Reden über Gott und die Welt
Bei der Stimme Vor-Ort-Aktion wird angeregt über die Zeitung und über Mulfinger Themen diskutiert.

Der kräftige Platzregen über Mulfingen ist rechtzeitig vorübergezogen. Eismann Thorsten Bissantz hat seinen schmucken Eiswagen mit der Aufschrift Hohenloher Landeis geparkt und die neue Ortsmitte füllt sich schnell mit Menschen. Auch am Stimme-Info-Mobil, das im Rahmen der Stimme-Aktion "50 Wochen 50 Orte" in Mulfingen Station macht, herrscht schon einige Minuten vor 14 Uhr Leben.
Briefmarken mit St. Anna-Kapelle
"Ich habe sogar etwas mitgebracht", sagt der Chefredakteur der Heilbronner Stimme/Kraichgau Stimme/Hohenloher Zeitung Uwe Ralf Heer und verteilt Briefmarken mit dem Motiv der St. Anna-Kapelle. Die Wertzeichen von Regio-Mail, einer Firmentochter des Medienunternehmens Heilbronner Stimme, gehören zu jeder Vor-Ort-Aktion dazu. Zur Aktion gehören auch lockere Gespräche über Zeitung, Probleme vor Ort sowie Gott und die Welt.
"Die Radurlauber im Jagsttal nehmen in Corona-Zeiten deutlich zu", betont der Ailringer Ortsvorsteher Bernhard Haag. "Ich habe festgestellt, dass auf den Pfaden der Stille 50 Prozent mehr Wanderer unterwegs sind", ergänzt Franz Jakob. "Das Problem ist aber die Gastronomie. Wo bekommt man heute noch etwas zu essen und zu trinken?", gibt Otto Strecker zu bedenken. "Wie wäre es denn hier mit einer Kneipe", schlägt der für Mulfingen zuständige Stimme-Redakteur vor und deutet auf das leer stehende BAG-Gebäude. "Das geht nicht", gibt der stellvertretende Bürgermeister Markus Müller zu bedenken. "Aber wir haben bereits viele gute Ideen", verspricht Müller.
"Wenn Corona etwas Gutes bringt, dann, dass die Leute die Natur wieder stärker wertschätzen", betont Uwe Heer.
Wert geschätzt wird auch die Mulfinger Woche in der Stimme. "Das sind wirkliche tolle Berichte", lobt Irmgard Zipf. Und der Mulfinger Ortsvorsteher Johann Dirnberger wird fast schon poetisch, als er sagt: "Diese Woche loben wir, nächste Woche wissen wir"s noch nicht." So fliegt die gute Stunde schnell vorüber. "Könntet ihr euer neues Magazin Reiner künftig nicht der Zeitung beilegen?", schlägt Irmgard Zipf noch vor. "Das geht leider nicht, aber wir bringen künftig einige Hefte aufs Rathaus", verspricht Heer.
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