, der darauf reagierte. Der Schiedsrichter sah aber nur das, was Mikail machte“, erzählt Öztürk. In der Folge sah auch noch Schwetzingens Marek Dörzenbach wegen Meckerns Rot.
ASC Neuenheim – SG Kirchardt 4:2 (3:0)
„Das Wort Dummheit bezeichnet das ganze Spiel“, sagt SGK-Trainer Denis Schwager enttäuscht. Erst warfen die Kirchardter die Partie innerhalb von vier Minuten in der ersten Halbzeit weg. Ein Gegentor Marke Wembley-Tor von Esrom Negusse brachte die Gäste so aus dem Konzept (14.), dass der Neuenheimer gleich noch zwei weitere Treffer nachlegen durfte (16./18.). „Dass der Linienrichter an der Mittellinie den Ball auf der Linie im Tor gesehen hat, so etwas kann ich nicht nachvollziehen“, erklärt Schwager. „Aber wir beschäftigen uns nur damit, statt uns aufzurappeln und einfach weiterzumachen.“
Mit der Umstellung von 3-5-2 auf ein 4-2-3-1 in der Pause wurden die Kirchardter griffiger, auch wenn sie durch Finn Kölmel auch noch das 0:4 hinnehmen mussten (62.). Doch dann verkürzten Martin Frey (65.) und Michael Baronas (71.) auf 2:4. Und wenn David Reitorow mit seinem Freistoß nicht die Latte, sondern ins Tor getroffen hätte, „wäre noch was drin gewesen, wir hatten noch viel Zeit“, sagt Schwager.
SG Kirchardt: Feeser – Wohlfarth, Danecker, Stefan Stötzel – Baronas, Janjac (83. Isik), Hinderhauser, Schumacher (74. Geiger), Frey – Breve (44. Weber), Reitarow.
In der Nachspielzeit kassierte Lenny Hinderhauser in einer Aktion erst Gelb für ein Foul und dann Gelb-Rot für „zu langes Diskutieren mit dem Schiedsrichter“ (90.+3). nac
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