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Fußball

FSV Hollenbach verkauft sich in Aalen ordentlich

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Trotz einer guten Leistung verlor Fußball-Oberligist FSV Hollenbach am Samstag beim Tabellenführer VfR Aalen mit 0:2. 

In Aalen kamen die Hollenbacher mit Marco Specht (Mitte) nur selten zu Kontermöglichkeiten.
In Aalen kamen die Hollenbacher mit Marco Specht (Mitte) nur selten zu Kontermöglichkeiten.  Foto: Archiv: Schmerbeck, Marc

Der FSV Hollenbach hat beim Spitzenreiter VfR Aalen keine Überraschung geschafft. Vor 1475 Zuschauern unterlag der Fußball-Oberligist am Samstag mit 0:2 (0:1). Trotz der Niederlage zeigte sich Manager Karlheinz Sprügel nicht unzufrieden: „Die Leistung war in Ordnung. Wir hatten unsere Möglichkeiten, aber die musst du auf diesem Niveau konsequent nutzen. Insgesamt geht der Sieg für Aalen in Ordnung.“ 

Aalen bestimmt von Beginn an das Geschehen

Die Gastgeber bestimmten von Beginn an das Geschehen und setzten früh das erste Ausrufezeichen. Bereits in der sechsten Minute brachte Jascha Döringer den VfR in Führung, nachdem Ali Odabas einen Eckball verlängert hatte.

Hollenbach tat sich zunächst schwer, ins Spiel zu finden, verteidigte aber stabil und kam aber im Verlauf der ersten Hälfte zu einzelnen Offensivaktionen. Wirklich zwingend wurde es jedoch selten. Auf der anderen Seite hatte Aalen mehr Ballbesitz und die klareren Chancen, scheiterte jedoch mehrfach am gut reagierenden FSV-Torhüter Nico Purtscher.

Aalen ist spielbestimmend, Hollenbach lauert auf Konter

Kurz vor der Pause bot sich Hollenbach die beste Gelegenheit zum Ausgleich, doch der Abschluss von Inas Music aus zehn Metern verfehlte das Ziel. Insgesamt blieb Aalen spielbestimmend, ohne die Führung bis zur Halbzeit weiter auszubauen. Hollenbach lauerte in erster Linie auf Konter, kam aber nur selten in klare Abschlusspositionen. 

Nach dem Seitenwechsel kamen die Gäste etwas mutiger aus der Kabine, konnten ihre Chancen jedoch nicht verwerten. So flog ein Heber von Niklas Dörr (50.) nur knapp übers Tor. Das wurde wenig später bestraft: Nach einem Ballgewinn schaltete der VfR schnell um, Benjamin Kindsvater behielt im Strafraum den Überblick und legte quer auf Sasa Maksimovic, der in der 57. Minute zum 2:0 einschob.

Aalen lässt in der Schlussphase kaum noch etwas anbrennen

In der Folge kontrollierte Aalen die Partie souverän und ließ kaum noch etwas anbrennen. Weitere Möglichkeiten blieben ungenutzt, änderten aber nichts mehr am Spielverlauf. Hollenbach fand offensiv keine Lösungen mehr.Am Ende stand ein verdienter Sieg für den Tabellenführer. „Wir haben uns ordentlich präsentiert“, resümierte Sprügel, der auch auf die personellen Probleme seiner Mannschaft verwies. Mehrere Spieler hatten unter der Woche gefehlt oder konnten nur eingeschränkt trainieren.

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