Doppelter Geburtstag mit vielen Promis: Christoph Härringer bei der Stimme
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Gefühlter 10:0-Sieg des VfB Stuttgart gegen die TSG Hoffenheim beim Stimme-Besuch von Christoph Härringer. Der Karikaturist ließ sich im Druckhaus auf die Finger schauen.
Begehrt: handsignierte Spottschau-Bücher des Karikaturisten Christoph Härringer.
Foto: Mario Berger
Es war ein besonderes Geschenk: Der Karikaturist Christoph Härringer, weit über die Fußballszene hinaus bekannt für seine Spottschau, hatte am Dienstag Geburtstag – den er exklusiv mit 33 Leserinnen und Lesern der Heilbronner Stimme feierte. „Ich habe reingefeiert und habe an meinem Geburtstag wirklich nichts Besseres zu tun“, versicherte der 63-Jährige im Kino des Stimme-Druckhauses.
Anlässlich der Feier zu 20 Jahren Spottschau ließ sich der Freiburger auf die Finger schauen. Es war ein großartiger Abend, mit zahlreichen Größen als Gästen wie Jogi Löw, Hansi Flick, Julian Nagelsmann, Philipp Lahm, Lukas Podolski, Oliver Kahn, Louis van Gaal und anderen – die zumindest als Karikaturen vorbeischauten.
Stimme-Leser applaudieren für Christoph Härringer und zücken Handys
Christoph Härringer transportiert Humor, er hat Humor, er lebt Humor. Immer wieder gab es Applaus, wurden Handys gezückt, um die Comic-Strips fotografisch festzuhalten. „Gibt es schon eine Idee für Samstag?“, fragte Stefanie Wahl, Ressortleiterin Sport der Heilbronner Stimme. „Nein, ich habe noch nichts“, antwortete der Freiburger.
„20 Jahre Härringers Spottschau - das ist etwas, was man feiern muss!“
Stefanie Wahl
Es sei aufgrund des Kriegs im Nahen Osten eine schwierige Woche. Und sowieso werde es immer erst ab Donnerstagmorgen ernst, am Freitag mitunter hektisch. Am Samstag erscheint jedenfalls die 1352. Folge der Spottschau. In mittlerweile 20 Jahren: „Das ist etwas, was man feiern muss!“, sagte Stefanie Wahl.
Einige Gäste waren schon beim Zehnjährigen dabei
Christoph Härringer war vor zehn Jahren an derselben Stelle zu Gast gewesen, um das Zehnjährige zu feiern. „Gibt es Wiederholungstäter von damals?“, wollte er bei einem Frage-und-Antwort-Doppelpass wissen. In der Tat einige. „Gibt es hier mehr Fans des VfB Stuttgart oder der TSG Hoffenheim?“ Gefühlter 10:0-Sieg für den VfB.Konzentrierte Stille herrschte bei finde den Fehler: „Alle paar Wochen ist ein Fehler drin, leider“, sagte der Perfektionist und präsentierte eine Auswahl.
Beide sind bekannt: Christoph Härringer zeigt Bundestrainer Julian Nagelsmann.
Foto: Mario Berger
Beispielsweise prangte am Arm eines englischen Löwen als Flagge der Union Jack (und nicht das rote Georgskreuz auf weißem Grund) oder parkten Autos auf einer Londoner Straße in verkehrter Richtung. Dabei lebt der gelernte Trickfilmzeichner in London. Dort besucht er am liebsten Stadien der zweiten und dritten Liga, „bei Flutlicht und Regen – im Fernsehen schaue ich gar nicht Fußball“.
Im besten Sinne beste Unterhaltung mit reichlich Tiefgang
Die meisten Rückmeldungen gebe es bei Karikaturen über den FC Schalke 04 und den 1. FC Köln, oft werde er von Spielerberatern der karikierten Kicker kontaktiert. „Mehrere deutsche Nationalspieler haben alles aufgekauft, was ich jemals über sie gemacht habe“, erzählte Christoph Härringer, der seine knallharte Arbeit mit großer Lockerheit zeigte. Das Ergebnis ist immer im besten Sinne beste Unterhaltung – mit reichlich Tiefgang.
„Mehrere deutsche Nationalspieler haben alles aufgekauft, was ich jemals über sie gemacht habe.“
Christoph Härringer
Christoph Härringer ist selbstkritisch. „Früher habe ich mit viel zu viel Text gearbeitet“, sagte er. „Ich hätte gerne immer was Einfaches.“ Der hellblaue Pulli von Bundestrainer Jogi Löw von einem spanischen Stier mit dem Gesicht von Trainer Vicente del Bosque aufs Horn genommen – ohne Worte nach der 0:1-Niederlage im Halbfinale der WM 2010 in Südafrika. Einfach genial. Genial einfach geht aber halt nicht immer.
Drei Fußballgrößen
Christoph Härringer ist an einem 3. März geboren worden – wie Gerhard Mayer-Vorfelder und Antonio Rüdiger. „Der eine wurde 30 Jahre vor mir geboren, der andere 30 Jahre nach mir“, sagte der Karikaturist in Heilbronn. „Beide waren beziehungsweise sind etwas durchgeknallt. Ich bin genau in der Mitte.“
Großartig zu sehen war, wie die Striche des Künstlers über die Seiten seiner Jahrbücher flogen. Ein Fan brachte das Erstlingswerk Christoph Härringers von 2006 zum Signieren mit. „Vielen Dank für die Treue“, schrieb Mister Spottschau und zeichnete einen Lorbeerkranz.
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