Gommersdorf erwartet einen harten Brocken
Verbandsligist empfängt am Donnerstag das Spitzenteam GU-Türk.SV Pforzheim. Am Montag geht es zu Waldhof Mannheim II.

Nach dem Rückschlag und der zuletzt überraschenden Niederlage gegen die TSG Weinheim empfängt Verbandsligist VfR Gommersdorf an diesem Donnerstag (19.30 Uhr) nun die GU-Türk. SV Pforzheim – und hat das Ziel, wieder zurück in die Erfolgsspur zu finden.
Wechselhafter Start ins Jahr
Die Pforzheimer starteten wechselhaft ins Fußballjahr. Nach vier Partien stehen – wie auch bei der Elf von Trainer Manuel Hofmann – zwei Siege und zwei Niederlagen zu Buche. Die Jagsttäler wollen ihre Stärken zeigen, um die nächsten Punkte einzufahren. Die Defensive wird erneut einer der Säulen für den Erfolg sein, doch auch die Pforzheimer haben bisher nur 22 Gegentreffer kassiert. Ein Augenmerk haben die Gommersdorfer zudem auf Nikolaos Dobros und Matheus Correira Dos Santos, sie erzielten mehr als die Hälfte der Pforzheimer Treffer.
Trainer Manuel Hofmann warnt vor Pforzheim
Hofmann warnt entsprechend vor dem Gegner – und sieht gleichzeitig Chancen für sein Team. „Das ist ein Kader mit gestandenen und erfahrenen Spielern“, sagt der VfR-Trainer über den kommenden Gegner, bei dem viele Akteure bereits höherklassig gespielt haben – teils in der Oberliga, einige sogar in der Regionalliga. Entsprechend erwartet der Gommersdorfer Coach eine spielstarke und körperlich robuste Mannschaft, die jederzeit in der Lage ist, ein Spiel zu entscheiden.
Gommersdorf will durch offensive Vorstöße für Entlastung sorgen
Daher gilt es aus Sicht der Hohenloher, für Entlastung durch offensive Vorstöße zu sorgen und nicht nur zu verteidigen. Dafür bedarf es eines schnellen Umschaltspiels. Auf diese Weise werden sich die Gommersdorfer auch Torchancen erarbeiten.
Fehlen wird gegen die GU-Türk. SV Pforzheim definitiv Neuzugang Marco Mütsch, der sich gegen Bruchsal verletzt hat und ausfällt. Doch nicht nur aus diesem Grund müssen die VfR-Aktiven als Team zusammenhalten.
In der ausgeglichenen Verbandsliga ist alles möglich
Auch wenn die Pforzheimer zuletzt nicht konstant gepunktet haben, sieht Hofmann darin keinen Vorteil für sein Team. Im Gegenteil: „Nach einer Niederlage wollen sie natürlich eine Reaktion zeigen.“ Die individuelle Klasse im Kader mache den Gegner ohnehin schwer ausrechenbar.
Dass Qualität allein jedoch keine Garantie für konstanten Erfolg ist, zeigt die aktuelle Tabellensituation. Immer wieder lassen auch die Spitzenteams Punkte liegen. „Die Liga ist extrem ausgeglichen“, sagt Hofmann. „Da zieht keiner wirklich weg.“ Stattdessen rückt das Feld enger zusammen – sowohl im oberen als auch im unteren Tabellendrittel.
Personelle Situation der Gommersdorfer ist etwas schwierig
Schwierig ist aktuell die personelle Situation der Gommersdorfer. Sie haben gleich mehrere angeschlagene Spieler zu beklagen, deren Einsatz nicht sicher ist. „Jetzt sind andere in der Pflicht“, sagt Hofmann,. der wegen einer Rippenverletzung zuletzt ausfiel. Die zweite Reihe müsse die Chance nutzen und Verantwortung übernehmen.
Das spielfreie Wochenende kam daher nicht ungelegen. „Es hat auf jeden Fall gut getan“, sagt Hofmann. Kleinere Blessuren konnten auskuriert werden, gleichzeitig blieb genug Zeit für gezielte Trainingseinheiten. Ganz ohne Einschränkungen verlief die Pause jedoch nicht, so dass die Hoffnung auf eine vollständige Entspannung der Personalsituation unerfüllt blieb.
Zusätzliche Bedeutung erhält das Duell durch den Spielplan: Bereits am kommenden Montag wartet mit der zweiten Mannschaft des SV Waldhof Mannheim ein direkter Konkurrent im Tabellenumfeld. „Wenn wir unsere Leistung bringen, ist es auf jeden Fall machbar“, sagt Hofmann über die beiden Spielen.
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