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Manuel Hofmann wird Co-Trainer in Gommersdorf

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Zur nächsten Saison verlässt der Routinier Manuel Hofmann den Fußball-Oberligisten FSV Hollenbach. Er sucht eine neue Herausforderung.

Manuel Hofmann geht nächste Saison nach Gommersdorf.
Foto: Marc Schmerbeck
Manuel Hofmann geht nächste Saison nach Gommersdorf. Foto: Marc Schmerbeck  Foto: Schmerbeck, Marc

Am Ende dieser Saison macht Manuel Hofmann Schluss beim Oberligisten FSV Hollenbach. Das Ende seiner Karriere wird es aber nicht sein. Der 33-Jährige schließt sich dann dem VfR Gommersdorf als spielender Co-Trainer an. "Ich hatte noch ein Ziel, das war mit den Hollenbachern wieder aufzusteigen", sagt Hofmann. "Mit der Verletzung, die ich dann Ende der vergangenen Saison hatte, wollte ich nicht aufhören sondern noch das Jahr Oberliga mitnehmen."

Abschied fällt ihm nicht leicht

Da er mit seiner Verletzung etwas länger als gedacht brauchte, bis er wieder fit war, machte sich der Abwehrspieler aus Möckmühl, der in Adelsheim wohnt, so seine Gedanken übe die Zukunft. "Ich beginne jetzt auch mit dem Trainerschein und bin damit in Juni fertig. Das passt ja perfekt", sagt Hofmann.

Und der Gommersdorfer Peter Hogen war dann auch einer der Hauptgründe, warum er sich für den Verbandsligisten entschied. Unter ihm spielte er bei der Spvgg Neckarelz zwei Jahre in der Regionalliga (2014 bis 2016). Ansonsten war er nach seiner Zeit in der Jugend der Sportfreunde Schwäbisch Hall seit 2010 nur beim FSV Hollenbach aktiv. "Dass es mir nach der langen Zeit nicht leicht gefallen ist, ist klar", sagt Hofmann. "Selbst meine Familie hat nicht damit gerechnet, dass ich Hollenbach verlasse."

Kontakt zu Peter Hogen ist nie abgerissen

Doch sein Kontakt zu Peter Hogen ist nie abgebrochen. "Wir waren immer im Austausch. Und als er mitbekommen hat, dass ich in Hollenbach aufhören will, hat er den Kontakt zu Gommersdorf hergestellt", sagt Hofmann. "Das ist jetzt auch näher zur Heimat. In 15, 20 Minuten bin ich dort. Ich freue mich, in das Trainerdasein reinzuschnuppern."

Das tat er in Hollenbach unter Martin Kleinschrodt zwar auch, hatte da aber in erster Linie eine beratende Funktion. "Jetzt denke ich schon, dass ich auch mal eine Trainingseinheit abhalten werde", sagt Hofmann, den das Gesamtpaket in Gommersdorf überzeugte. "Es ist eine junge ambitionierte Mannschaft. Ich freue mich darauf. Hollenbach hat mir auch einiges angeboten, aber ich wollte nicht unbedingt Trainer von den Kumpels sein, mit denen ich zusammen lange gespielt habe."

Fabian Geissler bleibt spielender Co-Trainer wie bisher

Der dritte im Trainerteam-Bunde ist Fabian Geissler - der schon länger als spielender Co-Trainer in Gommersdorf fungiert. "Das macht die ganze Konstellation flexibler", sagt Hofmann. Teammanager Jörg Olkus bezeichnet dies als Wunschlösung. "Wir hätten schon vor dieser Saison gerne zwei spielende Co-Trainer gehabt. Doch wir haben es nicht hinbekommen", sagt er. "Manu bringt jetzt auch eine Erfahrung mit, die bei uns keiner so hat. Es ist schön, dass er sich für uns entschieden hat."

Konzentration in dieser Saison gilt Hollenbach

Doch eben erst in der nächsten Saison. Und bis dahin hat er noch ein Ziel. "Ich will jetzt das halbe Jahr nochmal Gas geben und mein Möglichstes tun, den Klassenerhalt zu schaffen und einen versöhnlichen Abschluss haben", sagt Hofmann. Dass die Hollenbacher das Zeug dazu haben, davon ist er überzeugt.

"Wir haben ja in der Vorrunde auch schon gezeigt, dass wir mithalten können. Die Qualität im Team ist da. Es sind ja nur Kleinigkeiten, die in der Oberliga entscheiden", sagt Hofmann. "Ich denke, dass wir es wieder hinbekommen, die paar Prozent mehr auf den Platz zu bekommen, damit wir wieder punkten. Wir haben ja auch einen guten Teamgeist."

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