Yannick Jankowski sieht viel Potenzial bei der TSG Öhringen
Yannick Jankowski, Kapitän des Fußball-Landesligisten TSG Öhringen, will auch als Identifikationsfigur dienen. Warum er schon früh bei der TSG verlängert hat.

Trotz der knappen 0:1-Testspielniederlage gegen den Verbandsligisten VfR Heilbronn war bei Yannick Jankowski, Kapitän der TSG Öhringen, keine Spur von Ernüchterung zu spüren. Vielmehr überwog nach dem Abpfiff der Eindruck, dass die Mannschaft zwei Wochen vor dem Start in die Landesliga-Rückrunde auf einem guten Weg ist.
Test hat gezeigt, was in der Mannschaft steckt
„Insgesamt war das schon ordentlich. Man sieht, was in der Mannschaft steckt“, sagte Jankowski. Gerade gegen einen klassenhöheren Gegner habe sich gezeigt, dass die TSG mithalten kann. In der zweiten Halbzeit sei der VfR spielerisch stärker geworden, habe sich aus der Defensive besser befreit. „Aber das hängt auch mit uns zusammen“, ordnete der TSG-Kapitän ein. Heilbronn habe von Räumen profitiert, die man selbst angeboten habe.
Den eigenen Vorbereitungsstand bewertet Jankowski positiv. Die Trainingsarbeit der vergangenen Wochen sei intensiv gewesen, die Basis stimme. Dass im Test noch nicht alles rund lief, überrascht ihn nicht. „Das ist normal in der Phase“, sagt Jankowski.
Das Potenzial in der Mannschaft ist vorhanden
Als Erster hatte er noch im alten Jahr beim Landesligisten verlängert – noch, bevor klar war, dass Thomas Kettner im Sommer die Nachfolge von Trainer Tobias Weis antreten wird.
„Gefühlt sind wir im Schnitt 20 Jahre alt“, meinte Jankowski mit einem Lächeln. Hinter den Routiniers klaffe altersmäßig eine größere Lücke. Genau darin sieht er aber auch eine Chance: „Da steckt brutal viel Potenzial drin.“
Jankowski sieht Entwicklungsmöglichkeiten bei der TSG Öhringen
Nicht zuletzt deshalb hatte sich der Kapitän frühzeitig entschieden, seinen Vertrag zu verlängern. „Ich sehe hier einfach Entwicklungsmöglichkeiten“, betonte er. Besonders die Spieler aus dem eigenen Jugendbereich liegen ihm am Herzen. Talente aus dem Nachwuchsbereich sollen Schritt für Schritt an die erste Mannschaft herangeführt werden - und möglichst langfristig bleiben. „Identifikation mit dem Verein ist wichtig“, sagte Janowski. Abgänge schmerzten immer, gerade wenn es wie bei Philipp Schropp, der im Sommer Trainer Tobias Weis zu den Sportfreunden Schwäbisch Hall folgt, Spieler betreffe, die über Jahre prägend waren. Deshalb will er als eine der Identifikationsfiguren fungieren.
Entwicklungen im Kader der TSG
Wie sich der Kader im Detail entwickeln wird, ist noch nicht in allen Punkten endgültig geklärt. Verabschiedungen hat es bereits gegeben, weitere Personalentscheidungen könnten folgen. Im Sommer gehen neben Schropp auch Lorik Makolli und Luca Provvido mit Weis zum Verbandsligisten nach Hall. Der eine oder andere wird zudem wohl aufhören. Jankowski bleibt dennoch überzeugt, dass die TSG gut aufgestellt ist.
Die knappe Niederlage gegen Heilbronn bewertet er deshalb nüchtern: „Das war ein guter Test.“ Entscheidend sei, die richtigen Schlüsse zu ziehen – und das vorhandene Potenzial weiter auszuschöpfen. mars
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