Der 4:3-Sieg des FC Bayern hilft auch der  deutschen Nationalmannschaft

  
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Der Einzug des FC Bayern München ins Halbfinale der Champions League ist ein Statement, meint unser Autor. Das Spiel hat aber einen großen Verlierer, der nicht mit zur WM sollte.

Emotionen pur: Torschütze Luis Diaz (Mitte) feiert mit Dayot Upamecano (rechts) und Jonathan Tah (links) den Einzug des FC Bayern München ins Halbfinale der Champions League.
Emotionen pur: Torschütze Luis Diaz (Mitte) feiert mit Dayot Upamecano (rechts) und Jonathan Tah (links) den Einzug des FC Bayern München ins Halbfinale der Champions League.  Foto: Sven Hoppe

Mehr Spektakel geht nicht, mehr Hallo-wach-Moment direkt nach dem Anpfiff auch nicht: Der Einzug des FC Bayern München ins Halbfinale der Champions League war atemberaubend, dieser 4:3-Sieg gegen Real Madrid ist legendär. Und er muss Vorbild sein für die kommenden Wochen und Monate, wenn im Europapokal und bei der Weltmeisterschaft die Entscheidungen anstehen. Der FC Bayern ist und bleibt auch der FC Deutschland.

Dass sich Tah, Kimmich, Pavlovic und Co. trotz dreimaligen Rückstandes nicht brechen ließen, hilft bei allem, was in der Crunchtime der Saison noch kommt. Mentalität ist die Basis für alles. Und die Basis stimmt. Herausgekitzelt von Manuel Neuer. Vor einer Woche der Held, nach 30 Sekunden der Trottel - so ist Fußball. So menschlich. So fehlbar. Der Torhüter hat mit seinem schweren Patzer unfreiwillig seine Mitspieler aufgefordert, ein Glaubensbekenntnis abzulegen. Das taten sie geschlossen, 90 Minuten lang.

Das Auftreten von Antonio Rüdiger ist beschämend

Nachdenklich muss nicht die Spielweise, viel mehr das Verhalten von Antonio Rüdiger stimmen. Der Nationalspieler in Diensten der Spanier gab einmal mehr den schlechten Verlierer, provozierte, beleidigte allem Anschein nach. Der Verteidiger wird in gut zwei Wochen 34 Jahre alt - wo ist die Reife? Sein Auftreten ist beschämend.

Rüdiger, diese Saison mit Real titellos, spielt unter besonderer Beobachtung. Er hat nicht mehr viel Zeit, für sich zu werben. Am 12. Mai verkündet Julian Nagelsmann seinen WM-Kader. Der Bundestrainer macht nichts falsch, wenn er Rüdiger zu Hause lässt und Matthias Ginter vom SC Freiburg mitnimmt.

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