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VfR Heilbronn hat den ersten Schritt in Richtung Verbandsliga gemacht, der zweite soll folgen

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Der Heilbronner Landesliga-Vizemeister trifft am Samstag erneut in Neckarsulm in der zweiten Aufstiegsrunde zur Verbandsliga auf den VfL Nagold. Die Mannschaft wird sich darauf speziell vorbereiten.

Luca Hofmann (rechts) hat den VfR Heilbronn mit einem Treffer Marke "Tor des Monats" gegen den TSV Weilimdorf zum Sieg geschossen.
Luca Hofmann (rechts) hat den VfR Heilbronn mit einem Treffer Marke "Tor des Monats" gegen den TSV Weilimdorf zum Sieg geschossen.  Foto: Berger, Mario

VfR-Interimscoach Zdenko Juric hatte seine Mannschaft bestens auf den TSV Weilimdorf eingestellt und am Mittwochabend durch einen 1:0 (0:0)-Erfolg die nächste Aufstiegsrunde erreicht. Es war kein Sieg mit Glanz und Gloria, sondern ein hart erarbeiteter, versehen mit dem nötigen Glück.

Am Samstag (Anpfiff 15.30 Uhr) wartet auf den Landesliga-1-Vizemeister VfR Heilbronn gegen den Staffel-3-Zweiten VfL Nagold die zweite Hürde auf dem Weg in die Verbandsliga. Gespielt wird erneut auf dem Pichterich in Neckarsulm. Der Sieger dieser Begegnung steht dann in Stuttgart im Relegations-Endspiel gegen den ersten Nichtabsteiger der Verbandsliga, den TV Echterdingen.

VfR Heilbronn verliert Anfangsnervosität

"Nach dem verlorenen Spiel gegen Oeffingen war es jetzt einfach mal wichtig, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren, dass die Mannschaft das macht, was sie kann", spricht Juric die Leistungsschwankungen der zurückliegenden Wochen an.

Und das habe gegen Weilimdorf dann auch ganz gut funktioniert, auch wenn der ein oder andere der VfR-Akteure vor 1550 Zuschauern anfangs etwas unsicher wirkte. "Da war schon etwas Nervosität drin, aber klar, es war ja auch kein alltägliches Spiel. Hintenraus waren einige gute Dinge dabei und von daher sind wir zufrieden", sagt Juric. "Der Gegner war stark, das haben wir gewusst. Wir haben uns vorbereitet, deren Standards sorgten für Gefahr. Am Ende waren wir der etwas glückliche Sieger nach dem schönen Tor von Luca."

VfR und VfL beobachten sich gegenseitig

"Den habe ich gut getroffen", sagt auch VfR-Spielführer Luca Hofmann über sein entscheidendes Tor. Mitspieler Tom Marmein habe das Kommando gegeben "Nimm ihn dir!" und dann zappelte der Ball auch schon im Netz.

Der Fokus von Juric, seinem Co-Trainer Enzo Romano und der Mannschaft liegt nun aber längst auf der nächsten Begegnung gegen den VfL Nagold. "Wir haben im Vorfeld alle Gegner beobachtet, die in Frage kommen könnten, auch Nagold", sagt Juric. Am Mittwochabend sei der Gegner im Parallellspiel beim 2:0-Erfolg gegen den FC Wangen nochmals unter die Lupe genommen worden. "Wir wissen aber, auch wir wurden beobachtet, das gehört zum Geschäft dazu."

Trainingsfrei am Donnerstag, lockere Vorbereitung am Freitag

Das ist nur die eine Seite, die zu einem weiteren Erfolg auf dem Weg in die Verbandsliga führen soll. "Am Ende ist es aber so, dass die Mannschaft ihre Leistung bringen muss, willst du solche großen Spiele gewinnen und aufsteigen. Und: wir wollen hoch."

Der erste Schritt sei gemacht worden. "Am Samstag stehen wir vor dem zweiten und dann schauen wir, ob es noch einen dritten gibt", sagt Juric. Nach dem Auslaufen am Mittwochabend war der Donnerstag trainingsfrei. "Wir haben einige angeschlagene Spieler, die sich in Zusammenarbeit mit unseren Physiotherapeuten behandeln lassen. Am Freitagabend folgt dann das Abschlusstraining."

Das wird sich eher locker gestalten, "aber spezifisch mit den Informationen über Nagold auf diesen Gegner ausgerichtet", sagt Juric. So wie auch schon in der Vorbereitung auf Weilimdorf. "Da haben wir einige Dinge in der Defensivarbeit umgestellt."

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