SG Kirchardt drücken vor dem Bammental-Spiel Personalsorgen
Die SG Kirchardt hat drei Rot-gesperrte und einige angeschlagene Spieler. Türkspor Eppingen will mit neuem Elan nach dem spielfreien Osterwochenende wieder angreifen.

Die SG Kirchardt hat zum vierten Mal in Folge in der Landesliga Rhein-Neckar ein richtiges Brett zu bohren. Im Kettendwald gibt am Sonntag (15 Uhr) der FC Victoria Bammental seine Visitenkarte ab. Der Verbandsliga-Absteiger „ist Best of the Rest“ (SGK-Trainer Denis Schwager), also das beste Team hinter den Top Drei Srbija Mannheim, VfR Mannheim II und FV Brühl.
Türkspor Eppingen hat über das spielfreie Osterwochenende versucht, den Kopf frei zu bekommen, und will nun wieder neu angreifen. Am Sonntag (15 Uhr) gastiert der FC Sportfreunde Dossenheim auf dem Kunstrasenplatz neben der HWH-Arena in Eppingen.
SG Kirchardt – FC Victoria Bammental
Zum Rot-gesperrten David Reitarow gesellten sich an Ostermontag zwei weitere Spieler der SG Kirchardt: Mario Herfel und Denis Schwager sahen beim FV Brühl ebenfalls jeweils Rot. „Ich gehe davon aus, dass es bei uns beiden nur ein Spiel Pause wird“, sagt Trainer Schwager. „Alles Andere wäre völlig sinnbefreit.“
Mit den drei Gesperrten und einigen Angeschlagenen wie beispielsweise Gianluca Breve, der sich schon seit Wochen mit einem Leistenbruch durchschleppt, stellt sich die Kirchardter Mannschaft gegen den FC Victoria Bammental am Sonntag (15 Uhr) fast von alleine auf. „Wir werden auf jeden Fall elf Spieler zusammenbekommen, eine Spielabsage kommt nicht in Frage“, sagt Schwager. Aber da auch die zweite Mannschaft der SGK in der B-Klasse ein wichtiges Spiel im Kampf um den Klassenerhalt bestreitet, „werden wir keine Spieler aus der Reserve hochziehen“, erklärt der Kirchardter Coach.
Deshalb gelte es, die Situation so anzunehmen, wie sie ist. „Denn die Jungs hauen sich richtig rein. Was die mannschaftliche Geschlossenheit, das Engagement und die Bereitschaft angeht, waren die Spiele gegen Srbija Mannheim und in Brühl sehr, sehr gut. So wie wir uns da präsentiert haben, ist, was ich mir vorstelle“, erklärt Schwager.
Türkspor Eppingen – FC Sportfreunde Dossenheim
Mehmet Öztürk hat das spielfreie Osterwochenende von Türkspor Eppingen genutzt und war ein paar Tage Krafttanken in der Türkei. „Das war schön, ich war mit ein paar Kollegen unterwegs. Außerdem habe ich den Sieg von Trabzonspor gegen Galatasaray gesehen“, erklärt der Türkspor-Trainer. Sein Team hatte aber nicht frei. Felipe Ferraz Andrade hat die Einheiten über die Osterfeiertage und zu Beginn der Woche verantwortet. „Es ging vor allem darum, Fußball zu spielen und im Flow zu bleiben. Inhaltlich haben wir wenig Vorgaben gemacht“, berichtet Öztürk.
Auf das Heimspiel gegen den FC Sportfreunde Dossenheim am Sonntag (15 Uhr) wird dann aber wieder etwas angezogen. „Wir müssen unsere Taktik nachjustieren. Wir haben zuletzt wieder zu viele Gegentore kassiert“, erklärt der Eppinger Coach. „Mal schauen, ob wir uns da wieder stabilisieren können.“
Denn auch, wenn er den Klassenerhalt nach dem 0:8 bei Srbija Mannheim und dem 0:5 gegen den FC Victoria Bammental abgehakt hat, hat er noch mal Blut geleckt. „Schon in Dossenheim hätten wir die Sportfreunde packen können, aber den Sack nicht zugemacht“, berichtet Öztürk. Aber die Dossenheimer „sind nach ihrer Niederlage gegen den SC Rot-Weiß Rheinau bestimmt genervt“, ist sich der Türkspor-Trainer sicher. „Außerdem könnten sie mit einem Sieg bei uns wahrscheinlich schon den Klassenerhalt perfekt machen.“
Kommentare öffnen
Stimme.de
Kommentare