Volksbank Kraichgau fördert Kinderhaus, Kinderschutzbund & Aufforstung in Hilsbach

17.500 Euro für Kinder und Natur im Kraichgau
„Viele schaffen mehr!“ – für die Volksbank Kraichgau ist das nicht einfach nur ein Zitat, es ist vielmehr Teil ihrer genossenschaftlichen DNA. So entschied sich die Genossenschaftsbank auch in 2025, zum wiederholten Mal und mit ihren Mitgliedern zusammen, auf Geburtstagsgeschenke an diese zu verzichten.
Im Gegenzug dafür fördert die Bank regionale Einrichtungen und Vorhaben, um so im Sinne der Bankmitglieder und der genossenschaftlichen Idee gesellschaftliches Engagement zu leisten.
Im Kinderhaus St. Raphael in Bruchsal können Kinder ankommen & wachsen
Mit 5.000 Euro unterstützte die Genossenschaft die Arbeit des Kinderhauses St. Raphael in Bruchsal. Über 140 Kinder verschiedenen Alters werden hier tagtäglich in den einzelnen Gruppen des Kinderhauses empfangen: In den Kindertagesstätten werden Kinder zwischen 2 und 6 Jahren betreut. In der Betreuungsgruppe, der Elias-Gruppe, werden Schulkinder zwischen 6-12 Jahren mit Förderbedarf tagsüber unterstützt und in den drei Wohngruppen leben Kinder zwischen 6 und 14 Jahren, bis maximal ins Ausbildungsende. Insbesondere für die Kinder der Betreuungsgruppe und für die 24 Kinder der drei Wohngruppen bildet das Kinderhaus ein Zuhause, in dem sie lernen, spielen und Kind sein dürfen. In Geborgenheit und Gemeinschaft lernen diese mit ihren Alltagsaufgaben und Herausforderungen zu wachsen. Stets angeleitet durch pädagogische und therapeutische Mitarbeitende sowie durch alle Betreuer vor Ort. „Für uns ist es wichtig, dass sich die Kinder und Jugendlichen hier wohl fühlen, dass sie ankommen und lernen mit ihren Herausforderungen umzugehen, zu wachsen. Wir sind für sie da und begleiten sie dabei.“, erklärt der Einrichtungsleiter Marco Stiehler im Rahmen der Spendenübergabe mit dem stv. Vorstandsvorsitzenden der Volskbank Dimitrios Meletoudis. Alle Informationen zum Kinderhaus sind auf dessen Internetseite unter www.st-raphael-kinderhaus.de erhältlich.

Kinderschutzbund Wiesloch bietet Kindern ein zweites Zuhause
Weitere 5.000 Euro gingen an den Kinderschutzbund in Wiesloch. Dort haben rund 20 Kinder aus dem Rhein-Neckar-Kreis ein zweites Zuhause. Die Kinder werden nach der Schule von regionalen Taxiunternehmen in die Einrichtung gebracht, erhalten dort ein warmes Mittagessen und dürfen dann bis zum Abend in der Einrichtung verweilen, ihre Hausaufgaben machen, für Klassenarbeiten lernen, spielen und vieles mehr. Es ist ein Ort des Ankommens und vor allem des zur Ruhekommens. Die Mitarbeitenden in der Kiwi, so nennt der Kinderschutzbund seine Einrichtung in Wiesloch, sind Bezugspersonen für die Kinder und unterstützen diese bei ihren Alltagsaufgaben. Neben den beiden Gruppen am Standort in Wiesloch bietet der Kinderschutzbund, in enger Zusammenarbeit mit dem Jugendamt, auch ambulante Familienhilfen sowie Familienbegleitungen an. Dabei steht für die haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden des Kinderschutzbundes stets das Wohl des Kindes und der Erhalt der Familie im Fokus. Daher ist auch der Kontakt zu den Eltern der dort betreuten Kinder sehr eng. „Auch hier finden viele Gespräche und Hilfsangebote statt. Unser Ziel ist es, dass die Kinder wieder ganz in ihre Familien zurückkönnen. Wir begleiten und unterstützen Eltern und Kinder auf diesem Weg.“, so Lisa Würmell vom Kinderschutzbund. Sie führt Vorstandsmitglied Thomas Rohrer im Rahmen der Spendenübergabe mit großer Begeisterung durch die Räumlichkeiten der Kiwi. Weitere Informationen über den Kinderschutzbund sind auf dessen Internetseite unter www.kinderschutzbund-wiesloch.de erhältlich.
Gemeinsam pflanzen, gemeinsam wachsen
Was wäre der Kraichgau ohne Bäume?! Daher setzt die Volksbank Kraichgau beim dritten Projekt auf eine andere Art des Wachstums, nämlich auf unsere Natur. Sie spendet mit 7.500 Euro neue Bäume für den Stadtwald Sinsheim und trägt damit zur Aufforstung in der Region bei. Die Bäume werden auf einer ca. 0,6 Hektar großen Fläche am Waldrand von Hilsbach gepflanzt, da dort zuletzt vom Borkenkäfer befallene Fichten gefällt werden mussten. „Eine Herausforderung, vor der wir vermehrt stehen, ist neben dem Borkenkäferbefall aber auch die Entwicklung des Klimas. Hierauf stellen wir uns mit resistenteren Baumarten, wie der Traubeneiche, Zerreiche oder auch Pflaumeiche ein, die ein wärmeres trockeneres Klima gut vertragen.“, betont Revierförster Dietmar Weiland im Rahmen der gemeinsamen Pflanzaktion der Stadt Sinsheim mit der Volksbank Kraichgau. Dem fügt Oberbürgermeister Marco Siesing an: „Umso mehr freut es uns, dass die Volksbank uns mit ihrer Spende unterstützt und zur Aufforstung im Stadtwald Sinsheim beiträgt. So können wir hier rund 2.000 Bäume neu pflanzen und wachsen lassen.“ Vorstandsmitglied Holger Neubauer greift mit dem Oberbürgermeister, Revierförster und Stadtkämmerer der Stadt Sinsheim zum Spaten und setzt die ersten Bäume.

Diese drei Projekte mögen unterschiedlich sein, zeigen aber auch die Vielseitigkeit des Engagements der Genossenschaftsbank. Dabei stehen stets alle Dimensionen der Nachhaltigkeit, die ökonomische, die soziale und ökologische, im Fokus. Das spiegelt sich auch hier in der Unterstützung des Kinderhauses, Kinderschutzbundes und der Aufforstung im Sinsheimer Stadtwald in Hilsbach wider.
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