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Deja-vu im Pokal-Halbfinale des Bezirks Franken

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Wie im vergangenen Jahr stehen sich Niedernhall/Weißbach und Pfedelbach gegenüber - Es könnte zur Final-Neuauflage kommen, denn auch Titelverteidiger Untergriesheim ist noch im Wettbewerb.

Gegen Pfedelbach mit Nico Hütter (links) verpasste die SGM Niedernhall/Weißbach um Kim Foss den Sprung ins Bezirks-Pokalfinale. Nun stehen sich beide Teams erneut in einem Halbfinale gegenüber.
Foto: Kurt Gesper
Gegen Pfedelbach mit Nico Hütter (links) verpasste die SGM Niedernhall/Weißbach um Kim Foss den Sprung ins Bezirks-Pokalfinale. Nun stehen sich beide Teams erneut in einem Halbfinale gegenüber. Foto: Kurt Gesper  Foto: Kurt Gesper

An diesem Mittwochabend werden um 19:30 Uhr die Halbfinalspiele im Bezirkspokal angepfiffen. Am Ende könnte es zur Neuauflage des Finales vom vergangenen Jahr kommen. Da besiegten die Sportfreunde Untergriesheim den TSV Pfedelbach und feierten den Premierensieg im Bezirk Franken.

Nun stehen die Untergriesheimer in einem echten Derby und Bezirksligaduell im Halbfinale dem Friedrichshaller SV gegenüber. Im anderen Spiel treffen die Hohenloher Teams der SGM Niedernhall/Weißbach (A3) und des TSV Pfedelbach (Bezirksliga) in Weißbach aufeinander. Dieses Halbfinalduell gab es auch schon im vergangenen Jahr.

Hohenloher Derby zwischen der SGM Niedernhall/Weißbach und dem TSV Pfedelbach

„Da haben wir eher unglücklich verloren“, sagt SGM-Trainer Florian Megerle, der aus beruflichen Gründen am Mittwoch nicht da sein wird. „Aber wenn du im Halbfinale stehst, willst du natürlich auch ins Finale.“ Sein Team hat also etwas gutzumachen. Allerdings sei seine Mannschaft aktuell an der Belastungsgrenze. „Es wird unser 16. Spiel seit dem 1. März“, sagt Megerle.

Da es weder in Niedernhall noch in Weißbach einen Kunstrasenplatz gibt, schleppte die Spielgemeinschaft einige Nachholspiele vom Jahresbeginn vor sich her. „Auch wenn wir jetzt zwar ziemlich an der Belastungsgrenze sind, merkt man trotzdem bei jedem Einzelnen, dass er Bock auf das Spiel hat und jeder wird versuchen, bis an die Grenzen zu gehen. Wir können uns darauf verlassen, dass jeder alles, was noch in den Knochen steckt, raushauen wird. Gerade bei der Konstellation.“ Denn die Erinnerung ans vergangene Jahr ist noch präsent. „Wir haben ein überragendes Spiel gemacht, hatten etwas Pech dabei“, sagt Megerle. „Deshalb wollen wir das dieses Jahr umdrehen.“

SGM zog auch Positives aus der Halbfinal-Niederlage des vergangenen Jahres 

Als positiven Aspekt aus der Niederlage nimmt er mit ins Spiel, dass seine Mannschaft mit dem Bezirksligisten mitgehalten hat. „Wir brauchen einen guten Tag, wir brauchen vor allem vom Tor. Wir müssen in der Chancenverwertung einfach besser sein. Da brauchen wir auch das nötige Glück“, sagt Megerle, der vor der Pfedelbacher Offensive warnt. „Denen dürfen wir nicht viele Räume geben“, sagt er. „Überhaupt ist das eine über Jahre gewachsene Mannschaft. Wir wissen, was die können.“

Unterländer Derby verspricht Spannung

Ähnlich viel Spannung verspricht auch das andere Spiel. Allein schon das Tabellenbild der Bezirksliga schiebt den Friedrichshaller SV im Halbfinale in die Favoritenrolle. Der FSV grüßt mit 40 Punkten von Platz sieben, während Pokal-Titelverteidiger Untergriesheim bei 26 Zählern als Elfter noch um den Klassenerhalt bangen muss.

„Wir freuen uns alle darauf, auf das Heimspiel und das Stadtderby“, gibt es für FSV-Abteilungsleiter Sinan Külüslü dabei nur ein Ziel: „Steht man im Halbfinale, will man auch ins Endspiel einziehen.“ Külüslü erwartet jedoch einen „heißen Tanz. Das wird für uns ein schweres Spiel. Aber wir haben Bock, weiterzukommen und die Jungs sind hochmotiviert, um vielleicht mal wieder einen Titel zu holen“. Letztmals wurde Bad Friedrichshall 2008 Pokalsieger.

FSV hat dieses Jahr schon zwei Mal gegen Untergriesheim gewonnen

Der FSV hat in dieser Saison beide Punktspiele gegen Untergriesheim gewonnen (4:1 und 2:1). Während es die Friedrichshaller immer wieder an der Leistungskonstanz vermissen lassen, haben sich die Untergriesheimer nach einer katastrophal verlaufenen Rückrunde zuletzt wieder etwas berappelt. Bei der Stetten-Kleingartach wurde beim 1:1 der erste Punktgewinn nach der Winterpause gefeiert und am Sonntag reichte es gegen den TSV Neuenstein zu einem Sieg. „Ich hoffe, dass Untergriesheim drin bleibt in der Liga, weil es immer tolle Spiele sind, hoffe aber, dass sie im Pokal gegen uns verlieren“, will Külüslü auch den dritten Vergleich in dieser Saison siegreich beenden.

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