Im Kleinen wie im Großen: Die Kulturredakteure der "Heilbronner Stimme"
Die kulturelle Vielfalt der Region und der Blick über den Tellerrand machen den Reiz aus: Wie die Kulturredakteure unserer Zeitung über regionale Kultur berichten, aber auch Überregionales im Auge behalten und ins tägliche Blatt bringen.

Drücken sich in der Kultur das Selbstverständnis und der Zeitgeist einer Epoche aus, dann ist ihre Bandbreite entsprechend groß. So wie der Radius unserer Kulturredakteure, die seit der Stimme-Umstrukturierung 2018 Mitglieder der Regionalredaktion unserer Zeitung sind - entsprechend der Philosophie des Hauses, dass die Vielfalt der Kultur fest verankert ist in der Region.
Theater, Tanz, E- und U-Musik, Bildende Kunst, Kleinkunst, Film und Literatur, aber auch Kulturpolitik im Kleinen wie im Großen: Der Stadt- und Landkreis Heilbronn und Hohenlohe haben einiges zu bieten - und es wird immer mehr. Neue Veranstalter und Institutionen kommen dazu.
Die kritische Auseinandersetzung
Dabei geht es nicht allein um Freizeit, sondern um die kritische Auseinandersetzung mit jeglichen Formen kultureller Äußerungen nicht nur regionaler, sondern internationaler Gäste. Und das macht den Reiz aus: dieser Blick über den Tellerrand. Dazu gehören das Interview mit der lokalen Nachwuchsband genauso wie das mit der Leiterin der Duden-Redaktion zu Genderfragen, da wird die jüngste CD des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn vorgestellt wie auch die lokale Autorin.
Die Kulturredakteure begleiten die Festivals in der Region, reisen aber auch vor Ort zu den Filmfestspielen nach Berlin, zur Frankfurter Buchmesse oder zu den Salzburger Festspielen. Was nicht heißt, dass sie ständig auf Achse sind. Zum Redaktionsalltag gehören Blattplanung, das Sortieren und Gewichten von Themen sowie des Agenturmaterials, das nationale wie internationale Kultur ins Haus bringt. Nicht zu vergessen: die Betreuung freier Mitarbeiter, ohne die nur ein Teil des regionalen Kulturtreibens abgebildet werden könnte.
Regionale Kulturpolitik und ihre Akteure
Am längsten dabei in der Kulturredaktion der Heilbronner Stimme ist Claudia Ihlefeld, 58 Jahre und gebürtige Bönnigheimerin. Nach dem Studium der Politikwissenschaft, Romanistik und Geschichte in Heidelberg, Freiburg und Mailand hat sie im Haus volontiert und als Stimme-Redakteurin mitgestaltet, wie aus dem täglichen, kleinen Streifen Kultur Regional eine eigenständige Seite wurde. Seit bald 30 Jahren schreibt sie über die Kultur von Stuttgart bis Schwäbisch Hall, die regionale Kulturpolitik und deren Akteure - und ab und zu über nationale und internationale Ereignisse.
Nicht minder breit aufgestellt ist Ranjo Doering, 35 Jahre, der seit 2018 für die Kultur arbeitet. Der gebürtige Karlsruher, der in der Pfalz aufgewachsen ist, studierte Sozial- und Kommunikationswissenschaften in Landau. Nach seinem Volontariat bei der Stimme arbeitete er für ein Jahr bei der Hohenloher Zeitung. Sein Schwerpunkt ist Musik - er selbst hat mehr als 14 Jahre Klavier gespielt. Seiner Leidenschaft für Filme geht er nicht nur privat mit einer riesigen DVD- und Blue-Ray-Sammlung nach, für die Stimme schreibt er regelmäßig für die Film- und Serienseite.
Literatur, Film und Serien
Christoph Feil, 36 Jahre, ist der Neuzugang im Team. Nach einem Sprachaufenthalt in Mailand sowie dem Studium der Deutschen Philologie und Geschichte in Heidelberg volontierte er 2015 bei der Stimme. Anschließend begann er als Redakteur im Ressort Leben und Freizeit und arbeitete bis 2018 parallel dazu bei der Hohenloher Zeitung. Seit Sommer vergangenen Jahres verstärkt der gebürtige Mosbacher zwei Tage die Woche die Kultur. Seine Begeisterung für Literatur bringt er in die wöchentliche Buchseite im Freizeit-Magazin ein, die Feil verantwortet. Darüber hinaus schreibt er gerne für die Film- und Serienseite.
Kontakt
kultur@stimme.de
Stimme.de
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