Ordentlicher Testspiel-Auftakt des VfR Gommersdorf
Zwar verliert der VfR Gommersdorf in Neckarsulm und Hollenbach, präsentiert sich dabei aber gut. Wie Trainer Manuel Hofmann die ersten Trainingswochen bewertet.

Die Winter-Vorbereitung verlief für den VfR Gommersdorf alles andere als optimal. Schnee, gesperrte Plätze und improvisierte Trainingseinheiten stellten Trainer Manuel Hofmann und sein Team in den vergangenen Wochen vor große Herausforderungen. Umso zufriedener zeigte sich der Coach nach dem ersten Testspiel, das trotz aller Widrigkeiten stattfinden konnte.
Der Platz in Gommersdorf war lange nicht richtig bespielbar
Auch wenn es am Ende 1:3 beim Landesligisten Sport-Union Neckarsulm hieß. „Ich war froh, dass das Spiel heute überhaupt möglich war“, erklärte Hofmann. Immer wieder lag Schnee auf dem Platz im Jagsttal die Mannschaft konnte wochenlang kaum regulär trainieren. Selbst in der vergangenen Woche konnte in erster Linie nur auf dem kleinen Kunstrasenspielfeld trainiert werden. „Der Platz war lange nicht bespielbar. Deshalb bin ich mit dem Testspiel zufrieden – da waren wirklich gute Ansätze dabei“, sagte Hofmann.
Allerdings machte sich die fehlende Spielpraxis bemerkbar. Vor allem in der ersten Halbzeit hatten beide Teams mit dem Untergrund zu kämpfen. „Das war teilweise wie Schlittschuhfahren“, sagte Hofmann zu dem ungewohnten Untergrund. Dennoch wertete er die Partie gegen eine spielstarke Mannschaft positiv, zumal er verschiedene Positionen und Varianten ausprobieren konnte. „Für das erste Spiel war das okay.“
Winter-Neuzugänge haben sich gut beim VfR Gommersdorf eingefügt
Personell gibt es noch Fragezeichen. Beim angeschlagenen Ruben Schmidt sei aktuell offen, wann er wieder ins Training einsteigen könne. Positiver fiel dagegen das Fazit zu den Neuzugängen aus. „Marco Mütsch ist genau der Spielertyp, den wir gesucht haben – flexibel einsetzbar und auch menschlich ein Gewinn“, sagte Hofmann. Auch Daniel Helling habe einen sehr guten Eindruck hinterlassen: „Sehr aktiv, viel gelaufen, das tut uns in der Breite gut“, sagte Hofmann.
Der weitere Vorbereitungsplan ist eng getaktet: Am Donnerstag folgte das 1:2 im Test beim Oberligisten FSV Hollenbach.
Am Samstag folgt eine Partie gegen Mudau in Grünsfeld, danach stehen Begegnungen gegen den Ligakonkurrenten Mühlhausen, gegen den Gommersdorf schon beide Verbandsliga-Partien absolviert hat, und zum Abschluss in Satteldorf an.
Trainingsbedingungen bleiben ein Unsicherheitsfaktor
Die Trainingsbedingungen bleiben jedoch ein Unsicherheitsfaktor. In der Region gibt es kaum nutzbare Kunstrasenplätze, Hallenzeiten sind begrenzt. Teilweise wich der VfR auf Lauf- und Fitnesseinheiten oder Hallentraining aus – teils mit weiten Anfahrtswegen für einige Spieler.
„Wir haben improvisiert und das Beste draus gemacht“, sagte Hofmann. „Aber normales Training auf einem großen Feld ist natürlich etwas anderes.“ Dann wolle man in den letzten Wochen vor dem Ligastart den Fokus voll auf Inhalte legen. Trotz aller Umstände bleibt Hofmann optimistisch: „Vielleicht sind wir am Ende genau deshalb besonders fit.“
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