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Oberligist Hollenbach will die Leichtigkeit bewahren

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Nach dem starken Saisonstart empfängt der FSV Hollenbach zum zweiten Oberliga-Heimspiel den SV Oberachern. Für den Gegner steht mit der Landpartie in Hohenlohe ein Kontrastprogramm an.

War im Pokalspiel bei den Sportfreunden Schwäbisch Hall der perfekte Joker: Hollenbachs Benjamin Utz traf nach seiner Einwechslung doppelt.
War im Pokalspiel bei den Sportfreunden Schwäbisch Hall der perfekte Joker: Hollenbachs Benjamin Utz traf nach seiner Einwechslung doppelt.  Foto: Schmerbeck, Marc

Vom Freiburger Dreisamstadion ins beschauliche Hollenbach. In die Jako Arena. Das nennt man wohl Kontrastprogramm. Am Samstag (Spielbeginn 15.30 Uhr) macht sich der SV Oberachern auf die rund 200 Kilometer lange Reise. Und da kommt es ebenfalls zu einem Duell der Kontraste - zumindest, was den Saisonstart anbelangt. Die Gäste verloren ihre ersten beiden Ligaspiele deutlich und sind Vorletzter. Der FSV Hollenbach fuhr zwei deutliche Siege ein und steht auf Rang zwei. Ein netter Aspekt, der zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison aber keine allzu große Aussagekraft hat.

Vergangenen Sonntag spielten die Nordschwarzwälder noch vor 24 500 Zuschauern im Dreisamstadion gegen den Bundesligisten SC Freiburg. Das Erstrundenspiel im DFB-Pokal ging zwar mit 0:2 verloren, trotzdem sagte Marc Redl, Torwart des Oberligisten: "Es war sensationell. Wir hätten es uns nicht schöner vorstellen können, konnten es genießen."

Oberachern steht unter Druck

Der Genuss war aber spätestens am Mittwochabend vergessen, da gastierte der ATSV Mutschelbach beim SVO und fuhr mit einem 5:2-Sieg wieder nach Hause. Die zweite Saisonpleite der Oberacherner war damit perfekt. Nun stehen sie schon unter einem gewissen Druck und treten die Landpartie nach Hollenbach an.

Ganz anders lief der Saisonstart beim FSV. Erst der 3:1-Erfolg beim ATSV Mutschelbach, dann das 5:1 gegen den SSV Reutlingen. Am Dienstag zog das Team dann durch ein 4:2 bei den Sportfreunden Schwäbisch Hall ins Achtelfinale des WFV-Pokals ein. Trainer Martin Lanig nahm in der restlichen Woche etwas Gas raus.


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Auftaktsieg hat dem FSV Hollenbach Selbstvertrauen gegeben


"Die Vorbereitung war schon ordentlich von der Belastung her. Ich habe das Gefühl, dass es bei uns nun darum geht, die Leichtigkeit zu behalten", sagt der Ex-Profi, der auch eine große mentale Belastung bei seinem Team ausgemacht hat. "Es geht jetzt eher um die Regeneration." Denn auch die Partie beim Verbandsligisten war intensiv. Vor allem in der zweiten Halbzeit war Lanig mit dem Auftritt seines Teams zufrieden gewesen. Das frühe Tor der Haller fand er "nervig" und seine Mannschaft sei nicht ins Pass- und Kombinationsspiel reingekommen.

Benjamin Utz traf im Pokal gleich zwei Mal

"In der zweiten Halbzeit haben wir dann nochmal hochgeschaltet und die so bespielt, dass es nur eine Frage der Zeit war, bis wir ein Tor schießen." Der eingewechselte Benjamin Utz traf sogar zwei Mal.

"Unter dem Strich war es dann auch hochverdient", sagte Lanig, der etwas durchgewechselt hatte und Torhüter Marc Göltenboth, Verteidiger Niklas Breuninger und Marco Specht in der Startelf aufstellte. Nun geht es gegen Oberachern, das in der vergangenen Saison mit 3:0 in der Jako Arena gewann und in der Endabrechnung auf Rang sechs stand. "Das ist eine Mannschaft, die über die spielerische Komponente kommt", sagt Lanig. Aber der FSV hat mittlerweile auch einen gewissen Anspruch. "Wir haben gegen Oberachern wieder ein Heimspiel. Das wollen wir gewinnen und zeigen, dass wir zu Hause eine Macht sind. Wir wollen versuchen, den guten Lauf mit ins Spiel zu nehmen", sagt Kapitän Marius Uhl.

Mit einer guten Leistung kann der FSV gegen jeden bestehen

Ähnlich sieht es sein Innenverteidigerkollege Arne Schülke: "Wenn wir unsere Leistung bringen, können wir gegen jeden Gegner bestehen. Wir gehen es wieder an wie in den letzten Spielen. Aber es wird schwer, Oberachern ist eine richtig gute Mannschaft." Auch wenn der Saisonstart dies nicht wirklich beweist. "Ich kann Oberachern zwar nicht einschätzen, aber wenn wir wieder so auftreten wie zuletzt, müssen wir uns vor keinem Gegner verstecken", sagt Youngster Sebastian Lutz.

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