Vorbereitung: Sport-Union Neckarsulm (1. Februar/14 Uhr/Auswärtsspiel), Blitzturnier bei den Spfr Schwäbisch Hall mit Spielen gegen Spvgg Satteldorf und Spfr Schwäbisch Hall (7. Februar/13 Uhr/A), Aramäer Heilbronn (10. Februar(19.30 Uhr/Heimspiel), FSV 08 Bietigheim-Bissingen (14. Februar/14 Uhr/A), FV Löchgau (21. Februar/12.30 Uhr/A), SV Fellbach (22. Februar/17.30 Uhr/H), SV Kickers Büchig (28. Februar/14 Uhr/A).
Eppingen startet ins Training 2026: VfB arbeitet an Spielformen und taktischer Variabilität
Trainingsauftakt in Eppingen am Samstag: VfB Eppingen trainiert Passspiel, Spielformen und Abschlussspiel. An Fitness arbeiteten die Spieler schon in den vergangenen drei Wochen intensiv.

Bereits im letzten Pflichtspiel vor der Winterpause stellte David Pfeiffer während der Verbandsligapartie beim SV Spielberg vom gewohnten 4–3–3 auf ein 3–4–3 um. Diese taktische Variante mit Dreier- statt mit Vierer-Abwehrkette will der Trainer des VfB Eppingen in der Wintervorbereitung bei seinem Team weiter etablieren. „Wir werden das in der Vorbereitung auf jeden Fall mal ausprobieren“, berichtet David Pfeiffer. „Dadurch werden wir definitiv flexibler, können während eines Spiels auch mal auf einen Gegner reagieren, oder wenn wir wissen, dass es auf einen Gegner gut passen würde, in einer anderen Formation auflaufen.“
Kleinspielformen und ein Abschlussspiel stehen beim Trainingsauftakt im Mittelpunkt
Das ist aber noch Zukunftsmusik. Beim offiziellen Trainingsauftakt auf dem Kunstrasen in Eppingen am Samstag standen noch spielerische Elemente im Vordergrund. „Wir haben ein reguläres Training absolviert. Wir haben mit einem Passspiel angefangen, dann schon Kleinspielformen und am Ende noch ein großes Abschlussspiel gemacht“, erzählt der VfB-Coach. „Wenn wir als Gruppe zusammenkommen, spielen wir halt am liebsten Fußball.“
Die Eppinger hatten in den vergangenen drei Wochen aber auch schon an ihren Grundlagen gearbeitet. Zwei Mal pro Woche standen Fitnesseinheiten mit Athletiktrainer Michael Radetzky auf dem Programm. Dazu mussten die Spieler zwei Läufe pro Woche absolvieren – einer davon war eher ein regenerativer Lauf, der andere musste mit einer Tempovorgabe, also einer bestimmten Zeit pro Kilometer, bewältigt werden.
An Fitness arbeiteten die Eppinger schon intensiv in den vergangenen drei Wochen
Diese Vorarbeit machte sich direkt im ersten offiziellen Training im Jahr 2026 bemerkbar. Die 21 anwesenden Feldspieler und zwei Torhüter machten einen guten Eindruck, „trotz der schwierigen Platzverhältnisse ging es gleich gut zur Sache“, berichtet Pfeiffer. Mit dabei waren mit Torwart Niels Lang sowie Luca Beierle und Mathis Berger – sein Zwillingsbruder Erik Berger hat angeschlagen gefehlt – drei A-Jugendliche, die an den Erwachsenen-Spielbetrieb herangeführt werden sollen.
Direkt im Einsatz für den VfB war auch Neuzugang Philipp Lambert. Der 20-Jährige, der vom Mittelrheinligisten Eintracht Hohkeppel gekommen ist, nachdem er die Jugend beim SV Sandhausen durchlaufen und dort im Sommer 2024 auch den Sprung in den Drittligakader des SVS geschafft hat, ist eine Alternative im zentralen Mittelfeld. „Er muss im Aktivenbereich erst mal ankommen. Bisher hatte er bei den Erwachsenen kaum bis gar keine Einsatzzeiten“, erklärt Pfeiffer.
Torhüter-Team reduziert sich nach kurzfristigem Abgang von Tschunko auf zwei
Gefehlt hat dagegen Tim Tschunko. Der 19 Jahre alte Torwart hat die VfB-Verantwortlichen ganz kurzfristig informiert, dass er eine Fußballpause einlegen wird, weil er sein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und die Belastung durch das Training nicht gut unter einen Hut bekommt. Es ist bereits der zweite Abgang beim VfB auf der Torhüterposition, nachdem auch schon Dominik Samija um seine Freigabe gebeten hatte.
Dadurch wird der ebenfalls erst 19-jährige Gianluca Mack in der zweiten Hälfte eine größere Rolle spielen, der in Spielberg direkt vor der Winterpause bereits sein Debüt in der Verbandsliga gefeiert hatte. Zusammen mit Nick Blabusch wird er das Torhüterduo der Verbandsliga-Mannschaft bilden. „Damit, dass es nur noch zwei sind, sind wir nicht ganz glücklich – zumal Nick bei der Polizei immer öfter Schichten schieben muss und deshalb nicht alle Einheiten mitmachen kann“, erklärt David Pfeiffer.

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