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SGM Künzelsau-Ingelfingen setzt auf interne Trainer-Lösung

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Beim Fußball-A3-Ligisten SGM Künzelsau-Ingelfingen hat mittlerweile der vierte Trainer in dieser Saison übernommen – beziehungsweise ein Trainerduo. Und das hat nichts mit der sportlichen Situation zu tun. Abteilungsleiter Theo Sotirelis spricht von „unglücklichen Umständen“.

Benjamin Patuschka (links) und Jens Koppenmüller bilden das Trainergespann bei der SGM Künzelsau-Ingelfingen.
Foto: Kurt Gesper
Benjamin Patuschka (links) und Jens Koppenmüller bilden das Trainergespann bei der SGM Künzelsau-Ingelfingen. Foto: Kurt Gesper  Foto: KURT GESPER

Vom Pech verfolgt

Beim A3-Ligisten SGM Künzelsau-Ingelfingen hat es während der laufenden Saison den nächsten Trainerwechsel gegeben. „Irgendwie sind wir in dieser Saison vom Pech verfolgt“, sagt Abteilungsleiter Theo Sotirelis. Zunächst trat Wolfgang Guja im Verlauf der Hinrunde aus privaten Gründen überraschend zurück. Dragan Djurdjevic übernahm, wollte aber von vorne herein das Amt nur bis zur Winterpause übernehmen. Die SGM startete schließlich mit Carol Gurgu in die Winter-Vorbereitung und die ersten Spiele in diesem Jahr. Doch auch seine Amtszeit ist schon wieder zu Ende. Der Schritt hatte mehrere Ursachen.

Trainer Carol Gurgu wurde beruflich stärker eingespannt

„Es war insgesamt eine unglückliche Situation, die sich durch die Saison gezogen hat“, sagte Sotirelis. Vor allem die berufliche Situation von Gurgu spielte eine entscheidende Rolle. Dieser war zuletzt deutlich stärker eingespannt, unter anderem durch seine Tätigkeit als Busfahrer im Linienbetrieb. „Das war vorher so nicht absehbar, und irgendwann hat es dann einfach nicht mehr richtig gepasst“, erklärt Sotirelis. Die Trennung erfolgte letztlich einvernehmlich.

Jens Koppenmüller und Benjamin Patuschka als interne Lösung

Als Nachfolger setzt der Verein bewusst auf eine interne Lösung: Jens Koppenmüller rückt von der zweiten Mannschaft in die erste auf und übernimmt dort das Traineramt. Unterstützt wird er von Benjamin Patuschka. Die zweite Mannschaft wird künftig von Kostas Sotirelis betreut, ebenfalls eine interne Lösung.Trotz der Unruhe zeigt sich die Mannschaft stabil. „Die Jungs haben das sehr gut angenommen und ziehen voll mit“, betont Theo Sotirelis.

Besonders der Auftritt beim Sieg gegen den Tabellenführer SC Michelbach habe bei der Premiere des Trainerduos gezeigt, dass Einsatz und Moral stimmen: „Da hat jeder alles reingeworfen“, sagt Sotirelis. Dadurch ist die SGM Künzelsau-Ingelfingen ordentlich in die Rückrunde gestartet – auch wenn am vergangenen Wochenende das Derby gegen Gaisbach mit 0:0 endete.

Primäres Ziel ist der Klassenerhalt 

Für den weiteren Saisonverlauf hat der Verein klare Ziele: „Wir wollen so früh wie möglich nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun haben“, sagt Sotirelis. Im Anschluss soll der Fokus darauf liegen, attraktiven Fußball zu zeigen und die Mannschaft für die kommende Spielzeit weiterzuentwickeln. Die Partie am Sonntag gegen den Tabellennachbarn TV Niederstetten ist da schon etwas richtungsweisend. Der Sieger kann sich von den Abstiegsplätzen absetzen.

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