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FSV Hollenbach: Das ist der Nachfolger von Karlheinz Sprügel

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Der neue Mann beim FSV Hollenbach soll Manager Karlheinz Sprügel ab April unterstützen und dann langsam das Amt übernehmen. Der 41-Jährige kommt aus der Region.


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Lange hat Karlheinz Sprügel nach einem Nachfolger gesucht. Nun wurde er fündig. Antonio Fernandez-Martinez wird ihn zunächst unterstützen und soll dann schließlich selbst die Sportliche Leitung beim FSV Hollenbach übernehmen.

„Toni fängt im April an und wird mich dann bis 1. Juli begleiten“, erklärt Sprügel die Planungen. „Dann bekommt er die Verantwortung und ich begleite ihn – mindestens bis Weihnachten. Schließlich soll er dann übernehmen. Ich bin überzeugt davon, dass er eine gute Wahl ist. Toni hat ein gutes Auftreten und ist heiß auf das Amt.“

Abgemacht: Antonio Fernandez-Martinez (rechts) soll ab April Karlheinz Sprügel als Teammanager des Oberligisten FSV Hollenbach beerben.
Abgemacht: Antonio Fernandez-Martinez (rechts) soll ab April Karlheinz Sprügel als Teammanager des Oberligisten FSV Hollenbach beerben.  Foto: privat

Generationswechsel beim FSV Hollenbach: Antonio Fernandez-Martinez übernimmt sportliche Leitung

Vor allem bei den Spielergesprächen und dem Scouting soll Fernandez-Martinez unterstützen. Dabei sind allerdings die Planungen mit dem aktuellen Kader bis auf wenige Ausnahmen abgeschlossen. Viele Lücken für nächste Saison gibt es nicht mehr zu füllen. Sprügel hat schon viel Vorarbeit geleistet. „Ich höre ja nicht auf, weil ich keinen Spaß mehr daran habe“, sagt Sprügel. 

„Wenn man mit Spielern spricht, die deine Enkel sein könnten, passt es einfach nicht.“

Karlheinz Sprügel

Aber der Funktionär wird dieses Jahr 78. „Und wenn man mit Spielern spricht, die deine Enkel sein könnten, passt es einfach nicht“, so Sprügel. Da ist der 41-jährige Fernandez-Martinez deutlich näher dran. „Ich denke schon, dass er uns weiterhelfen kann“, sagt Sprügel. „Ich hoffe, dass wir uns an den Plan halten können. Toni will auch von mir lernen, will erstmal die Unterstützung.“

Aus Niedernhall stammend und in Crailsheim wohnend

Schon in den ersten Gesprächen waren beide vom anderen überzeugt.  Nachdem Fernandez-Martinez als Trainer des Landesligisten Spvgg Satteldorf entlassen wurde, reifte die Idee, ihn zu fragen. Volker Ehrmann, der eng mit ihm zusammengearbeitet hatte, brachte den aus Niedernhall stammenden und in Crailsheim wohnenden Fernandez-Martinez ins Spiel. Der sagt: „Es ist für mich eine veränderte Rolle als Teammanager oder Sportlicher Leiter.“ 

„Karlheinz Sprügel ist mit seinen Brüdern schon eine Koryphäe.“

Antonio Fernandez-Martinez

Wobei Fernandez-Martinez auch in Satteldorf in die Kaderplanung und Spielergespräche eingebunden war. „Karlheinz Sprügel hat mir am Telefon schon erklärt, um was es geht“, sagt Fernandez-Martinez, der gleich Interesse hatte. „Er ist total bodenständig, so wie der ganze Verein. Ich identifiziere mich auch mit den Werten des FSV“, sagt Fernandez-Martinez. „Und Karlheinz Sprügel ist mit seinen Brüdern schon eine Koryphäe in dem Bereich.“

Bindeglied zwischen Mannschaft, Trainer und Verein

Fernandez-Martinez sieht sich in Zukunft als Bindeglied zwischen Mannschaft, Trainer und Verein. „Es geht darum, im Hintergrund für Strukturen zu sorgen und zu unterstützen“, sagt Fernandez-Martinez. „Was mich juckt: Der FSV Hollenbach ist bodenständig, hat ein eigenes Vereinsheim und ein Vereinsleben. Das ist mir wichtig. Seit Jahren wird dort gute Arbeit geleistet, wird in der Oberliga gespielt.“

Und gehe es mal in die Verbandsliga runter, „geht die Welt auch nicht unter“, so Fernandez-Martinez. „Alles ist familiär, und auch in der Jugend ist der Verein gut aufgestellt. Das ist auch der Charme daran. Das macht es attraktiv, das ist die Identität, die ich leben will. Im April starte ich dann ohne Zeitdruck.“ 


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Große Fußstapfen und viel Demut

Aber eines ist ihm klar: „Die großen Fußstapfen, die Karlheinz hinterlässt, werde ich nie ausfüllen können. Das will ich auch nicht. Aber ich freue mich auf die Aufgabe. Es ist nicht so, dass ich die Welt einreißen will. Ich gehe die Arbeit mit Demut an und freue mich auf die Zusammenarbeit mit Karlheinz und darauf, von ihm zu lernen.“ Die letzten 15 Jahre war Fernandez-Martinez in Satteldorf aktiv – als Spieler, als Jugendtrainer, als Landesligatrainer. 

„Das war schon die prägendste Zeit für mich“, sagt er. „Aber auch das erste Jahr als Aktiver in Niedernhall war sehr wichtig.“ Danach zog es ihn erst zum FV Künzelsau, mit dem er in die Landesliga aufstieg. Doch Fernandez-Martinez zog weiter zum damaligen Landesligisten SC Michelbach/Wald, dann zurück nach Künzelsau und schließlich nach Satteldorf. In Hollenbach wird Antonio Fernandez-Martinez ein ganz neues Kapitel aufschlagen. 

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