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Die Konzentration bei Sindringen/Ernsbach gilt dem eigenen Team

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Fußball-Landesligist SG Sindringen/Ernsbach empfängt diesen Samstag das spielstarke Türkspor Neckarsulm. Trainer Tobias Strothmann hofft darauf, dass seine Mannschaft aggressiver und spritziger auftritt als zuletzt.

Die SG Sindringen/Ernsbach um Kapitän Thilo Baier (links) hatte es schon vergangene Saison mit kampf- und spielstarken Neckarsulmern zu tun. 
Foto: Marc Schmerbeck
Die SG Sindringen/Ernsbach um Kapitän Thilo Baier (links) hatte es schon vergangene Saison mit kampf- und spielstarken Neckarsulmern zu tun. Foto: Marc Schmerbeck  Foto: Schmerbeck, Marc

Das Verständnis für seine Spieler ist da. Wie so viele andere Trainer auch, muss Tobias Strothmann in diesen Wochen noch auf einige urlaubende Spieler verzichten. Auch der Coach des Landesligisten SG Sindringen/Ernsbach selbst gönnte sich relativ spontan eine Auszeit. Es war aber ein Kurzurlaub von Sonntag bis Donnerstag. Damit ist er pünktlich zum Heimspiel gegen Türkspor Neckarsulm an diesem Samstag um 16 Uhr wieder zurück.

Eine Punktlandung wird es hingegen bei Markus Herkert, der erst am Samstagmorgen aus dem Urlaub wieder zurückkehrt. Ansonsten muss er auf Yannick Lotfi (Studium), Robin Winkler (verletzt) und Emre Ipek verzichten.

Strothmann steht nur ein kleiner Kader zur Verfügung

"Der Kader am Samstag ist relativ klein", sagt Strothmann. 15 Spieler stehen ihm zur Verfügung. "Das ist aber nicht tragisch", sagt er. Denn die Mannschaft der SGSE ist auch in der Breite relativ ausgeglichen besetzt, so dass sich dem Coach Alternativen bieten.

So auch auf der Torwartposition. Hier hat er sich auf einen Wechsel zwischen Neuzugang Tobias Kropf, der die ersten Saisonspiele im Tor stehen wird, und dem bisherigen Stammkeeper Stefan Grötsch festgelegt. "Ich habe mir viele Gedanken gemacht und mir einige Meinungen eingeholt", sagt Strothmann. "Und wenn man zwei solche Keeper hat, die gleichwertig sind, finde ich es besser, man wechselt etwas und jeder bekommt seine Spielzeit. So haben auch beide Spielpraxis, wenn sich mal einer verletzt."

Ansonsten setzt er aber auch gegen Türkspor auf das Grundgerüst, das ihm zur Verfügung steht. Im Vergleich zur Niederlage bei Germania Bietigheim erhofft er sich etwas mehr Aggressivität und Spitzigkeit bei seiner Mannschaft. "Bietigheim hat einfach etwas entschlossener gespielt als wir, deshalb war deren Sieg auch in Ordnung." Auch in Sachen Fitness sieht er noch Verbesserungspotenzial. Dann aber eher langfristig.

Strothmann schaut nur wenig nach dem Gegner

Über die Neckarsulmer hat er sich nur wenig erkundigt. "Wir müssen sehen, dass wir uns auf uns konzentrieren", sagt Strothmann. "Aber es kommen mit Fabian Czaker und den beiden Lushtakus, wenn sie spielen, schon Kaliber auf uns zu." Gegen Pfedelbach ließen die Neckarsulmer phasenweise ihr spielerisches Potenzial aufblitzen. Manchmal war Türkspor phasenweise aber auch zu verspielt und stand sich selbst etwas im Weg. Allerdings sind auch die Neckarsulmer derzeit noch nicht in Bestbesetzung.

In der vergangenen Saison gewann Türkspor in Ernsbach trotz Unterzahl nach 0:1-Rückstand noch mit 2:1. "Es gibt noch viel zu arbeiten bis wir wieder zur alten Spielweise gelangen. Aber ich bin recht zuversichtlich", sagt Kushtrim Lushtaku, der wie sein Bruder Kreshnick spielberechtigt ist. "Gegen Pfedelbach wurde viel gelaufen und nach dem 1:0 haben wir richtig gut in die Partie gefunden. Nur unsere Konter hätten wir besser ausspielen müssen."

Mit einem Sieg in Ernsbach soll laut Lushtaku auch ein Zeichen an die Liga gesendet werden, dass "mit uns zu rechnen ist und wir wieder oben mitspielen wollen".

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