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Heilbronn

Am 9. Mai 2026 schließt sich am Theater Heilbronn ein Kreis

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Das Theater Heilbronn lädt an diesem besonderen Anlass – dem letzten Premierenabend der Intendanz von Axel Vornam im Großen Haus – dazu ein, gemeinsam auf 18 Jahre Theatergeschichte zurückzublicken. Bereits um 18 Uhr ist das Publikum zu einer Ausstellungseröffnung und einer Buchpremiere eingeladen.

Eröffnet wird die Ausstellung »Der Stoff, aus dem die Träume sind – Ein Gang durch 18 Jahre Theatergeschichte(n) in Heilbronn«. Die audiovisuelle Ausstellung präsentiert Highlights aus den vergangenen 18 Jahren und zeigt, wie die Wunderwelt Theater entsteht. Sie ist vom 9. Mai bis 25. Juli 2026 kostenlos im Foyer des Großen Hauses zu erleben.

Anekdoten und Theaterfotos zur Erinnerung

Außerdem wird der druckfrische Bildband »achtzehn« präsentiert, der mit zahlreichen Hintergrundinformationen, Anekdoten und vielen Theaterfotos an diese Zeit erinnert. Für eine geringe Schutzgebühr von 10 Euro (für alle, die das Buch vorbestellt haben), 15 Euro für Abonnenten und 18 Euro für alle anderen Interessierten kann der Bildband ab diesem Abend erworben werden.

Um 19:30 Uhr heißt es dann: Vorhang auf für die Premiere von »Nathan der Weise« von Gotthold Ephraim Lessing in der Inszenierung von Axel Vornam. Mit seiner letzten Inszenierung am Theater Heilbronn schließt sich für Vornam ein Kreis: 2008 eröffnete er seine Intendanz mit »Nathan der Weise« – damals in der Inszenierung von Alejandro Quintana. Nun, 18 Jahre später, zum Ende seiner Intendanz, möchte Vornam Lessings großes Toleranzstück erneut auf seine Aktualität hin befragen.

Noch einmal hat Tom Musch die Ausstattung von Bühne und Kostümen übernommen – es ist seine mittlerweile 50. Arbeit für das Theater Heilbronn. Stefan Eichberg spielt die Titelrolle, Oliver Firit den Sultan Saladin. Außerdem bietet diese Inszenierung einen weiteren großen Auftritt für Ingrid Richter-Wendel, die Grande Dame des Heilbronner Theaters.

Handlungsverlauf

Diese hochbrisante und aktuelle Parabel spielt im Jerusalem des 12. Jahrhunderts während eines Waffenstillstands zur Zeit des Dritten Kreuzzugs. Nathans Haus hat gebrannt, und seine Tochter Recha wurde in letzter Minute von einem christlichen Tempelherrn gerettet. Als Nathan ihm persönlich danken möchte, lehnt dieser ab – er will als Christ nicht mit einem Juden verkehren.

Doch Nathan argumentiert, dass sie beide – ebenso wie Christen und Juden insgesamt – in erster Linie Menschen seien und erst danach Angehörige einer Religion. Der Tempelherr verliebt sich in Recha und hält um ihre Hand an. Doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern, denn religiöser Eifer und Fanatismus erschweren seit jeher das Zusammenleben der Menschen.

Mehr Informationen gibt es direkt unter www.theater-heilbronn.de

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