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Theoretisch ist für die SG Sindringen-Ernsbach noch alles möglich

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Landesliga-Abstiegskandidart Sindringen/Ernsbach hat ein extrem schweres Restprogramm. Am Sonntag geht zum Tabellenführer VfR Heilbronn.

Wie lange tickt die Landesliga-Uhr noch für Thilo Baier?
Foto: Marc Schmerbeck
Wie lange tickt die Landesliga-Uhr noch für Thilo Baier? Foto: Marc Schmerbeck  Foto: Marc Schmerbeck

Viel Drumrumreden mag Thilo Baier nicht. "In der Theorie ist noch alles möglich", sagt der Trainer des Landesligisten SG Sindringen/Ernsbach. "Aber mit den Spielkonstellationen ist es schwer, die Klasse zu halten." Das Problem der SGSE: Im Gegensatz zur Konkurrenz hat Sindringen/Ernsbach an Pfingsten spielfrei. Und zudem stehen noch zwei Partien gegen Spitzenteams der Liga an. Am Sonntag um 13 Uhr geht es zum Tabellenführer VfR Heilbronn, danach trifft die SG noch auf Oeffingen und den Landesliga-Dritten TSV Crailsheim.

SGSE fehlt die offensive Durchschlagskraft

Durch die 0:1-Niederlage gegen Germania Bietigheim am Donnerstag sind die Chancen auf den Klassenerhalt deutlich gesunken. "Ich würde gerne mal wieder über eigene Tore reden, anstatt über späte Gegentore", nennt Baier zwei Gründe für die aktuelle Situation. Sein Team ist in der Offensive oft zu harmlos und lässt zu viele unnötige Gegentore zu. Der Abstand zum GSV Pleidelsheim, der auf Rang 13 steht und damit auf einem möglichen Nichtabstiegsplatz, beträgt nur drei Punkte. Das ist kein unmögliches Ziel - aber dafür ist die SG eben auch auf die Schützenhilfe anderer Mannschaften angewiesen - und auf eigene Siege.

"Beide Mannschaften hatten ungefähr das gleiche Level", sagt Baier über die Partie gegen Bietigheim. "Beide Teams hatten den Strafraum im Griff, keiner wollte ins offene Messer laufen. Am Ende hatten die das Quäntchen Glück und wir haben unsere zwei guten Chancen nicht genutzt."

Wird die Partie im Frankenstadion ausgetragen?

Ganz anders sieht es nun gegen den VfR Heilbronn an, der seit Mittwochabend Tabellenführer ist und am Sonntag voraussichtlich zum ersten Mal wieder im Frankenstadion spielen kann. "Das hätte ein gewisses Flair, das wir gerne nochmal mitnehmen würden. Wer weiß, ob das in Zukunft noch einmal möglich sein wird", sagt Baier, der am Freitag die Niederlage gegen die Germanen noch nicht vollständig verdaut hatte. "Der VfR hat durch den Sieg gegen Heimerdingen die Aufgabe, alle Spiele zu gewinnen. Die werden voll auf Sieg spielen. Das müssen wir zwar auch, aber unser erstes Ziel ist es, unsere Hälfte im Griff zu haben", sagt Baier. "Aber das wird eine brutal schwere Angelegenheit. Der VfR hat sich in der Rückrunde stark verbessert. Aber wir haben gezeigt, dass wir gegen solche Teams sogar einfacher spielen können."

Und er sieht den größeren Druck auf den Heilbronnern liegen. mars

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