Cleebronner sind neugierig auf die Heimat
Verwandte von Alt-Bürgermeister Eugen Trefz kommen zum Vor-Ort-Termin mit Chefredakteur Uwe Ralf Heer. Die Clebronner Landfrauen sind online auf Meine.Stimme aktiv.

"Wir sind jetzt auf der Zielgeraden. Cleebronn ist der 53. von 66 Orten unserer Aktion", erklärt Chefredakteur Uwe Ralf Heer beim Vor-Ort-Termin in der Zabergäugemeinde am Donnerstagnachmittag. Er kenne ja alle Kommunen im Verbreitungsgebiet. "Ich habe dieses Jahr trotzdem wieder viel Neues erfahren", so Heer.
Cleebronn war einmal zweigeteilt
Benjamin Fischer, einer der beiden Junior-Chefs des Erlebnisparks Tripsdrill, ist überzeugt, dass die Aktion "50 Wochen, 50 Orte" so manchem Leser Lust macht, "seine nähere Heimat zu entdecken". Gerade in dieser schwierigen Zeit der Pandemie. Auch die Geschichte von Cleebronn sei interessant, betont Bürgermeister Thomas Vogl. "Wer weiß heute schon noch, dass unsere Gemeinde einmal zweigeteilt war", so der Rathauschef. Aus Alt- und Neu-Cleebronn, damals getrennt durch einen Bach, wurde erst 1843 Cleebronn.
Einen Verwandtschaftsbesuch nutzen Ursula und Günther Kocher aus Korntal-Münchingen, Annette Burkert aus Tamm bei Ludwigsburg und Susanne Weippert aus Öhringen, um beim Stimme-Infomobil vorbeizuschauen. Ihre Tante und Schwester Ute Trefz lebt noch in Cleebronn. Die 83-Jährige ist die Tochter von Eugen Trefz, der von 1933 bis 1966 Bürgermeister der Gemeinde war und später zum Ehrenbürger ernannt wurde.
"Wir haben uns gedacht, wir nehmen uns heute mal Zeit", sagt Susanne Weippert. "Ich habe meinen Opa in den Ferien im Rathaus besucht", erinnert sich Annette Burkert und zeigt auf das Gebäude vis-à-vis. Aufgewachsen ist sie in Obersulm-Willsbach. Die Verbindung zu Cleebronn halten die Frauen über Ute Trefz. "Sie schneidet alle interessanten Artikel über den Ort aus der Heilbronner Stimme für uns aus", freut sich Susanne Weippert, die in Öhringen die Hohenloher Zeitung abonniert hat und dort besonders die Berichterstattung über kulturelle Termine schätzt.
Abo-Nummer beim Gewinnspiel eingegeben
Eine besondere Affinität zum Bürgerportal Meine.Stimme hat Christel Dürr. Bis 2019 war sie Schriftführerin bei den Cleebronner Landfrauen und hat fleißig die Berichte und Fotos über deren Veranstaltungen online gestellt. Sie hofft, dass Corona bald nicht mehr unseren Alltag bestimmt. "Wir dürfen ja keine Veranstaltungen mehr machen. Für 30 bis 40 Landfrauen sind die Räume zu klein", bedauert Christel Dürr.
Die Aktion "50 Wochen, 50 Orte" verfolgt sie interessiert. "Ich habe natürlich auch meine Abo-Nummer beim Gewinnspiel eingegeben", erzählt die Cleebronnerin. Leider habe sie da kein Glück gehabt.
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