Karl-Heinz Sprügel ist jetzt ein 70er
Die Sieben steht bei Karl-Heinz Sprügel seit gestern vorne. Der Manager des FSV Hollenbach feierte seinen 70. Geburtstag. Er war Kassier, Abteilungsleiter, Ausschussmitglied und Trainer im Verein. Es gibt kaum eine Funktion, die er nicht ausfüllte.

Die Sieben steht bei Karl-Heinz Sprügel seit gestern vorne. Der Manager des FSV Hollenbach feierte seinen 70. Geburtstag. Er war Kassier, Abteilungsleiter, Ausschussmitglied und Trainer im Verein. Es gibt kaum eine Funktion, die er nicht ausfüllte. Seit zehn Jahren ist er nun Manager der ersten Fußballmannschaft, in dieser Zeit wurden die Aufstiege in die Verbands- und die Oberliga geschafft. Zuletzt ging es wieder zurück in die Verbandsliga. "Es ist ja ein Neuaufbau", sagt Sprügel. "Es ist eine junge Mannschaft, der wir vertrauen müsse. Wenn wir unter die ersten fünf kommen, wäre es gut. Ich wünsche mir, dass wir verletzungsfrei bleiben." Dieser Wunsch ging zu Saisonbeginn noch nicht ganz in Erfüllung. "Er ist Manager durch und durch", sagt Martin Kleinschrodt. "Ich kenne ihn seit sieben Jahren." Kleinschrodt war in der vergangenen Saison der Sportliche Leiter an Sprügels Seite, bevor er Trainer wurde. "Karl-Heinz macht das mit voller Hingabe. Was er über die Jahre bewegt hat, ist aller Ehren eert, schon super", sagt Kleinschrodt. Die Bewegung im Verein sollte aber im Moment noch nicht zu Ende sein. Eine Rückkehr in die Oberliga wäre für die Region durchaus wünschenswert.
Frank Schmidt konnte sich noch gut an Gommersdorf erinnern. Vor sechs Jahren war der Trainer des 1. FC Heidenheim mit seiner Mannschaft schon ein Mal in Gommersdorf zu Gast. Damals spielte er mit seinem Team gegen die Hoffenheimer U23. "Es hat damals schon Spaß gemacht", sagte er. "Es war der erste Auftritt von Niklas Süle bei den Aktiven. Mit 16 Jahren." Ja, so etwas bleibt auch bei einem erfolgreichen Zweitliga-Trainer hängen. Mal sehen, ob er in sechs Jahren wieder von seinem letzten Auftritt in Gommersdorf reden kann. Einen erneuten Auftritt beim VfR schloss er jedenfalls nicht aus. Schmidt bestätigte, dass er die Partie am Mittwochabend gegen die Würzburger Kickers als echten Test gesehen hatte. Dementsprechend viel Tempo war auch beim 5:0-Erfolg der Heidenheimer drin. "Wir fahren ja nächste Woche zum HSV. Da wollen wir nicht nur gut aussehen, wir wollen auch etwas mitnehmen", sagte Schmidt. Aber nicht nur Schmidt zeigte sich zufrieden mit dem Test. Auch das Gommersdorfer Vorstandsmitglied Eugen Bartl war vom Abend angetan: "Ich bin super zufrieden. Es waren Mitglieder da, die schon lange nicht mehr auf dem Sportplatz waren. Wir konnten mit dem Spiel wieder einige Leute mobilisieren." Rund 800 Zuschauer wurden gezählt. Auch das kann sich durchaus sehen lassen.
Zum dritten Mal war die VfB-Fußballschule zu Gast in Gaisbach. Unter dem Motto "trainieren wie die Profis" fanden sich 66 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 7 und 15 Jahren von den Vereinen TSV Kupferzell und SSV Gaisbach am Ballenwasen ein. Sehr viel Wert legten die Übungsleiter vom VfB auf Disziplin und Teamgeist. Besonders erwähnten und lobten die Übungsleiter den Zusammenhalt und Teamgeist der Kinder, vor allem der Umgang der älteren mit den jüngeren auf und neben dem Sportplatz was heutzutage nicht mehr selbstverständlich ist. Bei der Organisation dieses Events zeigte sich, wie gut die beiden Partnervereine SSV Gaisbach und TSV Kupferzell zusammenarbeiten und harmonieren. Marc Schmerbeck
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