Spontaner Besuch aus Ilsfeld bei der Vor-Ort-Aktion in Öhringen
Bei der Vor-Ort-Aktion des Stimme-Chefredakteurs in Öhringen wurden viele ganz unterschiedliche Themen besprochen. Spontan kam Besuch aus einem Ort, den Uwe Ralf Heer als nächstes besuchen wird.

Wenn Uwe Ralf Heer, Chefredakteur der Heilbronner Stimme/Hohenloher Zeitung im Rahmen der Reihe "50 Wochen - 50 Orte" Stopp in der jeweiligen Gemeinde macht, dann kommen schon immer extra Menschen, um über (fehlende) Inhalte in der Tageszeitung mit den Redakteuren zu diskutieren, selten aber kommt gleich ein ganzer Fanclub auf den Marktplatz, wo sich das Stimme-Info-Mobil aufgebaut hat. In Öhringen aber war es am Freitag so. Zehn leuchtend gelb gekleidete Radfahrer kamen über den Platz und sorgten für kurzweilige Gespräche
Ilsfeld und Öhringen zeitlich an der Reihe
Denn die Radfahrer kamen just aus Ilsfeld, dem Ort, der im Heilbronner Verbreitungsgebiet zeitgleich mit Öhringen an der Reihe ist. Ilsfeld ist zudem der Ort, in dem OB Thilo Michler aufgewachsen ist, der somit einen Großteil der Radler kennt. Gut, dass es für solche Fälle ein kühles Fläschchen Sekt im Rathaus gibt.
Auch zwei Stadträte, nämlich Patrick Wegener (SPD) und Anton Baron (AfD) beteiligten sich am Gedankenaustausch. Michael Walter, Sprecher der Stadt Öhringen, lieferte zudem handfeste Informationen.
Handel und die Krise
Denn Uwe Ralf Heer wollte auch wissen, wie der Einzelhandel der Großen Kreisstadt die Corona-Krise überstehen wird. Wo und wie die Stadt künftig Gewerbeflächen ausweisen kann? Michael Walter berichtete davon, wie sich Stadtmarketing und Handels- und Gewerbeverein neu aufstellen, um den Anforderungen begegnen zu können. Aber auch davon, wie schwierig es ist, brachliegende Industrie- und Gewerbeflächen neu zu beleben. Gerade jetzt in der Krise, sagt Walter, müsse die Stadt antizyklisch reagieren und investieren.
Großes Lob gab es seitens OB Thilo Michler für die Reihe "50 Wochen - 50 Orte". Ihm haben die Geschichten und Berichte über seine Stadt gefallen. Spannend vor allem, wie Ortsfremde beim Ortsspaziergang die Große Kreisstadt wahrgenommen haben. Für all jene, die es nicht gelesen haben: sehr gut. Dass es aber durchaus weiteres Potenzial gibt, die Stadt weiterzuentwickeln, das zeigte die Diskussion über Markthalle und regionale Produktvermarktung.
Ausgewogene Berichterstattung
Denn auch wenn regionale Produkte in Corona-Zeiten gern gekauft werden, verstärkt Menschen mittwochs und samstags auf den Wochenmarkt gehen, so habe es die Landwirtschaft doch schwer, gibt Richard Heinrich zu bedenken. Der Landwirt aus dem Stadtteil Möhrig hat die Wahrnehmung, sich immer wieder bei der Arbeit auf den Feldern verteidigen zu müssen. Er macht die Medien für das Bild der Landwirtschaft in der Öffentlichkeit verantwortlich, sieht dann aber doch, dass die Berichte vom Thementeam Landwirtschaft der Heilbronner Stimme/Hohenloher Zeitung die Dinge ausgewogen darstellen, alle Seiten zu Wort kommen lassen, so wie es sein soll.
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