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TSG Öhringen hofft auf den ersten Sieg des Jahres

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Fußball-Landesligist TSG Öhringen fährt am Sonntag zum TSV Heimerdingen.

Öhringens Philipp Schropp (rechts) in Zweikampf mit Bahadir Özkan von der Sport-Union Neckarsulm.
Öhringens Philipp Schropp (rechts) in Zweikampf mit Bahadir Özkan von der Sport-Union Neckarsulm.  Foto: Schmerbeck, Marc

Der Start ins Jahr ist für den Landesligisten TSG Öhringen eher holprig verlaufen. Die Leichtigkeit der Hinrunde geht dem Aufsteiger derzeit etwas ab. Das soll sich am Sonntag beim Gastspiel beim TSV Heimerdingen (Spielbeginn 15 Uhr) wieder ändern.

Auf starken Auftritt folgt ein schwächerer

Zwar attestierte Trainer Tobias Weis seiner Mannschaft gegen die SG Schorndorf eine starke Leistung, doch unter dem Strich stand lediglich ein 1:1-Unentschieden – wobei allerdings zu bedenken war, dass die Hohenloher rund 70 Minuten in Unterzahl spielten.

Im Heimspiel am vergangenen Samstag gegen die Sport-Union Neckarsulm haderte Weis dann mit der Einstellung seines Teams. Wie so oft folgte auf einen starken Auftritt ein schwächerer. Vor allem in der ersten Hälfte war er mit der Intensität überhaupt nicht zufrieden. Am Ende stand ein 1:2 des Tabellendritten, der nun den Anschluss ans Spitzenduo FV Löchgau und SKV Rutesheim etwas zu verlieren droht. Und gerade das wollte Weis in der Anfangsphase des Jahres verhindern, damit nicht zu früh die Spannung raus ist.

Öhringer Rückstand auf die Spitze ist angewachsen

Glück im Unglück war, dass der FV Löchgau beim TSV Crailsheim ebenfalls verlor und durch das 0:2 die Spitze an Rutesheim abgab. Aber auch so beträgt der Öhringer Rückstand auf Rang zwei schon acht Punkte. Die SKV Rutesheim hat gar zehn Zähler mehr auf dem Konto. Umso wichtiger wäre es für die TSG, am Sonntag den ersten Dreier des Jahres zu holen.

Stabile Defensive als Öhringer Grundlage

Heimerdingen steht auf Rang elf und gewann am Samstag gegen den TV Oeffingen, nachdem der Auftakt gegen den FV Löchgau noch mit 0:3 verloren gegangen war. Trainer Markus Koch hat eine erfahrene Truppe zusammen, die mit 32:32 ein ausgeglichenes Torverhältnis besitzt. Und hier zeigt sich auch der Unterschied zu den Öhringern, die zwar ebenfalls 32 Treffer erzielten, sich aber bisher auf ihre Defensive verlassen konnten, die 18 Gegentore zuließ – drittbester Wert hinter dem Führungsduo. Auch in Heimerdingen wird die Grundlage für einen Erfolg die Stabilität sein.

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