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Fußball-Verbandsliga
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Handschlag für eine weitere Saison

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Trainer David Pfeiffer verlängert seinen Vertrag beim Verbandsligisten VfB Eppingen. Im nächsten Jahr will er um den Aufstieg mitspielen.

In dieser Saison gab es für David Pfeiffer (Zweiter von rechts) und Eppingen gegen die Teams, die vor dem VfB in der Verbandsliga platziert sind, keine Punkte. Das soll sich in der neuen Saison ändern.
Foto: Marc Schmerbeck
In dieser Saison gab es für David Pfeiffer (Zweiter von rechts) und Eppingen gegen die Teams, die vor dem VfB in der Verbandsliga platziert sind, keine Punkte. Das soll sich in der neuen Saison ändern. Foto: Marc Schmerbeck  Foto: Schmerbeck, Marc

Seit vergangenem Sommer trägt David Pfeiffer erneut die Verantwortung beim badischen Verbandsligisten VfB Eppingen. Und das wird er auch in der neuen Saison tun. Im Interview spricht der Coach darüber, warum die Vertragsverlängerung per Handschlag nur Formsache war, was er mit den Eppingern vorhat und was sich in der Winterpause beim Tabellen-Siebten getan hat.

Herr Pfeiffer, Sie haben schon in der Winterpause Ihren Vertrag verlängert. Wie kam es dazu?

David Pfeiffer: Als ich im vergangenen Sommer nach Eppingen zurückgekehrt bin, habe ich klar gesagt, dass ich nicht angefangen habe, um nur ein Jahr zu machen. Wir haben uns jetzt besprochen und die Hinrunde Revue passieren lassen. Dabei haben die Verantwortlichen mitgeteilt, dass sie gerne mit mir weiter zusammenarbeiten wollen. Und da wir, was die Perspektive betrifft, ähnliche Ansichten haben und der Verein grünes Licht gegeben hat, was meine Vorstellungen für die neue Saison betreffen, war wir uns schnell klar.

Was sind denn die Perspektiven?

Pfeiffer: Wir sind der Meinung, dass wir schon in dieser Saison eine gute Kaderzusammenstellung haben. Wir wollen uns aber auf drei Positionen mit Spielern verstärken, die uns direkt weiterhelfen werden. Dann können wir in der Verbandsliga ganz vorne mitspielen. Das ist auch das Ziel für die neue Saison.

Auf welchen Positionen sehen Sie denn Handlungsbedarf?

Pfeiffer: In allen drei Mannschaftsteilen. Wir wollen uns in der Defensive jemand dazuholen, im Mittelfeld und ganz vorne. Wir haben auch schon Profile im Kopf. Das können auch junge Spieler sein, die noch weitere Schritte in ihrer Entwicklung machen werden. Das Beste wäre natürlich, wenn die Spieler flexibel einsetzbar wären.

Wird sich noch etwas in der Wintertransferperiode etwas tun?

Pfeiffer: Nein, da haben wir überhaupt nichts geplant. Wir haben zu unserem Gerüst schon viele junge Spieler mit Perspektive. Denen wollen wir den Raum und die Spielzeit geben, um sich zu entwickeln. Vor allem, da es unrealistisch ist, noch ganz vorne reinzurutschen nach der Niederlage gegen den 1. FC Mühlhausen im letzten Spiel vor Weihnachten.

Wenn auch keine Verpflichtungen geplant sind, hat sich dennoch etwas im Kader getan?

Pfeiffer: Wir haben mit Devin Becker und Tobias Münz zwei Abgänge. Beide waren mit ihren Einsatzzeiten unzufrieden. Wir hätten uns nicht aktiv von ihnen getrennt, verstehen aber ihren Wechselwunsch und legen ihnen keine Steine in den Weg. Dazu haben wir mit Vincent Zeiler, Adrian Behrami und Kevin Shala drei Spieler aus der zweiten Mannschaft zumindest mal fürs Training hochgezogen. Alle drei haben schon die Sommervorbereitung mitgemacht und waren dann auch während der Runde regelmäßig dabei. Sie sind hungrig und haben auch absolut gutes Trainingsniveau. Für sie ist es eine Belohnung und eine Chance, sich zu zeigen.

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