In Fritz Zott verliert der Hohenloher Fußball eine prägende Figur

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Der Hohenloher Fußball trauert um Fritz Zott: langjähriger Abteilungsleiter des SSV Gaisbach, Impulsgeber und Ehrenamtlicher.

Einer der liebsten Plätze von Fritz Zott war immer der Sportplatz.
Einer der liebsten Plätze von Fritz Zott war immer der Sportplatz.  Foto: Marc Schmerbeck

 Mit Fritz Zott verliert der Fußball in Hohenlohe eine prägende Persönlichkeit, einen leidenschaftlichen Funktionär und vor allem einen Menschen, der den Amateurfußball über Jahrzehnte hinweg mit Herzblut gelebt hat.

Zott war viele Jahre das Gesicht des SSV Gaisbach

Zott war über viele Jahre hinweg das Gesicht der Fußballabteilung des SSV Gaisbach. Als Abteilungsleiter prägte er den Verein nicht nur organisatorisch, sondern vor allem menschlich.

Sein Wirken ging weit über die klassischen Aufgaben eines Funktionärs hinaus – er war Antreiber, Vermittler, Ideengeber und für viele Spieler und Wegbegleiter auch ein Freund.

Er entwickelte eine Mannschaft, die es bis in die Landesliga schaffte

Aber Zott war auch gerade heraus, scheute sich auch vor Konfrontationen und unangenehmen Entscheidungen nicht. Doch es ging ihm dabei immer um die Sache. Beim SSV Gaisbach gelang es ihm, die Mannschaft kontinuierlich weiterzuentwickeln und schließlich bis in die Landesliga zu führen – ein Erfolg, der ohne seine Beharrlichkeit und seinen Einsatz kaum denkbar gewesen wäre.

Dabei stand für ihn nie nur der sportliche Erfolg im Vordergrund, sondern stets auch der Zusammenhalt im Verein.

Ehrenamtlicher und Impulsgeber 

2019 kehrte er dem SSV aber dann doch den Rücken zu. Er konnte einige Dinge nicht mehr si umsetzen, wie er wollte. Schließlich schloss er sich dem FV Künzelsau an, wurde dort Abteilungsleiter und begleitete den Club noch bei dem Zusammenschluss mit Ingelfingen zur SGM Künzelsau-Ingelfingen.

Zuletzt versuchte er immer mehr Zeit seiner Familie zu widmen, doch der Fußball war stets ein wichtiger Punkt in seinem Leben – bis er den Kampf gegen eine lange, schwere Krankheit verlor. Mit seinem Tod verliert die Region nicht nur einen engagierten Ehrenamtlichen, sondern auch einen wichtigen Impulsgeber für den lokalen Fußball.

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