Das Team der HZ stellt sich vor
Zehn Redakteurinnen, Redakteure und Mitarbeiterinnen kümmern sich bei der Hohenloher Zeitung täglich um fünf Lokalseiten, dazu regionale Blickpunktseiten, regionale Themenschwerpunkte und nicht zu vergessen die regionale Kultur. Wir stellen das HZ-Team vor.

Laut klapperte die Schreibmaschine von HZ-Redakteur Hartmut Müller Anfang der 90er Jahre. Es gab wie heute viel zu berichten, nur an Computer dachte damals noch keiner. Leser und freie Mitarbeiter reichten teils handschriftliche Manuskripte ein, die erfasst werden mussten. Die Filme wurden von Hand entwickelt und am Abend mit dem Zug nach Heilbronn gebracht. Im Idealfall kamen dort auch die schriftlichen Dokumente aus der Künzelsauer Geschäftsstelle an, damit die Techniker mit dem Material die Zeitung für den nächsten Tag machen konnten.
Heute geht es deutlich leiser zu in den Redaktionsstuben der Hohenloher Zeitung. Und das, obwohl seit Februar 2015 auch die für den Raum Künzelsau zuständigen Kollegen ihre Schreibtische in der Öhringer Geschäftsstelle haben und das HZ-Team so auch räumlich zusammengewachsen ist.
Dass man nicht immer zwingend vor Ort sitzen muss, um kompetent und empathisch über eine Region zu berichten, beweisen die HZ-Redakteure spätestens seit Corona Tag für Tag. Nicht zuletzt die Technik macht es möglich. Statt klappernder Schreibmaschinen gibt es jetzt flexibel einsetzbare Laptops. Handys und Rufumleitungen sorgen dafür, dass jeder überall und nahezu ständig erreichbar ist. Längst ist Hartmut Müller im wohlverdienten Ruhestand. Wenn man heute in der HZ-Redaktion lauten Tastenanschlag hört, dann von Bettina Hachenberg (64), die viele noch als Frau Henke kennen. Keine Pferdemarktausgabe seit ihrem Start bei der HZ vor 33 Jahren, die sie nicht mit Text und Bild bestritten hat, kein Pferdemarkt-Montag, an dem sie nicht bei den Wertungsrichtern im Ring stand. Wenn die Tierliebhaberin nicht über Vierbeiner schreibt, dann über Themen aus dem Pfedelbacher Gemeinderat.
Zweiflingen hat Stefanie Jani (37) im Blick. Nach ihrem Stimme-Volontariat, ihrer Zeit als HZ-Jungredakteurin und ihrer Elternzeit betreut sie seit Februar 2020 die kleinste Kreisgemeinde. Außerdem schreibt sie gerne Geschichten, die den Menschen Mut machen.
Christian Nick (37) ist seit 2018 HZ-Redakteur – und schreibt in Hohenlohe oder von seiner Heimat aus: dem Kreis Göppingen. Er begann während des Studiums als Mitarbeiter der Badischen Zeitung, ehe er bei der Heidenheimer Zeitung volontierte und als Redakteur beim Südkurier tätig war. Er ist zuständig für Waldenburg, Neuenstein sowie Kupferzell und kümmert sich um energiepolitische Themen wie Netzbooster und Windkraft. Und würden Tasten noch klappern, dann bei ihm, wenn er „Moment mal’s“ am laufenden Band produziert: Denn seine besondere Liebe gilt den Glossen.
Von der Hohenloher Ebene ins Kochertal: Dort ist der jüngste Neuzugang der Hohenloher Zeitung aktiv: Armin Rößler aus Rauenberg (Rhein-Neckar-Kreis). Mit 49 nicht der Jüngste an Jahren, aber an Betriebszugehörigkeit. Erst seit Juli 2020 ist er HZler. Und richtig, man merkt es nicht. So gut und schnell hat sich der Badener und Musikliebhaber in das Stadt- und Gemeindeleben von Künzelsau, Ingelfingen, Forchtenberg und Weißbach eingefunden. Mit Charme und Witz und Gelassenheit hat er seine erste Bürgermeisterwahl (in Weißbach) ebenso mit Bravour bestanden wie er zwischenzeitlich die Schleichwege entlang der A6 im Schlaf beherrscht.
Würde er A6 fahren, könnte er dort im Stau am Weinsberger Kreuz neben Tamara Ludwig stehen. Die 39-Jährige aus Binau (Neckar-Odenwald-Kreis) wurde nach ihrem Stimme-Volontariat im Oktober 2014 HZ-Redakteurin und hat einen ähnlichen Weg, wenn sie denn mit dem Auto und nicht zu Fuß auf dem Neckarsteig unterwegs ist. Sie ist zuständig für Dörzbach und Niedernhall, hat die regionale Kultur im Blick und schreibt über Energiethemen.
Außerdem sorgt sie mit Bettina Hachenberg dafür, dass die Geschichten aus Hohenlohe ihren richtigen Platz in der Zeitung finden. Nicht nur den Fahrtweg teilt die stimmgewaltige Tamara Ludwig mit Armin Rössler, auch die Liebe zur Musik und die Tatsache, dass sie übergangsweise auch Krautheim und Mulfingen im Auge hatten die vergangenen Wochen. Doch ab kommenden Dienstag wird hier wieder ein eigener Redakteur zuständig sein. Spoiler: Es wird eine toughe junge Frau mit wilden dunklen Locken und einer flotten Schreibe.
Bleiben noch Ralf Reichert und Yvonne Tscherwitschke. Die beiden haben jede Menge Gemeinsamkeiten bei aller Unterschiedlichkeit und stehen damit auch ziemlich gut für die Hohenloher Zeitung, die ihre Stärke aus der Verschiedenheit der Einzelnen zieht. Beide sind Jahrgang 1969, ziehen sich gern die Laufschuhe an, um den Kopf frei und neue Ideen zu bekommen, sie spielen sich nicht nur bei Podiumsdiskussionen gern die Bälle zu und stehen ein für die Region und die Menschen, die hier arbeiten und leben. Und natürlich für ihre geschätzten Kollegen.
Ralf Reichert ist im Oktober 2006 als Redaktionsleiter zur Hohenloher Zeitung gekommen und berichtet vor allem über Kreisthemen sowie Verkehr und Krankenhaus. Yvonne Tscherwitschke, seine Stellvertreterin, ist seit 1994 Teil der Stimme-Familie, hat Öhringen und Bretzfeld im Blick, dazu die Kriminalität in Hohenlohe und Bildung sowie Landwirtschaft.
Damit all das geordnet abläuft, sind zwei Menschen unverzichtbar: Birgit Scheuerle (54) und Andrea Engelhardt-Hub (55) sind diejenigen, denen Anrufer meist ihr Anliegen zuerst schildern. Sie sind diejenigen, die Ordnung in die vielen Excel-Tabellen bringen, die wissen, wo die Schreibblöcke sind und vor allem dafür sorgen, dass alle den Überblick über die Termine haben: die Leser wie die freien Mitarbeiter und die Redakteure.
Denn auch die Terminseiten sind ganz wichtig für den Leser, der neben Themen aus der ganzen Welt in der Hohenloher Zeitung in der Regel fünf Lokalseiten findet, dazu regionale Blickpunktseiten, regionale Themenschwerpunkte und nicht zu vergessen die regionale Kultur und den regionalen Sport.
Chefredakteur Uwe Ralf Heer sagt deshalb zurecht: „Wir sind ganz nah dran an dem, was die Menschen in unserer Region beschäftigt.“
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