Stimme+
Fußball-Verbandsliga Baden

VfB Eppingen: Mit sechs Neuen in die neue Verbandsliga-Saison

   | 
Lesezeit  2 Min
Erfolgreich kopiert!

Der nordbadische Verbandsligist VfB Eppingen hat sich punktuell verstärkt. Dabei setzt er auf viel jugendliches Entwicklungspotenzial, gepaart mit durchaus schon einiger Erfahrung.

Der VfB Eppingen geht mit diesen neuen Spielern in die anstehende Verbandsliga-Saison: (stehend von links) Co-Trainer Andreas Dups, Trainer David Pfeiffer, Amin Yazji, Adrian Behrami, Leon Kritter, Niklas Winter, Oliver Späth (Vorstand Sport) sowie (kniend von links) Kevin Shala, Tim Tschunko, Antonio Sasso und Vincent Zeiler. Es fehlt Dominik Samija, der beim Trainingsauftakt entschuldigt war.
Der VfB Eppingen geht mit diesen neuen Spielern in die anstehende Verbandsliga-Saison: (stehend von links) Co-Trainer Andreas Dups, Trainer David Pfeiffer, Amin Yazji, Adrian Behrami, Leon Kritter, Niklas Winter, Oliver Späth (Vorstand Sport) sowie (kniend von links) Kevin Shala, Tim Tschunko, Antonio Sasso und Vincent Zeiler. Es fehlt Dominik Samija, der beim Trainingsauftakt entschuldigt war.  Foto: Nachreiner, Michael

21 Spieler hat Trainer David Pfeiffer zum Vorbereitungsauftakt des VfB Eppingen auf die Verbandsliga-Saison 2025/26 begrüßt, wobei Valerij Felk keine Trainingsklamotten anzog. Ihm ist es wie auch Tolga Ulusoy medizinisch noch untersagt, voll in die Belastung zu gehen. Pfeiffer hofft aber, dass beide in zwei, drei Wochen wieder zurück im Mannschaftstraining sind. Außerdem weilten Silas Schnabel, Alexander Rudenko, Arnold Luck und Neuzugang Dominik Samija (TS Mosbach) noch im Urlaub.

Dreikampf um die Nummer eins

Letzterer wird sich mit Nick Blabusch und Tim Tschunko (VfB Bretten U 19) um den Status als neue Nummer eins streiten, nachdem Andreas Dups seine Torhüter-Laufbahn beendet hat und nun Pfeiffer als Assistenztrainer unterstützt. Samija habe zwar den Vorteil, dass er schon das eine oder andere Verbandsliga-Spiele bestritten hat und deshalb „sich vor allem mit Nick Blabusch um den Stammplatz zwischen den Pfosten streiten wird“, sagt Pfeiffer. „Es haben aber alle die Chance, sich in der Vorbereitung zu präsentieren.“

Die anderen Neuen waren dagegen beim Trainingsauftakt dabei – Leon Kritter (FC Astoria Walldorf), Amin Yazji (Türkspor Neckarsulm), Niklas Winter (FC Nöttingen U 19) sowie Antonio Sasso (SV Sandhausen U 19). Dazu sind wieder Kevin Shala, Adrian Behrami und Vincent Zeiler von der eigenen Reserve bei der Verbandsliga-Truppe dabei.

VfB hat einen „Zocker“ von Türkspor Neckarsulm verpflichtet

Ein wichtiges Puzzleteil in der Offensive wird Yazji sein. „Amin ist schon ein bisschen erfahrener und hat gleich im ersten Training gezeigt, was ich von ihm vor allem noch aus seiner Zeit in Neckarelz kenne. Er ist ein unheimlich ballsicherer Spieler mit viel Tempo in seinen Aktionen und auch ein stückweit ein Zocker, der ins Eins-gegen-eins geht, den tödlichen Pass spielen kann und gute Abschlüsse hat“, berichtet der VfB-Trainer.

Sasso und Winter sind beides Spieler, obwohl sie gerade erst aus der U 19 herausgekommen sind, die „von der Athletik schon weit sind und über viel Dynamik verfügen. Auch sowohl in offensiven und defensiven Zweikämpfen stellen sie sich gut an“, erklärt Pfeiffer. „Und sie können auf Außen gut Tempo machen.“ In die Kategorie jung und wild fällt auch Kritter. „Leon ist zwar mit seinen 20 Jahren noch jung, hat aber schon viele Verbandsliga-Einsätze auf dem Buckel und ist damit etwas reifer. Er ist auch ein Spieler mit viel Tempo. Wir hoffen, dass er bei uns den nächsten Schritt geht und, was das Thema Scorerpunkte angeht, ein Faktor bei uns wird“, sagt Pfeiffer.

Seit der Wintervorbereitung sind bereits drei Spieler der Reserve dabei

Doch auch von den Spielern, die schon in der Winterpause von der zweiten Mannschaft aufgerückt sind, ist der Trainer der Verbandsliga-Truppe überzeugt. „Sie haben ihre Sache einfach richtig gut gemacht, seit sie dabei sind“, lobt Pfeiffer.

Auf der einen oder anderen Position hätte der VfB-Coach gerne noch weitere Neuzugänge beim Trainingsauftakt gesehen. Einige Transfers haben sich aber zerschlagen. Dennoch verfallen die Eppinger Verantwortlichen nicht in Aktionismus. „Wenn wir noch zugetragen bekommen, dass ein Spieler noch etwas sucht und wir sagen, wow, das wäre eine absolute Bereicherung für uns, dann machen wir noch was. Aber auf gleichen Niveau oder zur Ergänzung brauchen wir nichts mehr. Da sind wir breit genug und auch qualitativ gut genug aufgestellt“, berichtet Pfeiffer.

Kommentare öffnen
Nach oben  Nach oben